<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>AT_Greenpeace Österreich</title><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/</link><description>Aktuelle News und Berichte von Greenpeace Österreich</description><language>de-at</language><copyright>(c) 2013, Greenpeace</copyright><lastBuildDate>Thu, 20 Jun 2013 12:32:32 +0200</lastBuildDate><ttl>5</ttl><category>allgemein/klima/konsum/landwirtschaft/meere/umweltgifte/urwälder</category><item><guid isPermaLink="false">5ee9f658-1849-45a2-b1bb-ea874be44fa9</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Meere-News/Islander-jagen-wieder-Finnwale/</link><title>Isländer jagen wieder Finnwale</title><description>Islands bekanntester Walfänger Kristján Loftsson hat die diesjährige Jagdsaison eröffnet. Doch er bekommt Gegenwind aus den eigenen Reihen. &lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kristján Loftsson braucht eigentlich keine Konkurrenz fürchten – er steuert das Familienunternehmen Hvalur hf, die mittlerweile letzte isländische Firma, die überhaupt noch an der Finnwaljagd festhält. Eine fragwürdige Tradition, der man sich nach dem Ende des zweiten Weltkriegs verschrieben hat. In dieser Fangsaison stehen 180 Finnwale auf Loftssons Abschussliste. Die isländische Regierung hat für 2013 eine Fangquote für 154 Walen erteilt and erlaubt zusätzlich, aus der nicht ausgeschöpften Quote des letzten Jahres 20 Prozent zu übertragen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schon lange protestieren nicht nur die Umweltverbände gegen den Walfang. Jetzt kommt Kritik aus einer ungewohnten Ecke: Birna Björk Ármadóttir ist eine Enkelin einer der Firmengründer, ebenfalls Stakeholderin von Hvalur hf und hat sich &lt;a href="http://uti.is/2013/06/icelandic-whaling-is-a-relic-of-a-past-some-but-ever-fewer-icelanders-cannot-let-go-of/"&gt;öffentlich gegen deren Jagdpläne ausgesprochen&lt;/a&gt;.&amp;nbsp; Früher eine klare Verfechterin der „Tradition Walfang“, sagt sie nun:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich habe meine Meinung jetzt geändert und ich schätze, ich bin nicht die Einzige. (…) Walfang ist ein Teil unserer Vergangenheit, nicht unserer Zukunft. (…) Es ist traurig zu hören, dass der neue Fischereiministers sich auf eine Tradition des vergangenen Jahrhunderts bezieht (…), wenn ausländische Medien den Walfang kritisieren (Quelle für die Übersetzung: Der Blog der isländischen Auslandskorrespondentin Sigrún Davíðsdóttir). &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Menge an Walfleisch, die überhaupt noch Abnehmer findet, ist gering. Dennoch beharrt Islands Walfänger auch auf wirtschaftliche Gründe für die Waljagd.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Island darf seit 2009 wieder offiziell Jagd auf Finnwale gemacht werden – für kommerzielle Zwecke und aus Traditionsgründen, obwohl es in Island selbst keinen Markt dafür gibt.&lt;br /&gt;Die Absatzzahlen sinken, das Fleisch ist nur für den japanischen Markt bestimmt. Dort will es aber auch niemand haben – vor kurzem berichteten Medien, dass &lt;a href="http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/asia/japan/10086027/Endangered-whale-meat-sold-as-luxury-dog-snacks-in-Japan.html"&gt;Walfleisch stattdessen in Luxus-Hundefutter landet&lt;/a&gt;. Hvalur-Teilhaberin Birna Björk Ármadóttir redet Klartext:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Der einzige Markt ist Japan und dort verkauft sich das Fleisch überhaupt nicht – der Fang von 2009 bis 2010 ist zum Teil immer noch nicht verkauft und wird tiefgefroren eingelagert. So sieht die Situation aus – trotz der zahlreichen Marketingkampagnen in Japan in den letzten Jahren und den regelmäßigen Statements, der Markt würde sich erholen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Finnwale können bis zu 27 Meter lang und 70 Tonnen schwer werden, selten werden sie über 90 Jahre alt – nach dem Blauwal das größte Tier auf unserem Planeten (Videotipp: &lt;a href="https://www.youtube.com/watch?v=doWOeNt8xRM"&gt;Ein Finnwal in Berlin&lt;/a&gt;). Die meisten Isländer erkennen, welche Möglichkeiten ihnen statt der Waljagd offenstehen, und sehen ihre Wale lieber lebendig als tot. Auch der Druck aus dem Ausland wächst – und wirkt. Kürzlich übergab die Protestorganisation Avaaz in den Niederlanden eine Petition mit über einer Million Unterstützern, die gegen den Transfer von isländischem Walfleisch über ihre Häfen protestieren. Das zuständige niederländische Ministerium will diesem Anliegen folgen. Und auch der &lt;a href="http://www.ferdamalasamtok.is/component/content/article/56-fsi/230-fereamalasamtoekin-motmaela-hvalveieum"&gt;isländische Tourismusverband SAF&lt;/a&gt; hat sich massiv gegen Loftsson gestellt. Kein Wunder, denn der Auftakt zur Waljagd platzt mitten in die Hochsaison für &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Templates/Planet3/Pages/DetailPage.aspx?id=186544"&gt;Whale Watching&lt;/a&gt;; viele Besucher kommen vor allem wegen der Möglichkeit, die sanften Riesen in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Die Tourismusbranche hat bereits im Mai ihre Regierung aufgefordert, nicht den Interessen eines einzigen Mannes nachzugeben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Tatsächlich könnte Kristján Loftsson wahrscheinlich ganz alleine entscheiden, die Waljagd aufzugeben – immerhin hält er den Löwenanteil an der Firma, weitere 89 Stakeholder teilen sich den Rest. Doch die Chancen stehen schlecht: In Interviews prahlt der passionierte Walfänger damit, dass man zwischen 1948 und 1985 bei Hvalur hf rund &lt;a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-69065828.html"&gt;15.000 Wale erlegt habe&lt;/a&gt; und reißt schlechte Scherze darüber, dass er genau wie die „Whale Watcher“ schließlich auch die Wale beobachte. Letztlich hängt es an der isländischen Regierung, die dem Gemetzel auf See ein Ende setzen muss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Von Thilo Maack, Greenpeace Deutschland&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 19 Jun 2013 08:59:00 +0200</pubDate><category>meere</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">ab3e16e3-5161-48c2-a9fe-d33f0a7814ce</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Fotos/Klima/Making-of-Fotos-des-Arktis-Filmdrehs-in-Wien/</link><title>"We are fish" Arktis-Filmdreh in Wien</title><description>Von 7.-9. Juni hat die Wildruf-Filmcrew von Bernhard Holzhammer rund um Regisseur Michael Rittmannsberger in Wien einen Arktis-Mobilisierungsfilmclip mit Greenpeace gedreht. Finanziert via Crowdfunding durch 800 SpenderInnen in Österreich, wirkten insgesamt über 80 SpenderInnen auch direkt beim Dreh mit.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;Das Projekt wurde gemeinsam mit der Musikerin Clara Luzia und ihrem aktuell Song "We are Fish" ins Leben gerufen, und soll Menschen weltweit zum Engagement für ein UN-Schutzgebiet in der hohen Arktis bewegen.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;Anbei ein paar Making-Of Fotos der Drehtage. Wir danken allen involvierten Personen für ihre Teilnahme und die tolle Motivation!&lt;p&gt;Von 7.-9. Juni hat die Wildruf-Filmcrew von Bernhard Holzhammer rund um Regisseur Michael Rittmannsberger in Wien einen Arktis-Mobilisierungsfilmclip mit Greenpeace gedreht. Finanziert via Crowdfunding durch 800 SpenderInnen in Österreich, wirkten insgesamt über 80 SpenderInnen auch direkt beim Dreh mit.&lt;br /&gt;Das Projekt wurde gemeinsam mit der Musikerin Clara Luzia und ihrem aktuell Song "We are Fish" ins Leben gerufen, und soll Menschen weltweit zum Engagement für ein UN-Schutzgebiet in der hohen Arktis bewegen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Anbei ein paar Making-Of Fotos der Drehtage. Wir danken allen involvierten Personen für ihre Teilnahme und die tolle Motivation!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Infos über das Projekt: &lt;a href="http://www.greenpeace.at/arktisvideo"&gt;Die Projektwebseite&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Infos über die Arktis-Kampagne von Greenpeace: &lt;a href="http://www.savethearctic.org"&gt;Save the Arctic&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/slideshows/klima_wearefishdreh_20130607/00wearefish-20130608-8455.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/slideshows/klima_wearefishdreh_20130607/wearefish-20130608-8240.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/slideshows/klima_wearefishdreh_20130607/wearefish-20130608-8245.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 12 Jun 2013 12:35:00 +0200</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Fotos/Klima/Making-of-Fotos-des-Arktis-Filmdrehs-in-Wien/#comments-holder</comments><category>klima</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">18bacf20-bf51-4a26-bbd9-5a3d8299d197</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Fotos/Klima/Hochwasser-in-Osterreich/</link><title>Hochwasser in Österreich</title><description>&lt;p&gt;Greenpeace hat am 4. Juni eine Tour durch Niederösterreich und Wien unternommen, um festzustellen, ob das Hochwasser Chemie- und Ölbetriebe gefährdet.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/slideshows/klima_hochwasser_20130605/MIM_4166.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/slideshows/klima_hochwasser_20130605/MIM_4198.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/slideshows/klima_hochwasser_20130605/MIM_4177.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 05 Jun 2013 08:46:00 +0200</pubDate><category>klima</category><dc:creator>gmayer</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">e2e46b2a-260d-45d9-84b5-59e0e4a93fce</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Videos/Ueber-Uns/30-Jahre-Greenpeace-Osterreich/</link><title>30 Jahre Greenpeace Österreich</title><description>Drei Jahrzehnte erfolgreiche Umweltschutzarbeit in Österreich verdanken wir vorallem unseren vielen Unterstützern und Unterstützerinnen! Danke!