<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"><channel><title>AT_Presseaussendungen</title><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/</link><description>Alle Presseaussendungen und aktuellen Publikationen von Greenpeace Österreich</description><language>de-at</language><copyright>(c) 2013, Greenpeace</copyright><lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 13:43:44 +0200</lastBuildDate><ttl>5</ttl><category>allgemein/atom/klima/konsum/landwirtschaft/meere/umweltgifte/urwälder</category><item><guid isPermaLink="false">52de04bd-76e4-461a-b2d3-fc19ba5db450</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Gentechnik/Greenpeace-Aktion-Bienen-fordern-von-Umweltminister-Bienengifte-endlich-zu-stoppen/</link><title>Greenpeace-Aktion: Bienen fordern Stopp von Umweltgiften</title><description>Mit einer spektakulären Aktion vor dem Lebensministerium forderten heute mehr als 30 Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten von Bundesminister Berlakovich endlich gegen das Bienensterben aktiv zu werden und sich für ein Verbot der bienengiftigen Pestizide einzusetzen. Als Bienen verkleidete Aktivistinnen und Aktivisten erkletterten dafür die Bögen des Ministeriums und entrollten ein Banner mit der Aufschrift „Minister Berlakovich: Endlich handeln – Bienengifte stoppen“. &lt;p&gt;Gleichzeitig startet Greenpeace eine Online-Petition&amp;nbsp; mit der Forderung, schrittweise alle für Bienen gefährlichen Pestizide von den Feldern zu verbannen und biologische, nachhaltige Landwirtschaft stärker zu fördern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Greenpeace-Bienen senden den dringenden Appell an den Umweltminister, endlich die Bienengifte zu stoppen. Die bisherige Blockadehaltung Österreichs bei den Diskussionen über teilweise Verbote für drei Pestizide auf EU-Ebene ist völlig verantwortungslos“, so Dagmar Urban, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf europäischer Ebene hat die EU-Kommission bereits ein teilweises Verbot von drei Neonicotinoiden vorgeschlagen. Dieser Vorschlag konnte allerdings bei einer ersten Abstimmung keine qualifizierte Mehrheit erzielen – unter anderem weil auch Österreich dagegen stimmte. Am 29. April wird erneut in Brüssel abgestimmt. „Minister Berlakovich muss sicherstellen, dass sich Österreich bei der nächsten Abstimmung für den Vorschlag der EU-Kommission vom 15. März ausspricht“, fordert Urban.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erst letzte Woche hat Greenpeace europaweit die Studie „Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa” veröffentlicht, die verdeutlicht, dass verschiedene Faktoren zum dramatischen Bienensterben beitragen: Krankheiten, Parasiten, Klimawandel und weitverbreitete industrielle Landwirtschaftspraktiken. Insbesondere zeigt die Studie aber die tödliche Rolle von sieben Pestiziden, darunter die Massenkiller Neonicotinoide.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die teilweisen Verbote der drei bienenschädlichsten Pestizide sind ein dringend nötiger erster Schritt um das Bienensterben zu stoppen. Minister Berlakovich muss endlich seine Verantwortung als Umweltminister wahrnehmen und den EU-Kommissionsvorschlag zum Verbot dieser „Bienenkiller“-Pestizide unterstützen. Darüber hinaus muss endlich ein grundlegender Wandel hin zu einer biologischen, nachhaltigen Landwirtschaft, die nicht gegen die Umwelt, sondern mit ihr arbeitet, stattfinden“, fordert Urban abschließend.&amp;nbsp;&amp;nbsp; &amp;nbsp;&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Greenpeace-Petition sowie nähere Informationen finden Sie &lt;a title="http://bienenschutz.at" href="http://bienenschutz.at" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Bildmaterial schicken wir Ihnen gerne auf Anfrage (mail to: georg.mayer@greenpeace.at) zu.