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Greenpeace- Erfolg: G-Star vom „Greenwasher“ zum Detox-Führenden

Modebranche ist gefordert dem Beispiel zu folgen

Presseaussendungen - 31 Jänner, 2013
Amsterdam/Wien– Das niederländische Modeunternehmen G-Star hat heute bekannt gegeben, die Verwendung und Freisetzung sämtlicher gefährlicher Chemikalien in der gesamten Produktions- und Lieferkette bis 2020 zu beenden. Damit ist der Textilhersteller bereits das 15. Unternehmen, das sich der internationalen Detox-Kampagne von Greenpeace anschließt.

„Giftige Textilien sind sprichwörtlich ein Mode Fauxpas. Heute hat G-Star mit dem Bekenntnis auf gefährliche Chemikalien zu verzichten ein klares Signal an seine Kunden und Mitbewerber gesendet. Nun müssen den Bemühungen Taten folgen“, so Claudia Sprinz, Greenpeace Konsumentensprecherin.

Die Ankündigung von G-Star folgt wenige Tage nach einer Protestaktion von Greenpeace AktivistInnen am 23. Jänner auf der Fashion Week in Amsterdam. Die Selbstverpflichtung des Unternehmens beinhaltet den Verzicht auf Phthalate und Alkylphenolethoxylate bis 2013 und auf perfluorierte Chemikalien bis Ende 2014. Darüber hinaus werden in den nächsten acht Wochen Fallstudien veröffentlicht, die zeigen, wie das Unternehmen eine Reihe von gefährlichen Chemikalien bereits verbannt hat, um beispielhaft für andere Modeunternehmen und die Politik zu agieren.

„G-Star gibt mit seinen Plänen, gefährliche Chemikalien zu verbannen, ein rasches Tempo vor. Jetzt ist die Modebranche gefordert diesem Beispiel zu folgen“, so Sprinz abschließend.

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