&lt;p&gt;Drei Jahrzehnte erfolgreiche Umweltschutzarbeit in Österreich verdanken wir vorallem unseren vielen UnterstützerInnen, danke! Eine Zeitleiste unserer Arbeit sowie Glückwünsche von UnterstützerInnen findet ihr auf unserer &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Templates/Planet3/Pages/Hub.aspx?id=359902"&gt;30 Jahre Greenpeace Österreich&lt;/a&gt;-Seite&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;object width="620" height="501"&gt;&lt;param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gVrHKUzhj6o?video_id=gVrHKUzhj6o&amp;version=3&amp;enablejsapi=1&amp;playerapiid=vidgVrHKUzhj6o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;showinfo=0&amp;cc_load_policy=1"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowFullScreen" value="true"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="allowscriptaccess" value="always"&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name="wmode" value="transparent"&gt;&lt;embed id="gVrHKUzhj6o" src="http://www.youtube.com/v/gVrHKUzhj6o?video_id=gVrHKUzhj6o&amp;version=3&amp;enablejsapi=1&amp;playerapiid=vidgVrHKUzhj6o&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;showinfo=0&amp;cc_load_policy=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="620" height="501" wmode="transparent"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 04 Jun 2013 07:25:00 +0200</pubDate><category>allgemein</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0642d4dd-e358-4bed-a1b7-6e6af5b6a609</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Meere-News/EU-Fischereipolitik-Beschluss-mit-Potential-nach-oben/</link><title>EU-Fischereipolitik: Beschluss mit Potential nach oben!</title><description>Am Donnerstag, in den frühen Morgenstunden, einigten sich EU-Kommission, -Rat und -Parlament über die Reform der Gemeinsamen EU-Fischereipolitik.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der sogenannte &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/trilogtreffen-das-ringen-um-eine-nachhaltige-/blog/45334/" target="_blank"&gt;"Trilog" fand Dienstagabend und Mittwochnacht&lt;/a&gt; hinter verschlossenen Türen statt. Ziel war, die deutlich auseinandergehenden Positionen von EU-Parlament und EU-Fischereiministern zu einem Beschluss zusammenzuführen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die gute Nachricht zuerst: Unser &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/meere/was-wir-tun/unterstuetzen-sie-nachhaltige-fischerei/"&gt;weltweiter Einsatz&lt;/a&gt; für eine Kehrtwende in der Fischereipolitik war erfolgreich: Die Reform und damit das Bestreben den Fischbeständen die dringende Erholung zu gönnen ist nach jahrelangem Ringen und mühsamen Verhandlungen auf EU-Ebene beschlossen worden. Auch wenn teilweise Kompromisse geschlossen wurden, so ist die nun beschlossene Reform eine gute Basis, um weg von einer zerstörerischen, überdimensionierten Fischereiindustrie in Europa hin zu einer nachhaltigen, umweltschonenden Fischerei zu gelangen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Insbesondere zu begrüßen ist, dass der nachhaltigen Fischerei besonderer Zugang zu Fischgründen gegeben werden soll. Gut, dass die EU zum ersten Mal die handwerkliche Fischerei anerkennt, indem Fangquoten und Zugang zu Fischgründen zukünftig in Abhängigkeit von sozialen und umweltbezogenen Kriterien vergeben werden sollen. Dafür haben wir uns mit unserer &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/meere/was-wir-tun/unterstuetzen-sie-nachhaltige-fischerei/"&gt;Schiffstour, die zusammen mit kleingewerblichen Fischern&lt;/a&gt;&amp;nbsp;an den Küsten neun europäischer Länder entlangführte, im Vorfeld besonders eingesetzt. Entscheidend ist, dass die neuen Regeln die nationalen Regierungen dazu verpflichten, die Kapazitäten ihrer Flotten zu reduzieren. Auch soll es zukünftig den europäischen Fangschiffen verboten sein, die Meere vor anderen Nationen zu plündern, wie es in der Vergangenheit vor allem vor Entwicklungsländern üblich war.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Verbesserungspotential&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Null-Prozent-Toleranz für Rückwurf&lt;/strong&gt; -&amp;nbsp;Die Reform der Europäischen Fischereipolitik, so wie sie von Parlament, Rat und Kommission beschlossen wurde, liegt jedoch etwas abseits vom Kurs, des einst ehrgeizigen &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Meere-News/EU-Parlament-macht-sich-fur-nachhaltige-Fischerei-stark/"&gt;Reformvorschlags des EU-Parlaments&lt;/a&gt;. Nach langen Verhandlungsrunden, gab es schlussendlich einige Zugeständnisse, die wir kritisieren: Zwar wird es zukünftig ein Rückwurfverbot geben – das Verbot darf allerdings nicht wortwörtlich genommen werden, wenn man bedenkt, dass 5 Prozent unerwünscht gefangener Fisch weiter weggeworfen werden darf. Greenpeace hatte ebenso wie das EU-Parlament im Vorfeld eine Null-Prozent-Toleranz für Rückwurf gefordert.&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Der Kompromiss zwischen Parlament und Fischereirat&lt;/strong&gt; beinhaltet die Verpflichtung, bis zum Jahr 2015 für alle Bestände die Überfischung zu beenden. Allerdings gibt es eine Ausnahme für Fälle, in denen der Fischereidruck langsam bis zum Jahr 2020 reduziert werden soll, "um die soziale und wirtschaftliche Nachhaltigkeit der Flotte nicht zu scharf zu gefährden."&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Keine konkrete Frist&lt;/strong&gt;&amp;nbsp;- Die durch Fischerei geschrumpften Fischbestände sollen wieder aufgebaut werden – soweit sind sich die EU-Politiker einig, allerdings gibt es keine konkrete Frist, bis wann sich die Fischbestände erholt haben sollen.&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Wie geht es weiter?&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Reform ist soweit beschlossen, allerdings muss sie noch formal durch die ständigen Vertretungen der Mitgliedsstaaten (Coreper) bestätigt&amp;nbsp;werden. Auch sind noch einige technische Details zu klären. Jetzt kommt es darauf an, wie Europa die neuen Fischereiregeln umsetzt und ob es endlich gelingt, Verstöße in der Fischerei aufzudecken und zu sanktionieren. Und es gibt noch eine große Baustelle, die zu klären ist: Der neue Rahmen für die Förderpolitik im Fischereibereich muss noch abgestimmt werden. In der Vergangenheit profitierten die Großen der Branche besonders von EU-Fördergeldern für den Ausbau und die Modernisierung ihrer Fabrikschiffe.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 31 May 2013 12:48:00 +0200</pubDate><category>meere</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b116-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/trilogtreffen-das-ringen-um-eine-nachhaltige-/blog/45334/</link><title>Trilogtreffen – das Ringen um eine nachhaltige Fischereipolitik in Europa geht weiter</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/80676_129652.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;[Update von 28. Mai, 19:00 Uhr] Rund 100.000 Menschen haben sich bereits an unserer Petition für nachhaltige Fischerei in Europa beteiligt. Kurz bevor es in die vielleicht entscheidenden Verhandlungen ging, haben unsere Aktivisten dieses wichtige Signal direkt zu den verantwortlichen EU-Politikern gebracht. Sie haben die rund 100.000 Papierboote, die digital und während unserer Schiffstour in neun europäischen Staaten gesammelt wurden, symbolisch übergeben. An der Übergabe nahmen die irische Ratspräsidentschaft, vertreten durch Botschafter Tom Hanney, Ulrike Rodust, der Verhandlungsführerin im Europäischen Parlament, und die EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki teil.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dennoch ist die Reform nicht beschlossen, sodass wir weiter auf &lt;a href="http://www.myboat.gp" target="_blank"&gt;www.myboat.gp&lt;/a&gt; Stimmen für eine nachhaltige, handwerkliche Fischerei sammeln und dafür sorgen, dass die verantwortlichen EU-Politiker davon erfahren. Vielen Dank an alle, die sich bisher bereits engagiert haben und die Petition verbreitet haben!&lt;br /&gt;[Update Ende]&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Zeit wird langsam knapp – bis Ende Juni will die irische EU-Ratspräsidentschaft die Reform der Europäischen Fischereipolitik abgeschlossen haben. Kein einfaches Unterfangen, denn zum ersten Mal seit zehn Jahren überarbeiten EU-Parlament, -Kommission und -Rat die Fischereiregeln in Europa. Und sind sich nach einem zermürbenden politischen Prozess immer noch nicht grün. Wenn Parlamentsverhandlungsführerin Ulrike Rodust am Vortag einer neuen Verhandlungsrunde, den sogenannten Trilogen, twittert: "&lt;a href="https://twitter.com/UlrikeRodust" target="_blank"&gt;Wir arbeiten auf Hochtouren! Gibt es diese Woche doch noch eine Einigung mit den EU Fischereiministern? Klug wäre es!&lt;/a&gt;" – dann ist das sicherlich keine Übertreibung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Meere-News/EU-Parlament-macht-sich-fur-nachhaltige-Fischerei-stark/" target="_blank"&gt;Im Februar waren die Umweltschutzverbände noch zuversichtlich&lt;/a&gt;. 502 zu 137 – mit einer klaren Mehrheit einigten sich die EU-Parlamentarier darauf, die überfischten Bestände bis 2020 auf ein gesundes Niveau zu bringen. &lt;a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2013/02/27/eu-minister-streiten-uber-fischereireform/" target="_blank"&gt;Einige Ministertreffen später wackelte dieses Fundament bereits heftig&lt;/a&gt;: Einige Fischereinationen wie Spanien und Frankreich drückten ihre Vorstellungen durch, nach denen beispielsweise unerwünschter Beifang weiter über Bord gekippt werden darf.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine Einigung mit dem Ministerrat, wie sie sich Frau Rodust wünscht, ist wünschenswert. Aber nicht um jeden Preis. Nach dem Inkrafttreten des Lissabonvertrages sollen – für den Fischereibereich – die Machtverhältnisse zwischen den Fischereiministern und dem Parlament gleichmäßig verteilt sein. Hoffen wir also, dass das EU-Parlament heute und morgen nicht vor dem Rat kuscht und einer halbherzigen Reform zustimmt, die das Überfischungsproblem nicht lösen wird. Auch die Zukunft der Kleinfischer steht auf dem Spiel. Die Trilogverhandlungen sind für Dienstag und Mittwoch Abend angesetzt und finden hinter verschlossener Tür statt, wir werden über den Ausgang berichten, sobald Informationen vorliegen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;So nötig der europäische Meeresschutz die CFP-Reform (Common Fisheries Policy) braucht – so wenig ist die Mogelpackung des Ministerrats für die nächsten zehn Jahre zu akzeptieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es gibt genügend Beispiele für eine völlig verfehlte EU-Fischereipolitik, die auf Kosten der Meeresumwelt den Großen gibt und den Kleinen nimmt. Vor einigen Tagen haben Greenpeace-Aktivisten an einem der riesigen Fangschiffe vor der niederländischen Küste protestiert. Der Grund: Die &lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1865166/Was-taugen-die-Fischfangquoten%253F" target="_blank"&gt;"Jan Maria" hat regelmäßig im großen Stil Hering über Bord geworfen&lt;/a&gt;, um Platz für besser verkaufbaren Fisch zu schaffen. Nichtsdestotrotz darf das deutsche Schiff weiter die Meere plündern, obwohl die Untersuchungen der Behörden längst nicht abgeschlossen sind. Die Reederei hat übrigens unter der bisherigen EU-Fischereipolitik großzügig aus den Fördertöpfen geschöpft, um ihre Flotte an Supertrawlern zu modernisieren. Zeit, dass sich etwas ändert!