&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rückfragehinweis:&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dagmar Urban, Landwirtschaftsexpertin Greenpeace, Tel.: +43 (0)664 612 67 21Christine Gebeneter, Pressesprecherin Greenpeace, Tel.: +43 (0)664 857 45 98&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 18 Apr 2013 08:08:00 +0200</pubDate><category>meere</category><category>landwirtschaft</category><category>atom</category><category>klima</category><category>urwälder</category><category>umweltgifte</category><category>konsum</category><dc:creator>maldrian</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0efb64d4-b08b-4243-86b5-4d51c8290509</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Publikationen/dokumente/Bedrohte-Paradiese/</link><title>Bedrohte Paradiese</title><description>Greenpeace hat eine neue Untersuchung beauftragt, die noch tiefer in die Verwendung giftiger Chemikalien bei der Produktion von High Street Fashion vordringt, aufbauend auf den vorherigen Untersuchungen in China und Mexiko. Dieser aktuelle Report baut auf der Arbeit unserer Detox Kampagne auf, die die Textilfertigungsindustrie als Großverantwortlichen für die Wasserverschmutzung im Globalen Süden aufzeigt.&lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/Reports/umweltgifte_detox2013_toxicthreads_pollutingparadise.pdf" target="_blank"&gt;umweltgifte_detox2013_toxicthreads_pollutingparadise&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Untersucht wurde eine große Textilfabrik in Indonesien. Das Unternehmen PT Gistex leitet eine&amp;nbsp; Vielzahl gefährlicher Substanzen direkt in den Fluss Citarum nahe Bandung in Westjava ein. In der untersuchten Fabrik werden folgende &amp;nbsp;Produktionsschritte ausgeführt: Das Weben von Polyester, die Nassverarbeitung - &amp;nbsp;zum Beispiel das Färben und Bedrucken - , sowie die Konfektionierung und Ausrüstung von Polyester.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Textilverarbeitung hat in Indonesien eine lange Geschichte. Das Land zählt zu den zehn größten Textilexportländern der Welt. 2010 hatte Kleidung einen Anteil von 8,9 Prozent am Gesamtexport Indonesiens.&lt;a title="" href="#_ftn1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Auch Wasser spielt in der indonesischen Kultur eine besondere Rolle. Der Ausdruck für „Heimat“ lautet in der Nationalsprache Bahasa Indonesia „Tanah Air Kita“, was „Unser Land und Wasser“ bedeutet - Indonesien besteht aus über 17.000 Inseln. Tisna Sanjaya, indonesischer Künstler, Sozial- und Umweltaktivist, nennt den Citarum „die Wiege der Kultur unserer Nation“.&lt;a title="" href="#_ftn2"&gt;[2]&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Allerdings herrscht auch seitens der Industrie eine gewaltige Nachfrage nach dieser Ressource. Der Citarum, an dem 25 Millionen Menschen leben, gilt als einer der schmutzigsten Flüsse weltweit. Er wird von Industrie und Haushalten als Müllkippe für alle Arten von Abfall genutzt.&lt;a title="" href="#_ftn3"&gt;[3]&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das sichtbare Problem von Müll und unbehandelten Haushaltsabwässern ist massiv.&lt;a title="" href="#_ftn4"&gt;[4]&lt;/a&gt; Abwässer aus der Textilindustrie sind eine weitere Hauptquelle der Verschmutzung, vor allem am Oberlauf des Flusses: Hier produzieren &amp;nbsp;68 Prozent der Industrieanlagen Textilien - Standort &amp;nbsp;auch der PT Gistex. &lt;a title="" href="#_ftn5"&gt;[5]&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br clear="all" /&gt;&lt;hr align="left" size="1" width="33%" /&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref1"&gt;[1]&lt;/a&gt; Business Vibes;&amp;nbsp; Industry Insight (2013), Textile Industry in Indonesia, http://www.businessvibes.com/blog/industry-insight-textile-industry-indonesia, Exporte bezogen auf den monetären Wert&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref2"&gt;[2]&lt;/a&gt; Biographie, Tisna Sanjaya, http://www.sinsinfineart.com/artists/&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Contemporary/TisnaSanjaya/biography/&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref3"&gt;[3]&lt;/a&gt; Der Citarum wird in vielen Studien und Artikeln als seiner der am stärksten verschmutzten Flüsse bzw. Orte der Welt beschrieben, s. a. Fullazaky MA, Water quality evaluation system to assess the status and the suitability. Environ Monit Assess&amp;nbsp; 168 (2010), S. 669–684 [Siehe auch Kapitel 3, Seite 17ff im englischen Original des Reports]. Republic of Indonesia (2003a), Water Resources Management Towards Enhancement of Effective Water Governance in Indonesia, For the 3rd World Water Forum, Kyoto – Japan, March 