&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 29 May 2013 16:25:05 +0200</pubDate><category>meere</category><dc:creator>Thilo Maack</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">63936b65-d797-4040-bab8-72587601a7ff</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Gentechnik-News/Vorubergehendes-EU-Teilverbot-von-Bienenkillern-erster-Schritt/</link><title>Vorübergehendes EU-Teilverbot von Bienenkillern erster Schritt</title><description>Die Europäische Kommission hat heute, wie angekündigt, vorübergehende teilweise Verbote von drei bienengefährlichen Pestiziden erlassen. Diese Beschränkungen betreffen die Neonicotinoide Imidachloprid, Thiamethoxam und Chlotianidin und sollen ab Dezember 2013 in Kraft treten.&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;"Das EU-weite Teilverbot ist ein erster wichtiger Schritt, aber bei weitem nicht ausreichend um unsere Bienen und unsere Landwirtschaft dauerhaft zu schützen"&lt;/em&gt;, so Dagmar Urban, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace: &lt;em&gt;"Das EU-Verbot betrifft nicht alle Pflanzen – zum Beispiel ist die Anwendung auf Wintergetreide weiterhin erlaubt. Diese Pestizide müssten aber für alle Anwendungen verboten werden. Wir brauchen also dringend ein vollständiges, nationales Verbot der drei Bienenkiller, das über das auf EU-Ebene hinausgeht."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace hat noch vier weitere Pestizide identifiziert, für die laut Wissenschaft inakzeptable Risiken für Bienen bestehen und die daher europaweit von den Feldern verbannt werden müssen: Fipronil, Cypermethrin, Deltamethrin und Chlorpyrifos.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Greenpeace fordert&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt sind die Abgeordneten im österreichischen Parlament aufgerufen, ihren Worten zum Bienenschutz auch Taten folgen zu lassen und ein vollständiges Verbot der drei Bienenkiller-Pestizide zu beschließen. Für ein solches Verbot hat sich Bundeskanzler Faymann bereits ausgesprochen. Österreich muss endlich Vorreiter im Bienenschutz werden. Nur mit einem grundlegenden Wandel der Landwirtschaft hin zu bienenfreundlichen, biologischen Landwirtschaftsformen werden wir das Bienensterben wirksam beenden können.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weitere Informationen finden Sie im aktuellen &lt;a href="http://bienenschutz.at/report/" target="_blank"&gt;Greenpeace-Report&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 24 May 2013 12:23:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0d4-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/deutsches-skandal-schiff-jan-maria-fischfang-/blog/45268/</link><title>Deutsches Skandal-Schiff “Jan Maria”: Fischfang auf Bestellung</title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn die “Jan Maria” ausläuft, weiß die Crew bereits exakt, mit welchem Fang sie zurückkehren wird. Ein Mitarbeiter der Reederei berichtet im niederländischen Fernsehen: &lt;em&gt;"Der Fisch ist bereits verkauft, bevor er gefangen ist. Stimmen Größe und Gewicht nicht überein, geht er wieder über Bord. Tot."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Diese Praxis nennt sich "Highgrading" und bedeutet nicht nur eine riesige Verschwendung von essbarem Fisch, sondern ist nach EU-Recht illegal. In der 40 minütigen Dokumentation des TV-Senders Zembla "Wild West op Zee" bestätigt sich, was bereits Frontal 21 (ZDF) in seinem Beitrag "&lt;a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1865166/Was-taugen-die-Fischfangquoten%253F#/beitrag/video/1865166/Was-taugen-die-Fischfangquoten%3F" target="_blank"&gt;Was taugen die Fischfangquoten&lt;/a&gt;" jüngst aufdeckte: Das deutsche Fangschiff Jan Maria, das zum niederländischen Mutterkonzern "Parlevliet en van der Plas" gehört, ist tief in illegale Machenschaften auf See verstrickt. Das ist keine Ausnahme. Ob "Helen Mary", "Margiris" oder "Maartje Theadora" – die Parlevliet-Flotte hat sich bereits einiges geleistet. Siehe auch: "&lt;a href="http://www.greenpeace.de/fileadmin/gpd/user_upload/themen/meere/Factsheet_Skandalfirma_Parlevliet_maerz13.pdf" target="_blank"&gt;Skandalfirma Parlevliet &amp;amp; van der Plas&lt;/a&gt;".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Ohne Chance: Behördliche Kontrollen auf See&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im Zembla-Beitrag erzählt ein Augenzeuge anonym: An Bord der schwimmenden Fischfabriken benutze man die Sortiermaschinen, um schlecht verkaufbaren Fisch abzuzweigen und bei nächster Gelegenheit illegal ins Meer zurückzuleiten. Bei der Ausstattung der schwimmenden Fabriken ist das ein Leichtes: Es ist genügend Platz, um Fisch zwischenzulagern oder abzuschotten. Im Laderaum können rund 7 Millionen Pfund Fisch gekühlt werden, das entspricht laut Zembla-Rechnung 18 Millionen Mahlzeiten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch der Deutsche Andreas Mehmecke ist als nautischer Offizier auf der "Jan Maria" mitgefahren und gibt wenig auf die Behördenaufsicht. &lt;em&gt;"Man kann heute alles beobachten"&lt;/em&gt;, sagt er im TV-Beitrag. Die Fangschiffe hätten die Kontrolleure längst auf dem Radar, wenn sie noch weit genug entfernt sind. Ein Anruf genüge: "Kein Fisch außenbords" – und der Ausschuss-Fisch werde zwischengelagert. &lt;em&gt;"Wenn die Kontrolle vorbei ist, und die Kontrollboote außer Sicht sind, geht er dann über Bord."&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits bei Frontal 21 berichtete Mehmecke vor der Kamera, dass die "Jan Maria" in großem Stil Hering zurück ins Meer gekippt hat, um an anderer Stelle erneut zu fischen in der Hoffnung auf besser vermartkbaren, größeren Fisch. Zwei Dokumente, das offizielle Fangtagebuch für die Behörden sowie eine geheime Fangkladde bestätigen diese Praxis. Dass dies kein Einzelfall ist, zeigen die Reaktionen im Internet. In einem internen Forum freuen sich einige Parlevliet-Mitarbeiter &lt;em&gt;"gut, dass sie nur ein Logbuch gefunden haben"&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;"uns haben sie nicht immer erwischt – und wenn wars nich so teuer"&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie geht es jetzt weiter? Beide Dokumente hat Memecke in Kopie den Behörden ausgehändigt; zuständig ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, BLE. Deren Vertreter gibt sich im TV-Beitrag zurückhaltend: Das inoffizielle Logbuch ließe vemuten, dass es sich um einen Verstoß handelt, man müsse sich ein Bild machen. Unsere Kollegen von Greenpeace Niederlande haben übrigens Klage gegen den niederländischen Kapitän der "Jan Maria" erhoben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Fischvernichtung auf See – zukünftig erschwert?&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Industrielle Fischerei ist ein Geschäft, in dem Profit vor Nachhaltigkeit geht. Die laschen EU-Regeln haben ohne effektive Kontrollen kaum eine Chance, Missbrauch zu verhindern. Die Umweltverbände schauen in den letzten Monaten deshalb scharf nach Brüssel, wo die Reform der europäischen Fischereiregeln in die Endphase geht. Alle zehn Jahre werden diese überarbeitet – in den nächsten Wochen werden die neuen Gesetze wohl beschlossen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Neu geregelt werden nicht nur Fangquoten und Rückwurfverbote, sondern auch die Steuergelder für die Fischereimonster. Im Zembla-Beitrag findet EU-Fischereikommissarin Maria Damanaki klare Worte auf die Frage, wie man zukünftig mit Subventionen für Fangschiffe umgehen werde, die gegen die EU-Regeln verstoßen: &lt;em&gt;"Das muss aufhören, wirklich, das muss aufhören."&lt;/em&gt; Sie habe nun die Fördergelder für den Neubau von Fangschiffen gestoppt, denn die überdimensionierten Supertrawler bedeuten, dass zukünftig noch größere Mengen Fisch gefangen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In welchem Umfang die Industrieschiffe für ihr kriminelles Geschäft sogar von den EU-Fördertöpfen profitierten, zeigt ein Beispiel in der niederländischen Doku: Die Skandal-Reederei "Parlevliet und van der Plas" erhielt in den letzten Jahren fast 18 Millionen Euro an EU-Zuschüssen für die Schiffe – der Löwenanteil übrigens für ihre deutschen Schiffe wie die "Jan Maria".&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 23 May 2013 10:24:54 +0200</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/deutsches-skandal-schiff-jan-maria-fischfang-/blog/45268/#comments-holder</comments><category>meere</category><dc:creator>Michelle Bayona</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b0c3-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/internationaler-tag-der-artenvielfalt-in-foto/blog/45251/</link><title>Internationaler Tag der Artenvielfalt in Fotos</title><description>&lt;p&gt;Heute, am internationalen Tag der Artenvielfalt, möchten wir einige atemberaubende Bilder von einem der artenreichsten Orte der Erde zeigen: Indonesien. Von Walhaien über üppige Korallenriffe bis hin zu Wäldern, die vor Leben strotzen. Das Greenpeace Schiff &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/ueber-uns/flotte/" target="_self"&gt;Rainbow Warrior&lt;/a&gt; ist derzeit vor Ort um die wunderschöne, fragile Umwelt Indonesiens zu dokumentieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Was uns die Bilder sagen wollen: Wir werden all dies verlieren, wenn wir nicht sofort handeln!&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der fragile Zustand der indonesischen Meere und Wälder ist eine Erinnerung daran, wie sehr Marine- und Waldbestände durch industrielle Überfischung und gnadenlose Abholzung bedroht werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Indonesien besitzt mindestens 20% der gesamten weltweiten Artenvielfalt, beheimatet mehr als 30.000 bekannte Spezies unseres Planeten und mehr als 3.000 Säugetiere, Vögel, Reptilien und Amphibien.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schätzungsweise 10% der weltweiten Regenwaldbestände befinden sich in Indonesien. Vor fünfzig Jahren waren 82% Indonesiens von Wald bedeckt. Im letzten Jahrzehnt fiel dieser Bestand auf Grund von gnadenloser Abholzung für Papier, Palmöl-Plantagen und Bergbau, auf 48% herab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch Indonesiens Meere sind unter den artenreichsten Küstenregionen und Marine-Lebensräumen weltweit. Regionen wie Raja Ampat, in West-Papua, werden zu den artenreichsten Orten der Erde gezählt. Die örtlichen Korallenriffe werden als am meisten gefährdete Artenvielfalt-Hotspots angesehen, bedroht durch Überfischung, Verschmutzung und Klimawandel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Andauernde Untätigkeit ist keine Option.&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir müssen jetzt handeln und zerstörerische, industrielle Überfischung stoppen um die Gesundheit unserer Ozeane wiederherzustellen und die notwendigen Schritte einleiten um Null-Abholzung zu erreichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bustar Maitar ist der Leiter der Greenpeace International Waldkampagne in Indonesien&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 22 May 2013 13:58:00 +0200</pubDate><category>urwälder</category><category>meere</category><dc:creator>Bustar Maitar, Leiter Waldkampagne in Indonesien</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">a6e0fa48-0c55-4b8e-b120-a0b138a1fd00</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Fotos/Urwaelder/Internationaler-Tag-der-Artenvielfalt/</link><title>Internationaler Tag der Artenvielfalt</title><description>Wenn unser Planet auch in Zukunft Leben auf der Erde erhalten und vor Umweltzerstörung bewahrt werden soll, müssen die Regierungen handeln, um unsere lebendigen, atmenden Ozeane und Wälder zu schützen und den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen.&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/allgemein/Wald/biodiv_indonesien_GP04L62.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/allgemein/Wald/biodiv_indonesien_GP04L2U.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/allgemein/Wald/biodiv_indonesien_GP04L6V.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Internationaler Tag der Artenvielfalt&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 22 May 2013 07:51:00 +0200</pubDate><category>meere</category><category>urwälder</category><category>allgemein</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b08a-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/vielfalt-schtzen-kein-gen-mais-in-mexiko/blog/45194/</link><title>Vielfalt schützen – kein Gen-Mais in Mexiko!</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/79470_128235.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Weltweit hat Greenpeace gegen die Aussaat von Gen-Mais in Mexiko protestiert. Wir waren in Wien vor der Botschaft des Landes und übergaben einen Brief an den mexikanischen Botschafter. Darin fordern wir ihn dazu auf, sich beim Präsidenten seines Landes dafür einzusetzen, dass es nicht zur Gen-Mais-Aussaat kommt. Ein Erbe der Menschheit und die Zukunft der Kulturpflanze Mais stehen aktuell auf dem Spiel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nicht nur in Österreich hat der Anbau von Mais für den Einsatz in Biogas-Anlagen immer mehr Äcker zu sprichwörtlichen “Maiswüsten” gemacht. Diese Form der Bewirtschaftung ist nicht nur ästhetisch zweifelhaft, vor allem gefährdet sie die Bodenfruchtbarkeit und Vielfalt in der Landwirtschaft. Für hausgemachte Probleme dieses Systems werden zudem immer wieder gentechnische Lösungen vorgeschlagen. Doch Mais ist in weiten Teilen der Welt mehr als Energie- und Futterpflanze in agrarindustriellen Produktionssystemen: große Teile der Weltbevölkerung sind für ihre Ernährung auf die Kultivierung von Mais dringend angewiesen. Insbesondere in Lateinamerika und Afrika ist Mais ein Grundnahrungsmittel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Gen-Mais gefährdet genetische Vielfalt&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nun gerät die Zukunft des Mais-Anbaus in Gefahr: die Agrarriesen Monsanto, Pioneer und Dow versuchen mit aller Macht Zulassungen für den kommerziellen Anbau gentechnisch veränderten Maises in Mexiko zu erwirken. Was in Europa “nur” eine Bedrohung der Gentechnik freien Landwirtschaft ist, gefährdet in Mexiko ein Erbe der Menschheit. In Mexiko befindet sich das sogenannte “Diversitätszentrum” des Maises; hier wurde aus Wildformen, die in ihrem Äußeren mit der heute angebauten Kulturform nicht viel gemeinsam haben, der uns bekannte Mais.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mexiko beherbergt damit die genetische Vielfalt einer Art, die eine entscheidende Basis für zukünftige Züchtungsarbeit darstellt. Durch den Anbau von Gen-Mais gerät diese Vielfalt in Gefahr: Monsanto und Co. wollen gleich Millionen Hektar mit ihren Pflanzen bestellen – es ist undenkbar, dass diese gentechnisch veränderten Pflanzen ihre Eigenschaften nicht verbreiten. Dies kann nicht nur durch Auskreuzen, d.h. über Befruchtung durch Pollenflug, geschehen. Während Mais-Samen in Europa aufgrund des kalten Winters nur schwer überleben, finden sie in ihrer Heimat Mexiko auch ideale Umweltbedingungen vor. Der Gen-Mais könnte sich daher verwildert in der Kulturlandschaft etablieren. Selten traf das das Risiko der “Nicht-Rückholbarkeit” besser zu als hier.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch es gibt Widerstand – und er beschränkt sich nicht auf Mexiko: nicht nur wir waren aktiv und haben in Wien vor der mexikanischen Botschaft demonstriert und dem Botschafter einen Brief übergeben. Zeitgleich fanden Brief-Übergaben in neun weiteren Ländern von China über Südafrika bis nach Israel und Italien statt – und natürlich in Mexiko selbst. Unsere Botschaft wird also gleich mehrfach beim mexikanischen Präsidenten eintreffen – hoffentlich ebenso wie die unterschriebene&lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/aktivwerden/proteste/gentechnik/keine-aussaat-von-genmais/" target="_blank"&gt; Online-Petition, die weiterhin unterzeichnet werden kann und unbedingt sollte&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 17 May 2013 11:11:57 +0200</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/vielfalt-schtzen-kein-gen-mais-in-mexiko/blog/45194/#comments-holder</comments><category>landwirtschaft</category><dc:creator>Dagmar Urban</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b07d-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/enttuschend-verhandlungsergebnis-der-eu-minis/blog/45181/</link><title>Enttäuschend: Verhandlungsergebnis der EU-Minister zur Fischereireform</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/79069_128121.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein 36-stündiger Verhandlungsmarathon der EU-Fischereiminister endete heute morgen in Brüssel mit einem enttäuschenden Ergebnis. Die 27 Minister kamen &lt;a href="http://blog.greenpeace.de/blog/2013/02/27/eu-minister-streiten-uber-fischereireform/" target="_blank"&gt;erneut&lt;/a&gt; zusammen, um sich auf eine gemeinsame Position zur Fischereireform in Europa zu einigen. Denn zum ersten Mal seit 10 Jahren werden die europäischen Fischereiregeln überarbeitet – in einem langwierigen politischen Prozess.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nach heutigem Ministerkonsens sollen die Fangquoten zwar tatsächlich so festgelegt werden, dass die Fischbestände nachhaltig auf einem stabilen Niveau bleiben. Doch was heute in Brüssel beschlossen wurde, ist noch längst nicht genug, um eine Wende bei der europäischen Fischerei zu sichern. Vor allem die Länder Spanien, Frankreich, Portugal, Griechenland und Belgien standen den Verhandlungen um eine nachhaltige Reform in den letzten beiden Tagen im Weg. Sie wollten sich auf kein Datum festlegen, zu dem die überfischten Bestände in Europa wieder auf eine nachhaltige Bestandsgröße gebracht werden sollten. Greenpeace fordert Maßnahmen, mit denen sich die gefährdeten Bestände bis 2020 erholt haben werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch die Schlupflöcher beim Rückwurf-Verbot von unerwünscht gefangenem Fisch gehen vor allem auf das Konto dieser Staaten. Denn der gemeinsame Beschluss der Fischereiminister sieht vor, dass essbarer Fisch weiter über Bord geworfen werden darf. Die Minister wollen den Rückwurf von fünf Prozent Beifang erlauben. Dabei hatte das &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Meere-News/EU-Parlament-macht-sich-fur-nachhaltige-Fischerei-stark/" target="_blank"&gt;EU-Parlament eine fortschrittliche und begrüßenswerte Vorlage&lt;/a&gt; geliefert und sich für ein Rückwurfverbot ausgesprochen – eine Position, die wir unterstützen!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Schweden war übrigens das einzige Land, das seine Zustimmung zu dem wenig ambitionierten Ergebnis der Ministerverhandlungen verweigerte. Österreichs Verhandler können zwar als weitgehend positiv beurteilt werden, so unterstützen sie die Dringlichkeit einer Reform, die Position reicht an die Haltung Schwedens aber nicht heran.