2003, Section 3.2 Current Status of Country Water Resources, Section 3.2 Current Status of Country Water Resources, p.7.http://www.worldwatercouncil.org/fileadmin/wwc/Library/Publications_and_reports/country_reports/report_Indonesia.pdf&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref4"&gt;[4]&lt;/a&gt; The West Java Province Environmental Control Agency (BPLHD), &amp;nbsp;Originaltitel: Status Lingkungan Hidup Daerah, dt.: Regionaler Umweltstatus, Abschnitt “Industrielle Aktivitäten mit möglicher Wasserverschmutzung”, 2010&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p style="font-size: 0.8em;"&gt;&lt;a title="" href="#_ftnref5"&gt;[5]&lt;/a&gt; PUSDATIN Ministry of Industry (2012), Company Directory (Table C2, Toxic out of control) [Industrieministerium, Firmenverzeichnis (Tafel C2, Gift außer Kontrolle)]&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/div&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Internationale Polluting Paradise-Webseite&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/en/campaigns/toxics/water/detox/Polluting-Paradise/"&gt;Zur englischsprachigen Detox Polluting Paradise Webseite&lt;/a&gt; mit Möglichkeiten, selbst aktiv zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Report herunterladen&lt;/h2&gt;</description><pubDate>Wed, 17 Apr 2013 07:16:00 +0200</pubDate><category>umweltgifte</category><category>konsum</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">b0eba0b7-0fda-4556-b2bf-b013601b824c</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Greenpeace-und-GLOBAL-2000-Industriepolitiker-unterwandern-EU-Klimapolitik/</link><title>Greenpeace und GLOBAL 2000: Industriepolitiker unterwandern EU-Klimapolitik</title><description>Straßburg/Wien – In der heutigen Abstimmung im EU-Parlament haben sich 334 Abgeordnete gegen (315 dafür, 63 Enthaltungen) den Vorschlag der Europäischen Kommission, 900 Millionen Emissionszertifikate vorrübergehend vom Markt zu nehmen, gestellt.&lt;p&gt;Industrienahe Politiker – darunter vor allem Vertreter der Europäischen Volkspartei (EVP) und der Europäischen Konservativen und Reformisten (ECR) haben das Ziel, dem Überangebot an Zertifikaten am Markt entgegenzuwirken, abgelehnt. Die hohe Anzahl der Zertifikate ist für einen massiven Preisverfall verantwortlich. Angesichts des Scheiterns des Vorschlags im EU-Parlament sprechen sich Greenpeace und GLOBAL 2000 nun für eine nationale CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Steuer etwa im Rahmen eine ökosozialen Steuerreform aus.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die EU-Kommission scheiterte heute mit dem Versuch einer Notreparatur des Europäischen Emissionshandelssystems, das seine zentrale Funktionsweise verloren hat. Am 15. April kosteten CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Zertifikate nur noch weniger als 5 Euro. Ein Preis von etwa 30 Euro wäre aber notwendig um Kohlekraftwerke einen ausreichenden Wettbewerbsnachteil zu verschaffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;"Das EU-Parlament ist vor den unsachlichen Argumenten und der Angstmache der Industrie in die Knie gegangen und hat die Chance verpasst einen Schritt in eine nachhaltige Zukunft zu setzen. Das Emissionshandelssystem wird damit über 2020 hinaus keinen Impuls mehr für Klimaschutz setzen und völlig unwirksam bleiben. Hauptprofiteur dieser Politik ist die europäische Kohleindustrie, die jetzt Hoffnung auf weitere politische Entscheidungsschwäche in Sachen Klimaschutz schöpft. Wir fordern die Politik auf endlich wirksame Schritte zu setzen um den Kampf gegen den Klimawandel noch zu gewinnen", so Johannes Wahlmüller, Klimasprecher bei GLOBAL 2000.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Solange die Europäischen EntscheidungsträgerInnen keine europäische Lösung finden, braucht es nationale Regelungen, um effektive Schritte gegen den Klimawandel zu setzen. "Österreich muss nun eigenständig Maßnahmen zur CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Reduktion setzen, um das derzeitige Vakuum zu füllen. Die Einführung einer CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Steuer sowie ein konkreter Plan zum Auslaufen von Kohlekraftwerken sind Schritte, die Österreich jetzt im Alleingang umsetzen muss", fordert Julia Kerschbaumsteiner, Klimasprecherin bei Greenpeace.