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Wesentliche Nachbesserungen nötig&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das größte Problem wurde aber nicht konsequent angegangen: Die &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/meere/was-wir-tun/Fischereipolitik-in-Europa/Zeichen-der-Krise/" target="_blank"&gt;überdimensionierte europäische Fangflotte&lt;/a&gt; soll weiter die Meere plündern. In der Zwischenzeit geht die Überfischung also weiter. Mir fehlt in den Verhandlungen zudem ein klares Signal für die umweltschonende kleinskalige Fischerei. Gerade die Kleinfischer finden wenig politisches Gehör und doch wird die Reform sie maßgeblich betreffen. In diesen Wochen bin ich an Bord der Arctic Sunrise, um mich gemeinsam mit nachhaltig arbeitenden Fischern aus Spanien und Frankreich für die Belange der Kleinfischerei einzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Die nächsten Schritte&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immerhin: Die Fischereiminister waren in einigen Punkten zu Zugeständnissen an die EU-Parlamentsvorlage bereit. Der Weg zu einer gemeinsamen Entscheidung ist also noch nicht versperrt, denn das aktuelle Ergebnis muss noch mit dem europäischen Parlament abgestimmt werden. Dieses hatte bereits im Februar eine sehr fortschrittliche Position unter anderem zu Beifang, Rückwurf und Subventionen bezogen, die weit über den heute vorgelegten Minister-Vorschlag hinausgeht. Jetzt liegt es an der Durchsetzungskraft der EU-Parlamentarier. Der Ausgang der Reformverhandlungen ist weiterhin offen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein aktuelles Factsheet zur Reform finden Sie auf: &lt;a href="http://gpurl.de/CFP-Kampagne" target="_blank"&gt;http://gpurl.de/CFP-Kampagne&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Thilo Maack, Meereskampaigner bei Grenpeace Deutschland&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 16 May 2013 15:46:52 +0200</pubDate><category>meere</category><dc:creator>Thilo Maack</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b068-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/ein-funken-hoffnung-im-schatten-des-arktische/blog/45160/</link><title>Ein Funken Hoffnung im Schatten des Arktischen Rats</title><description>&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/78890_127952.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich befinde mich hier in einer Stadt namens Kiruna, im Norden von Schweden, mitten im Arktischen Kreis. Es ist eine kleine Stadt, mit weniger als 20.000 Einwohnern und in der nebelverhangenen Landschaft sticht eines heraus: Die weltweit größte unterirdische Eisenmine, welche von überall in der Stadt zu sehen ist. Von hier aus, kann ich die Mine auf der linken Seite und ein paar Kilometer rechts davon Windräder sehen. Es ist ein merkwürdiger Kontrast und doch sehr angemessen - eine passende Erinnerung daran, dass die Arktis an einem Scheidepunkt steht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Heute heißt Kiruna den Arktischen Rat willkommen, in dem sich auswärtige Minister der acht arktischen Staaten und sechs permanente Mitglieder, welche die indigenen arktischen Völker repräsentieren, versammeln, um über die Zukunft der Arktis zu diskutieren. Die auswärtigen Minister sind größtenteils an ihr Pro-Entwicklungs-Programm gebunden. Doch nicht jeder im Raum teilt ihre Ansichten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst gestern waren wir in derselben Stadt, in demselben Gebäude Teil der Konferenz "The Peoples" Arctic: Unified for a Better Tomorrow". In diesem Meeting wurde sehr deutlich, dass es eine wachsende indigene Opposition zu Ölbohrungen in der Arktis gibt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Über 70 Menschen - größtenteils Vertreter der indigenen Völker aller arktischen Staaten - nahmen an dieser Konferenz teil. Zwei Teilnehmer repräsentierten Organisationen, die permanente Mitglieder des arktischen Rats darstellen. Beide lehnen arktische Bohrungen ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am Ende der Konferenz unterzeichneten die TeilnehmerInnen eine Deklaration für ein Verbot von Ölbohrungen auf offenem Meer und gleichzeitig ein Aufruf an den Arktischen Rat, die Rechte der indigenen Menschen zu respektieren. Viele dieser Menschen, welche ein angestammtes Recht auf das arktische Land besitzen, erfahren die Auswirkungen, der sich wandelnden Arktis, am eigenen Leib.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dies geschah am Vorabend der Versammlung des arktischen Rats. Wenn sich heute die acht auswärtigen Minister für ein "Meet und Greet" treffen um eine "grün gewaschene" Vereinbarung zum Umgang mit Öl-Unfällen zu unterzeichnen und behaupten, sie hätten alles ihnen Mögliche getan, dann werden sie dies im Schatten dieser Konferenz und der wachsenden Opposition tun.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie werden vermutlich zurück nach Hause gehen und weiterhin Öl-Konzernen gestatten, sich in der fragilen Arktis mit ihren zerstörerischen Praktiken auszutoben. Doch ein Funken Hoffnung erstrahlt, durch die Stimmen der indigenen Menschen, welche dieses Wochenende einen weiteren Schritt zum &lt;a href="http://www.savethearctic.org" target="_blank"&gt;Schutz der Arktis&lt;/a&gt; gemacht haben. Greenpeace steht mit ihnen Seite an Seite um die Arktis vor der zerstörerischen Öl-Ausbeutung zu schützen. Die Bewegung wächst und es wird immer schwieriger für die Regierungen im Arktischen Rat, sie zu ignorieren!&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 15 May 2013 15:38:00 +0200</pubDate><category>klima</category><dc:creator>Jon Burgwald</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000b047-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/wieder-an-bord-mit-der-arctic-sunrise-auf-tou/blog/45127/</link><title>Wieder an Bord – mit der Arctic Sunrise auf Tour für nachhaltige Fischerei</title><description>&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img title="Einsatz für den Schutz der Meere - Greenpeace-Aktivisten halten Banner &amp;quot;Die Handwerksfischerei ist die Zukunft&amp;quot;" src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/78655_127739.jpg" alt="Einsatz für den Schutz der Meere - Greenpeace-Aktivisten halten Banner &amp;quot;Die Handwerksfischerei ist die Zukunft&amp;quot;" /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Thilo Maack, Meereskampaigner bei Greenpeace in Deutschland berichtet aktuell von der Greenpeace-Schiffstour für eine nachhaltige Fischereipolitik in Europa. Von Barcelona bis Bayonne in Frankreich ist er gemeinsam mit Kleinfischern aus ganz Europa an Bord der Arctic Sunrise.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Drei kurze Begrüßungstöne aus dem Schiffshorn der Arctic Sunrise machen auf das Einlaufen des Aktionsschiffes in den katalanischen Hafen Denia aufmerksam. Begrüßt wird das Schiff von einer kleinen Flotte handwerklicher Fischer und der lokalen Bevölkerung. Erwartungsfroh hatte auch ich mich unter die Schaulustigen gemischt, nicht ganz unglücklich wieder in den Schatten zu kommen, denn die spanische Frühlingssonne brennt für meine Hamburger Schmuddelwetter gewohnte Haut schon ganz ordentlich. Ich gehe an Bord, das Schiff wird für die nächsten zwei Wochen mein Zuhause sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Während ich das hier schreibe ziehen - unüberhörbar - mehrere Schulklassen durch das Schiff. In vielen Häfen bieten wie sogenanntes "open boat" an - eine schöne Gelegenheit, mal an Bord eines Greenpeace-Schiffs zu schnuppern und zu Umweltthemen ins Gespräch zu kommen. Für den Abend ist ein Treffen mit handwerklichen Fischern und Lokalpolitikern geplant. Wir wollen über die zukünftige Fischereipolitik Europas sprechen und die Rolle, die aus unserer Sicht dabei der kleinskaligen handwerklichen Fischerei zukommt. Denn dieser Fischerei gehört die Zukunft, so steht es auch auf den zahlreichen Bannern, die die Greenpeace-Aktivisten zur Begrüßung schwenkten. Wir sammeln in jedem Hafen Stimmen für eine nachhaltige Fischerei in Europa – bitte beteiligen Sie sich auch &lt;a href="http://www.myboat.gp/" target="_blank"&gt;online an unserer Petition&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Fischereipolitik in Europa – scheitert die Reform?&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Reform der europäischen Fischereipolitik nähert sich ihrem Ende. Bereits in der nächsten Woche will die irische Ratspräsidentschaft ihr Mandat und den Text für die Parlamentsverhandlungen mit den Fischereiministern abstimmen. Der Text, der aus den Arbeitsgruppen zu uns durchsickert, lässt nichts Gutes ahnen: Zu weit reichen die irischen Zugeständnisse an die spanisch-französische Überfischungsindustrie.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 14 May 2013 09:38:33 +0200</pubDate><category>meere</category><dc:creator>Thilo Maack</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">8059a943-1202-444b-9e5d-1dc314e3ebe7</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Klima-News/Der-steinige-Weg-zu-effizienten-Autos/</link><title>Der steinige Weg zu effizienten Autos</title><description>Wichtige Weichen wurden in Europa gestellt: die EU-Abgeordneten haben darüber abgestimmt, wie effizient unsere Autos in Zukunft sein sollen. Das Gesetz legt den Grundstein für Regeln, die Autohersteller zu befolgen haben.&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fast 70.000 Menschen haben in den vergangenen Wochen bereits die &lt;a href="http://www.euvsco2.org/" target="_blank"&gt;Petiton unterzeichnet&lt;/a&gt;, die unseren Öl-Verbrauch verringern, die CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Emissionen unserer neuen Autos halbieren soll und sogar Hunderttausende neue Arbeitsplätze schaffen kann.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace hat diese Forderungen vor der Abstimmung Ende April an die relevanten Abgeordneten übergeben. Diese stimmten zwar langfristig für eine höhere Kraftstoffeffizienz, aber auch für Schlupflöcher, die diese Ziele wieder schwächen würden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Schlupfloch E-Auto&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um den Mittelwert ihrer Neuwagenflotte auf dem Papier herunterzurechnen, dürfen Auto-Hersteller, die zum Antrieb Strom aus der Steckdose nutzen, also E-Autos oder auch "Plug-in Hybride", mehrfach anrechnen. Das bedeutet, jedes verkaufte Elektroauto, mit seinen auf dem Papier niedrigen Emissionen, gilt als 1,5mal verkauft. Autos, die keinen Strom für den Antrieb nutzen, dürfen dementsprechend mehr CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; emittieren. Das ist reine Willkür, abgesehen davon, dass Emissionen durch Stromerzeugung nicht Null sind, sondern etwa 600 Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; pro kWh verursachen. Diese Regelung würde mehr schädliches CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; bedeuten, höhere Betriebskosten und mehr teure Ölimporte.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Automobil-Hersteller lobbyierten bei den Politikern für diese Schlupflöcher, indem sie behaupteten, sie könnten diese effizientere Technologie für reduzierten Kraftstoff nicht rechtzeitig bereitstellen. Doch wir wissen: sie haben diese Technologie bereits - nach 2 Jahren Druck durch die Unterstützer der Greenpeace-Forderungen, hat &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Klima-News/Erfolg-VW-will-Verbrauch-starker-verringern-als-bisher-geplant/"&gt;Volkswagen zugesagt&lt;/a&gt;, die von uns geforderten strengen Ziele umsetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Gemeinsam für weniger CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Ausstoß&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace hätte ohne Ihre Unterstützung niemals so weit kommen können. Jetzt müssen wir die nationalen Regierungen dazu bringen, dass die Regelungen strenger werden. Eine der Schlüssel-Europaabgeordneten, Rebecca Harms, sagte zu uns: "Wir als Politiker brauchen die Arbeit von NGOs wie Greenpeace, um die Dinge weiter zu bringen! Während wir an politischen Kompromissen arbeiten müssen wir immer wieder daran erinnert werden, was Recht ist und was notwendig ist, um unsere Umweltziele zu erreichen."&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.euvsco2.org/" target="_blank"&gt;Handeln Sie jetzt und unterstützen Sie die Petition!&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;Schicken Sie dem österreichischen EU-Abgeordneten Richard Seeber (Sprecher des Ausschusses für Umweltfragen im EU-Parlament) die Aufforderung per Tweet, sich gegen die Schlupflöcher der Autoindustrie zu wehren!&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 13 May 2013 07:00:00 +0200</pubDate><category>klima</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000afcb-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/der-gap-die-kluft-zwischen-worten-und-wahrhei/blog/45003/</link><title>Gap: Die Kluft zwischen Worten und Wahrheit</title><description>&lt;p&gt;Am 25. April hat Greenpeace die Ergebnisse einer Untersuchung veröffentlicht, die herausfand, dass Gap Inc. mit einem Zulieferer in Indonesien zusammenarbeitet, dessen Abwasser die Umwelt vergiftet. Hinter dem Namen Gap Inc. steckt nicht nur das bekannte Mode-Label Gap, sondern auch andere große Marken wie Banana Republic und Old Nay. Der indonesische Zuliefererbetrieb namens PT Gistex Group wurde dabei ertappt, einen Cocktail aus gefährlichen Chemikalien und pH14 in das lokale Wassersystem freizusetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gap hat bisher versagt. Gap wurde bereits für Giftskandale in China, Mexiko und nun auch in Indonesien, verantwortlich gemacht. In Gaps Kleidung wurden bereits gefährliche Chemikalien nachgewiesen. Gaps Mitbewerber haben sich bereits dazu verpflichtet, sich der Entgiftung der Bekleidungsindustrie anzuschließen. Gap hat noch keinen Schritt gesetzt, diesen fortdauernden umweltschädlichen und ethischen Ungerechtigkeiten beizukommen oder diese zu vermeiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aufgrund der Tatsache, dass Gap bis jetzt in keiner Weise aktiv geworden ist, ist es von großer Bedeutung, dass alle Menschen, die aktiv werden können, mit soviel Information wie möglich versorgt werden. Gestern wurden E-Mails an das Gap Inc. Management-Team sowie an den Geschäftsführer versendet. Alle diese Verantwortlichen werden dazu aufgerufen, ihren Einfluss und ihre Macht dafür einzusetzen, dass Gap eine Vorbildfunktion für weitere Unternehmen einnehmen soll. Gemeinsam mit Gaps Zulieferbetrieben können sie es schaffen, das Wasser zu entgiften.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Werde heute aktiv!&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bitte "like" und/oder teile diesen Bericht auf Facebook! Gemeinsam können wir den Verantwortlichen eine klare Botschaft übermitteln und endlich giftfreie Fashion fordern!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gap, Be Bright – #Detox our Water&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/77320_126701.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Sehr geehrter Herr Glenn Murphy&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Chief Executive Director&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Gap Inc.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vergangene Woche veröffentlichte Greenpeace International die Ergebnisse einer Untersuchung, die herausfand, dass eine Anlage in Indonesien einen Cocktail aus gefährlichen Chemikalien – unter anderem Nonylphenol, Antimon und Tributylphosphat und pH14 – ins Abwasser freisetzte. Dadurch gelangen diese Stoffe direkt in den Wasserkreislauf, von welchem Millionen von Menschen für den täglichen Bedarf abhängig sind.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Diese Anlage gehört PT Gistex Group, ein Zulieferbetrieb von Gap Inc. Diese Tatsache war Ihrem Team vollkommen bewusst.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/77321_126703.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Dies ist nicht das erste Mal, dass Gap Inc. mit umweltvergiftenden Zulieferbetrieben Geschäfte macht. In &lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Toxics-reports/Putting-Pollution-on-Parade/" target="_blank"&gt;China&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Toxics-reports/Toxic-Threads-Under-Wraps/" target="_blank"&gt;Mexiko&lt;/a&gt; haben Untersuchungen ebenfalls Zusammenhänge aufgedeckt, wo Gap mit Zulieferern arbeitete, welche gefährliche Chemikalien ins Wassersystem freisetzte.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Und das Problem verschlimmert sich weiter.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/publications/Campaign-reports/Toxics-reports/Big-Fashion-Stitch-Up/" target="_blank"&gt;Untersuchungen&lt;/a&gt; haben ergeben, dass 78% der getesteten Produkte Spuren von Nonylphenol Ethoxylat enthalten - eine problematische Chemikalie, die sich, beim Gelangen in Flüsse, Seen und Meere zu einer noch gefährlicheren, schädlichen und Hormon-schädlichen Substanz entwickelt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die Präsenz dieser Chemikalie in Gap-Kleidung ist der Beweis dafür, dass giftige Substanzen verwendet und bei der Produktion frei gesetzt werden. Das bedeutet, dass die Verunreinigungen in China, Mexiko und Indonesien keine Einzelfälle darstellen. Des Weiteren heißt das, dass Sie Ihre eigenen KundInnen dazu gezwungen haben, unwissende Mitschuldige im Verschmutzen des Wasserkreislaufes zu werden. Ihre KundInnen haben nämlich beim Wäsche waschen als Helfershelfer gehandelt und hormonell wirksame Substanzen in den Wasserkreislauf freigesetzt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/77322_126705.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Vergiftetes Wasser betrifft Millionen Menschen auf der ganzen Welt&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Einige dieser betroffenen Menschen haben beschlossen, dass “genug genug ist und verschaffen sich nun Gehör in den Medien, online, an den Orten der Verschmutzung oder auch vor den Geschäften.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Diese Gruppe von Leuten besteht nicht nur aus AktivistInnen und MitgliederInnen der betroffenen Regionen, sondern auch aus Menschen der -Modeszzene sowie Fans und KonsumentInnen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Zwei gemeinsame Anliegen verbinden all diese Menschen miteinander: schöne Mode darf nicht auf Kosten der Umwelt produziert werden. Überdies haben wir alle das Recht daruf zu wissen, welche Chemikalien sich in der Kleidung , die wir kaufen, befinden und welche Gifte in weltweite Wasserwerge freigesetzt werden.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Letztendlich sollte die Kleidung, die wir tragen, eine Geschichte haben, auf die wir stolz sein können.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/77323_126707.jpg" alt="" /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ihre größten Konkurrenten wie &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/umweltgifte/was-wir-tun/detox/zara/" target="_blank"&gt;Zara&lt;/a&gt;, Uniqlo, &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/umweltgifte/was-wir-tun/detox/levis/" target="_blank"&gt;Levi’s&lt;/a&gt; und Mango haben sich bereits alle dazu verpflichtet, ihre Bekleidung und ihre Lieferkette zu „entgiften“. Die Menschen beginnen sich allmählich zu fragen, wie viele weitere rufschädigende Giftskandale Gap benötigt, bevor das Unternehmen Verantwortung übernimmt.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Die bisherigenen Greenpeace-Aktionen haben die Chance, als Widerhall in unsere gemeinsame Geschichte einzugehen.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ich appelliere an Sie, das Problem zu lösen, indem Sie sich öffentlich dazu verpflichten, mit Ihren Zulieferbetrieben in Indonesien und auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, um alle giftigen Chemikalien aus den Produktionsprozessen und Produkten zu eliminieren. Mit dem Ziel, eine giftfreie Zukunft mitzugestalten!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Bitte, werden Sie einTeil der Lösung und schließen Sie sich der &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/umweltgifte/was-wir-tun/detox/" target="_blank"&gt;Greenpeace-Detox-Kampagne&lt;/a&gt; an! Be bright!&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Hochachtungsvoll,&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ashov Birry&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Chemie-Experte , Greenpeace Südostasien&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;www.greenpeace.org/detox&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 30 Apr 2013 15:22:00 +0200</pubDate><category>umweltgifte</category><dc:creator>Ashov Birry, Kampagne Umweltgifte</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000aff6-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/mehrheit-der-eu-staaten-fr-bienenschutz/blog/45046/</link><title>Mehrheit der EU-Staaten für Bienenschutz</title><description>&lt;p&gt;Wenn Sie das nächste Mal eine Biene sehen, dann denken Sie daran, dass ein Großteil der Nahrungs­mittel, die wir zu uns nehmen, maßgeblich von Insekten­bestäubung abhängig ist. Es handelt sich dabei um eine entscheidende Öko­system­dienst­leistung, die von Bienen und anderen Bestäubern erbracht wird. Aber Bienen und andere Bestäuber sterben global immer stärker aus, vorallem in Nordamerika und Europa, wodurch ihre auch für uns essentielle Rolle gefährdet ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In den USA wurden die Verluste von 30-40 % von kommerziellen Honigbienen Kolonien seit 2006 mit dem "Colony Collapse Disorder" in Verbindung gebracht, ein Syndrom dass sich durch verschwindende Arbeiterbienen bemerkbar macht. Seit 2004 haben die Bienenverluste in Nordamerika dazu geführt, dass so wenige Bestäuber wie noch nie in den letzten 50 Jahren vorhanden waren. In aktuellen Wintern, die Bienenkoloniesterblichkeit in Europa stieg im Durchschnitt auf 20% (allerdings bis zu 53% in manchen Ländern).