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die heutige Abstimmung stellt die Stabilität des Emissionshandelssystems (ETS) massiv in Frage. Solange das Problem des Überangebots von Zertifikaten nicht langfristig geklärt ist, wird das ETS seine zentrale Funktion nicht erfüllen: Die Bekämpfung des CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Ausstoßes und Investitionen in saubere Produktion. Mit dem derzeitigen Rekordtief der CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;-Preise wird das Gegenteil, nämlich Rückfall auf schmutzige Energiegewinnung, wie Kohle, erreicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Länder wie Deutschland, Polen und die Niederlande haben - unter den Eindrücken der derzeitigen Preissignale - bereits Pläne für neue Kohlekraftwerke in ihren Schubladen, teilweise werden diese schon umgesetzt. Die Auswirkungen der Kohle-Verbrennung auf das Klima, die Luftqualität und die Gesundheit der Menschen spielt dabei offenbar eine untergeordnete Rolle.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 16 Apr 2013 12:49:00 +0200</pubDate><category>atom</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">3bbca5e6-7d31-4b71-9f88-0bf673a15a99</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Ein-Jahr-nach-dem-Atomstrom-Gipfel-Immer-noch-Atomstrom-vom-Verbund/</link><title>Ein Jahr nach dem Atomstrom-Gipfel: Immer noch Atomstrom vom Verbund</title><description>Wien - Am morgigen ersten Jahrestag des Atomstrom-Gipfels der österreichischen Bundesregierung mit GLOBAL 2000 und Greenpeace und den Vertretern der Energieversorger sind viele Schritte zur endgültigen Atomstrom-Freiheit Österreichs bereits in Umsetzung:&lt;p&gt;Eine Novelle des Elektrizitätswirtschafts- und Organisationsgesetzes (ElWOG) wird die lückenlose Kennzeichnung aller Strommengen vorschreiben, die in Österreich an EndverbraucherInnen geliefert werden – was die Abgabe von „Strom unbekannter Herkunft“ (Graustrom mit einem Atomstrom-Anteil von 35,24 Prozent) verbietet. Theoretisch hätten Energieversorger nach Inkrafttreten des Gesetzes die Möglichkeit, gekennzeichneten Atomstrom nach Österreich zu importieren. Allerdings können sie diesen Strom nicht mehr verstecken und sie stünden für jeden sichtbar als Atomstromimporteur da.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Einige der österreichischen Energieversorgungsunternehmen haben heute gegenüber der APA öffentlich Stellung bezogen gegen die Versuche von Staaten wie Tschechien, die neue Atomkraftwerke nur zum Zweck des Exports bauen wollen: Sie verpflichten sich klar, heute und auch in Zukunft keinen Atomstrom und keine Atomstrom-Nachweise zu verwenden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Es ist erschreckend, dass ausgerechnet der mehrheitlich in Staatsbesitz stehende Verbund-Konzern jetzt der letzte große Versorger in Österreich ist, der Atomstrom in Form von Graustrom vertreibt“, erklärt Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace. „Nur ein klares Bekenntnis zur Vereinbarung vom letzten Jahr und ein vollständiger Verzicht auf Atomstrom und Atomstrom-Nachweise gräbt den Neubauplänen von AKW die Finanzierung ab. Wir fordern Wirtschaftsminister Mitterlehner als Eigentümervertreter der Republik im Konzern auf, den Verbund zum ganz klaren Verzicht auf Atomstrom zu verpflichten“, so Egit weiter.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Andere Energieversorger erklären, dass sie bereits jetzt vollständig auf Atomstrom-Nachweise beziehungsweise Strom unbekannter Herkunft (Graustrom) verzichten. „Da sich die Unternehmenspolitik durch die Hauptaktionäre der Energieversorger in Zukunft ändern kann (und an einigen der Landesversorger ausländische Atomstrom-Konzerne jetzt schon mit bis zu 37,8 Prozent beteiligt sind), fordern wir auch diese auf, sich klar zu einer Atomstrom-Freiheit für die Zukunft zu verpflichten und sich damit zur Vereinbarung mit der österreichischen Bundesregierung vom Vorjahr zu bekennen“, sagt Reinhard Uhrig, Geschäftsführer von GLOBAL 2000.