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ohne Bestäuber müsste ein Drittel der Pflanzen, die wir als Nahrungsmittel verwenden, entweder durch künstliche Methoden bestäubt werden oder es wären starke Ernteeinbuße die Folge. Bis zu 75% der Kulturpflanzen würden generell Einbuße erleiden, nach aktuellen Schätzungen beläuft sich der Wert dieser Bestäubungsdienstleistung auf 265 Milliarden €.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Problem könnte noch größer werden, da unsere Welt progressiv in den Anbau jener Pflanzen zusteuert, die auf Bienen (oder andere Insekten) als Bestäuber angewiesen sind. Wieso versuchen also einige politischen Entscheider immer noch, Aktionen herauszuzögern um die "cleversten natürlichen Verbündeten" von Landwirten zu beschützen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Ein signifikanter erster Schritt&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten ist für ein vorübergehendes Verbot von drei für Bienen gefährlichen Pestiziden. Das ist das Ergebnis einer Abstimmung am 29.04.2013 in Brüssel. Die drei Wirkstoffe Imidiacloprid und Clothianidin von Bayer und Thiamethoxam von Syngenta sollen beim Anbau von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle zunächst für zwei Jahre vom Markt genommen werden. Eine nötige qualifizierte Mehrheit für ein Verabschieden des Verbotes wurde aber nicht erreicht – unter anderem deshalb, weil auch Österreich gegen den Vorschlag stimmte. Die Abstimmung betraf drei Pestizide aus der Gruppe der Neonicotinoide, die von den Agrochemie-Konzernen Bayer und Syngenta hergestellt werden und deren Gefährlichkeit für Bienen wissenschaftlich erwiesen ist. Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten haben sich deshalb vor dem Landwirtschaftsministerium eingefunden, um spontan gegen die inakzeptable Position Österreichs bei der EU-Abstimmung zu protestieren.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Insektengifte, über die heute beraten wurde, sind nachweislich eine Gefahr für das Leben der Bienen. Bereits geringe Mengen verursachen neurologische und physiologische Schäden und beeinträchtigen Navigation und Futtersuche. Greenpeace identifiziert im kürzlich veröffentlichten Report &lt;a href="http://www.bienenschutz.at/report" target="_blank"&gt;"Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa"&lt;/a&gt; aber noch vier weitere schädliche Pestizide, die verboten gehören.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Bienen sind unersetzlich für die Landwirtschaft&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Rund ein Drittel unserer Nutzpflanzen brauchen die Bienen zur Bestäubung. Der Bestand geht jedoch weltweit zurück. Europaweit überlebten in den vergangenen Jahren durchschnittlich 20 Prozent der Bienenvölker den Winter nicht. Der Schaden, den die giftigen Pestizide von Bayer &amp;amp; Co. anrichten übersteigt den Nutzen für die Landwirtschaft bei weitem.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Unterzeichnen Sie jetzt die Petition zum Bienenschutz: &lt;a href="http://bienenschutz.at/?utm_source=GP-Webseite%0A&amp;amp;utm_medium=Text%0A&amp;amp;utm_campaign=SusAg-Bees"&gt;www.bienenschutz.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 29 Apr 2013 16:39:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><dc:creator>Matthias Wüthrich</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">44a9bceb-d62d-4c75-af06-f5f1d414d41f</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Konsum-News/Cool-IT-Ranking-Google-und-Cisco-an-erster-Stelle/</link><title>Cool IT-Ranking: Google und Cisco an erster Stelle</title><description>Cisco und Google führen die Technologiebranche an, weil sie innovative Energielösungen anbieten, die zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen können. Das ist das Ergebnis der neuesten Ausgabe des jährlichen Cool IT-Rankings, das Greenpeace heute zum sechsten Mal veröffentlicht hat.&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;An zweiter Stelle liegt Ericsson, gefolgt von Fujitsu und dem US-Mobilfunkanbieter Sprint, dem indischen IT-Dienstleister Wipro und HP. &lt;em&gt;"Technologie-Giganten können die Gesellschaft zu umweltfreundlicheren und intelligenteren Energiesystemen heranführen, wie Cisco und Google deutlich gezeigt haben"&lt;/em&gt;, sagt Claudia Sprinz, Elektronik-Expertin von Greenpeace.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immer mehr Unternehmen der IT-Branche setzen zunehmend auf Erneuerbare Energien und versuchen sich ökologisch zu verbessern. Dennoch schneiden viele Unternehmen beim Engagement, sich in Öffentlichkeit und Politik für Klimaschutz einzusetzen, immer noch unter ihren Möglichkeiten ab. Viel zu selten werden strengeren Gesetze eingefordert, die eine Verbesserung von Investitionen in intelligente Stromnetze sowie andere Lösungen im Bereich umweltfreundlicher Energieproduktion zur Folge hätten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Einfluss auf Politik nutzen&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Energieversorger mit Monopolstellung, wie etwa Duke Energy, größter Energieanbieter der USA oder TEPCO in Japan, haben es bislang vermieden, die innovativen Möglichkeiten des IT-Sektors zu nützen und bevorzugen bislang schmutzige und zentralisierte Energieproduktion wie Kohle- und Atomkraft. Technologieunternehmen haben die Macht, diesen Umweltverschmutzern in der politischen Arena die Stirn zu bieten und von den Vorteilen klimafreundlicher Energiepolitik auch finanziell zu profitieren. Dies geht jedoch nur, wenn sie ihren politischen Einfluss dazu nützen, sich für intelligentere, umweltfreundlichere und energieeffizientere Energienetze und Gebäude einzusetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die mittlerweile &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Templates/Planet3/Pages/DetailPage.aspx?id=356319"&gt;sechste Ausgabe des Cool IT-Rankings&lt;/a&gt; von Greenpeace bewertet 21 weltweit führende Informationstechnik- und Telekommunikationstechnik-Unternehmen hinsichtlich dreier Schlüsselkriterien:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;Entwicklung von IT-Lösungen für andere Wirtschaftszweige zur Reduktion von Treibhausgasemissionen,&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;Initiativen zur Senkung der eigenen Treibhausgasemissionen, vermehrte Nutzung Erneuerbarer Energieträger&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;das Engagement für Klimaschutz und Energieeffizienz in Politik und Öffentlichkeit, also&amp;nbsp;ob das Unternehmen seinen Einfluss dazu nützt, sich für politische Richtlinien einzusetzen, welche die Einführung Erneuerbarer Energieträger sowie Energieeffizienz anregen.&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Greenpeace fordert&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Fortschritt der IT-Branche wird weiterhin von großen unökologischen Energieversorgern blockiert. IT-Unternehmen müssen vermehrt ihre politische Macht nützen und sich für klimafreundliche dezentrale Energiepolitik einsetzen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Update 29.04.2013:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;IBM hat von Greenpeace fünf Abzugspunkte kassiert, weil das Unternehmen Mitglied beim American Legislative Exchange Council ist, einem Wirtschaftsverband, der gegen umweltfreundliche Energieproduktion und Klimaschutz lobbyiert. IBM hat Greenpeace davon in Kenntnis gesetzt, dass sie zurzeit kein Mitglied sind, daher wurden IBM die fünf Punkte gutgeschrieben, was dazu führt, dass IBM vom 11. auf den 8. Platz hoch rückt. Wir bedauern den Fehler.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 14:00:00 +0200</pubDate><category>konsum</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">f479989d-6cc4-4f48-be7b-7afb63f4dda9</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/klima/loesungen/Cool-IT/</link><title>Cool IT</title><description>Die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnik auf die Umwelt ist beträchtlich.&lt;p&gt; &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Steigender Energiehunger&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob Informationssuche, Online-Shopping, Versenden von E-Mails, Fotos mit seinen Freunden teilen, Audio- und Videodaten via Internet abrufen oder soziale Netzwerke nutzen – dies alles kostet Rechenleistung und damit Energie.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits jetzt verursacht der Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektor 2 % der globalen Treibhausgasemissionen - Tendenz steigend, denn die obigen Anwendungen werden nicht nur von zu Hause, sondern immer häufiger auch unterwegs vom Handy, Laptop oder Tablet Computer genutzt. Der jährlich veröffentlichte Greenpeace "Cloud Computing Report" zeigt, dass der Energiebedarf von internetbasierten Diensten in den nächsten Jahren rasant ansteigen wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Intelligente IT-Systeme&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bereits 2008 wurde von der IT-Industrie die Studie „Smart2020“ veröffentlicht. Gemäß dieser Studie könnte die Informations- und Kommunikationstechnik-Branche einen großen Beitrag zur Verringerung des weltweiten Treibhausgasausstoßes leisten. Und zwar in Form von intelligenten IT-Lösungen für andere Branchen, beispielsweise durch verbesserte Gebäudeeffizienz oder der Optimierung von Transport- und elektronischen Versorgungsnetzen. Mit Hilfe solcher Lösungen könnten die weltweiten Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um bemerkenswerte fünfzehn Prozent gesenkt werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Cool IT-Firmenranking&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Daher untersucht Greenpeace in Form des sogenannten &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Templates/Planet3/Pages/DetailPage.aspx?id=356319"&gt;"Cool IT"- Firmenrankings&lt;/a&gt; das Engagement und die Aktivitäten der weltweit führenden IT-Unternehmen für den Klimaschutz.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Ranking wird seit 2009 regelmäßig veröffentlicht und bewertet diese Unternehmen nach drei Kriterien:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;der Entwicklung von Lösungen für andere Wirtschaftsbereiche&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;der Reduktion der eigenen Treibhausgasemissionen und des eigenen CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Fußabdrucks sowie&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;des Engagement für Klimaschutz und Energieeffizienz in der Öffentlichkeit.&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/ul&gt;</description><pubDate>Wed, 24 Apr 2013 14:00:00 +0200</pubDate><category>klima</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0000af37-0000-0000-0000-000000000000</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/die-flotte-gegen-berfischung-wchst/blog/44855/</link><title>Die Flotte gegen Überfischung wächst</title><description>&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das letzte selbst gefaltete Papierschiff an das ich mich erinnern kann, habe ich vor Jahren an der Istrischen Küste zu Wasser gelassen. Vollgepackt mit Kinderträumen. Ein paar (Anmerkung: der Redaktion: einige!) Jahre später, stehe ich nun rund 90 Kilometer nördlicher hier in Koper und schicke erneut ein Papierschiff auf die Reise. Diesmal weiß ich wo es landen wird und die Botschaft, die darauf zu lesen ist, ist eindeutig: "Save our Oceans, before it’s too late".&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mein Schiff segelt diesmal nicht alleine, es ist Teil einer Flotte die mittlerweile fast 30.000 Schiffe umfasst. Gemeinsam mit der &lt;em&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/ueber-uns/flotte/arctic_sunrise/" target="_blank"&gt;Arctic Sunrise&lt;/a&gt;&lt;/em&gt; ist die Flotte entlang der europäischen Küste unterwegs um für Rückenwind zu sorgen - für eine nachhaltige Fischerei und für ein Umdenken in der Fischereipolitik.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Am 19. März 2013 startete das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise in Rumänien seine &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/meere/was-wir-tun/unterstuetzen-sie-nachhaltige-fischerei/" target="_self"&gt;Tour entlang der europäischen Küste&lt;/a&gt;. Bis Juni 2013 wird das Greenpeace-Team von Hafen zu Hafen fahren um kleingewerbliche Fischer zu unterstützen, deren Lebensgrundlage aufgrund der umweltfeindlichen &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/themen/meere/was-wir-tun/Fischereipolitik-in-Europa/" target="_blank"&gt;EU-Fischereipolitik&lt;/a&gt; gefährdet ist und um Stimmung für die wichtige Kehrtwende in der Gemeinsamen Europäischen Fischereipolitik (GFP) zu machen. Über deren Reform wird noch bis Juni 2013 zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und den Fischereiministern der Mitgliedsstaaten verhandelt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Greenpeace-Schiff hat bereits in &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/auf-tour-fr-nachhaltige-fischerei-in-europa/blog/44396/" target="_self"&gt;Rumänien&lt;/a&gt;, Bulgarien, &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/de/News/blog-at/haben-sies-schon-gehrt/blog/44671/" target="_self"&gt;Griechenland&lt;/a&gt;, Kroatien und Slowenien Station gemacht. Tausende von Menschen jeglichen Alters haben das Greenpeace-Schiff besucht und sich informiert, sich eine Meinung gebildet und diese auch kundgetan. Darunter auch EU-Fischerei-Kommissarin Maria Damanaki, deren Papierschiff auch Teil der Flotte ist.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ich habe Schüler, Großeltern, Umweltschützer, Fischer und Politiker beim Schiffe basteln beobachtet - konzentriert und bedacht. So unterschiedlich ihre Vorstellungen auch sein mögen, ob sie gerne Fisch essen oder nicht, am Ende zählt eine Gemeinsamkeit, die uns wohl alle verbindet: der Wunsch auch in Zukunft noch Meere zu haben, in denen prächtiges faszinierendes Leben herrscht. Dafür steht jedes einzelne Schiff, das Teil der symbolischen Flotte ist, die Greenpeace in Brüssel an die Fischereiminister übergeben wird. Dort wird sich dann im Juni entscheiden, wie es mit der europäischen Fischerei zukünftig weitergehen wird…&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auch online wächst die Flotte, werde Teil davon und hilf uns der Politik den Weg zu weisen:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="https://myboat.gp/at/" target="_blank"&gt;&lt;img style="display: block; margin-left: auto; margin-right: auto;" title="Unterstützen Sie die nachhaltige Fischerei" src="http://www.greenpeace.org/austria/community_images/79/245179/76035_125573.jpg" alt="Unterstützen Sie die nachhaltige Fischerei" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 22 Apr 2013 12:56:00 +0200</pubDate><category>meere</category><dc:creator>Nina Thüllen</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">b8253602-7b8a-452c-bc2d-d5480c90e4e8</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/News/Aktuelle-Meldungen/Klima-News/Greenpeace-Arktion-Ein-Herz-fur-die-Arktis/</link><title>Greenpeace A(r)ktion: Ein Herz für die Arktis</title><description>Im Rahmen eines weltweiten Greenpeace-A(r)ktionstages war heute am Wiener Stephansplatz sowie in 278 anderen Städten in 35 Ländern rund um die Welt die Botschaft "I ❤ Arctic" zu lesen. Das Wiener Herz für die Arktis wurde von rund 200 Menschen geformt.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Bilder aus aller Welt werden dem Arktischen Rat überreicht, der Anfang Mai in Kiruna/Schweden tagt und über das Schicksal der Arktis wesentlich mitentscheidet. Greenpeace fordert ein internationales Schutzgebiet am Nordpol, in dem Ölbohrungen und industrielle Fischerei verboten sind.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;"Wir dürfen das Schicksal dieses einzigartigen Ökosystems am Nordpol nicht einfach einer Handvoll Regierungen und Ölkonzernen überlassen. Gemeinsam können wir als weltweite Bewegung die Verantwortlichen in die Pflicht nehmen und ihnen zeigen, dass uns die Arktis am Herzen liegt!&lt;/em&gt;", so Greenpeace Meeresbiologin Antje Helms.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Klimawandel lässt das Packeis rund um den Nordpol rapide schmelzen, worin Ölkonzerne wie Shell und Gazprom ihre Chance auf Profit sehen. Einige Mitglieder des Arktischen Rates haben bereits Lizenzen zur Ölsuche und Förderung in der hochsensiblen Arktis vergeben.&lt;em&gt; "Die jüngsten Havarien von zwei &lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Templates/Planet3/Pages/DetailPage.aspx?id=348402"&gt;Shell-Bohrschiffen&lt;/a&gt; im vergangenen Jahr in der US-Amerikanischen Arktis haben gezeigt, dass Ölkonzerne unter den schwierigen Wetterbedingungen in der Region nicht sicher arbeiten können"&lt;/em&gt;, Helms.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Kommt es in den arktischen Gewässern zu einem größeren Ölunfall, ist eine ökologische Katastrophe unausweichlich. Auf und unter dem Eis kann das Öl nicht entfernt werden. Bei tiefen Temperaturen dauert der Zersetzungsprozess des Öls Jahrzehnte. Tiere und Pflanzen aus der Region werden dauerhaft geschädigt. Bisher gibt es keinen Plan für das Verhalten bei Unfällen, noch ausreichend Rettungsschiffe oder Helikopter. Stationen, von denen aus Hilfsaktionen gestartet werden könnten, sind hunderte Kilometer entfernt, die Wetterbedingungen unvorhersehbar.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um zukünftig Ölkonzerne und industrielle Fischereiflotten aus dem sensiblen Ökosystem fern zu halten, kämpft Greenpeace weltweit für den Schutz der Arktis und fordert die Errichtung eines internationalen Schutzgebietes. Weltweit haben bereits rund drei Millionen Menschen die &lt;a href="http://www.savethearctic.org" target="_blank"&gt;Greenpeace-Petition zum Schutz der Arktis&lt;/a&gt;&amp;nbsp;unterschrieben. Auch prominente Unterstützer wie Sir Paul McCartney, die Band Radiohead, Desmond Tutu oder die Schauspieler Jude Law und Ben Affleck gehören mittlerweile der Bewegung zum Schutz der Arktis an. In Österreich unterstützt unter anderem Sängerin Clara Luzia die Greenpeace-Kampagne.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der heutige weltweite A(r)ktionstag soll einmal mehr die Wichtigkeit eines globalen Schutzgebiets hervorheben und Entscheidungsträger überzeugen. Die Menschheit braucht die Arktis als ‚Kühlschrank der Erde‘ und die Arktis braucht dringend Menschen, die sie schützen. Es zählt jede einzelne Stimme, die gemeinsam mit Greenpeace zum Schutz dieses fragilen Lebensraums aufruft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h3&gt;Bildergalerie der weltweiten Aktionen&lt;/h3&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Sat, 20 Apr 2013 10:00:00 +0200</pubDate><category>klima</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">d2aada71-e74e-43b9-a6f5-9e7af772cb41</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Fotos/Gentechnik/Aktion-zum-Bienenschutz-vor-dem-Umweltministerium/</link><title>Aktion zum Bienenschutz vor dem Umweltministerium</title><description>Mit einer Kletter-Aktion vor dem Lebensministerium forderten mehr als 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten von Bundesminister Berlakovich endlich gegen das Bienensterben aktiv zu werden und sich für ein Verbot der bienengiftigen Pestizide einzusetzen.&lt;p&gt;Unterstützen Sie die &lt;a href="http://www.bienenschutz.at" target="_blank"&gt;Petition zum Schutz unserer Bienen&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/allgemein/gentechnik/Bienen/IMG_0520.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/allgemein/gentechnik/Bienen/IMG_0396.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/ReSizes/ImageGalleryLarge/Global/austria/fotos/allgemein/gentechnik/Bienen/IMG_0422.jpg" alt="" /&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 19 Apr 2013 07:14:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item></channel></rss>