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie bei Atom-Gipfel 2012 beschlossen, wird derzeit ein Verein ARGE Atomstromfrei gegründet, der ein Gütezeichen für die Atomstromfreiheit von Unternehmen auf Basis des Stromkennzeichnungsberichtes der E-Control verleihen wird. Dieses Label wird von den Umweltschutzorganisationen unter Mitwirkung von E-Control und E-Wirtschaft vergeben werden.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 15 Apr 2013 13:11:00 +0200</pubDate><category>atom</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">0be28604-a2c4-4ed6-b02d-a0c369e3380c</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Gentechnik/Greenpeace-Report-Bienensterben-ist-Risiko-fur-Europas-Landwirtschaft/</link><title>Greenpeace-Report: Bienensterben ist Risiko für Europas Landwirtschaft</title><description>Wien – Greenpeace veröffentlicht heute einen wissenschaftlichen Report zum Bienensterben und den Risiko-Faktoren für  Bestäuber und die Landwirtschaft in Europa. Die Studie verdeutlicht die enorme ökologische und ökonomische Bedeutung von gesunden Bienenpopulationen und betont die dringende Notwendigkeit, bienentödliche Pestizide aus der Landwirtschaft zu verbannen.&lt;p&gt;„Die wissenschaftlichen Belege sind eindeutig: Die negativen Auswirkungen der bienengiftigen Pestizide übersteigen bei weitem alle angenommen Vorteile. Unsere Bienen und wilden Bestäuber sind zu kostbar, um ihrem Massensterben weiter tatenlos zuzusehen. Ein sofortiges und vollständiges Verbot der Bienenkiller muss endlich folgen“, betont Dagmar Urban, Greenpeace-Sprecherin für nachhaltige Landwirtschaft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Studie &lt;em&gt;“Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa”&lt;/em&gt; zeigt, dass verschiedene Faktoren zum dramatischen Bienensterben beitragen: Krankheiten, Parasiten, Klimawandel und weitverbreitete industrielle Landwirtschaftspraktiken. Insbesondere zeigt sie die tödliche Rolle bestimmter Pestizide, inklusive den Massenkillern Neonicotinoide. Die beobachteten Effekte sind nicht nur akute, teilweise tödliche Vergiftungen, sondern umfassen auch subletale Effekte. Letztere führen zu physiologischen Beeinträchtigungen, Störungen der Nahrungssuche und neurotoxischen Auswirkungen auf die Lernfähigkeit. Auch die Fähigkeit der Bienen, Krankheiten und Parasiten abzuwehren scheint direkt von ihrer Exposition gegenüber solchen Giften beeinflusst zu sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Publikation des wissenschaftlichen Reports ist gleichzeitig auch der Start einer europaweiten Greenpeace-Kampagne zum Schutz der Bienen. Greenpeace fordert von den politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern in ganz Europa:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;als ersten Schritt eine Unterstützung des von der Europäischen Kommission vorgeschlagenen teilweisen Verbots von drei Pestiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide.&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;einen europaweiten Aktionsplan, um alle für Bienen und andere wichtige Bestäuber gefährlichen Pestizide vollständig zu verbieten&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;Umverteilung der Förderungen weg von chemieintensiver industrieller Landwirtschaft, hin zu ökologischer Landwirtschaft&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Österreich hat bisher bei den Diskussionen über Verbote für Bienengifte auf EU-Ebene eine absolute Blockadehaltung eingenommen. Angesichts der enormen Bedeutung dieser Tiere ist dies eine völlig verantwortungslose Position. Österreich muss den EU-Kommissionsvorschlag endlich unterstützen“, fordert Urban: „Das dramatische Massensterben der Bienen ist nur ein Symptom eines scheiternden landwirtschaftlichen Systems, das auf dem intensiven Einsatz von Chemikalien beruht und den Interessen von mächtigen Konzernen wie Bayer und Syngenta dient. Moderne biologische Praktiken sind die einzige Möglichkeit, um langfristig die Bienen und damit auch die Landwirtschaft in Europa zu schützen“, so Urban abschließend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den &lt;strong&gt;gesamten Report&lt;/strong&gt; &lt;em&gt;„Bye bye Biene? Das Bienensterben und die Risiken für die Landwirtschaft in Europa“&lt;/em&gt; finden Sie unter &lt;a href="http://www.greenpeace.at/bienen-report"&gt;http://www.greenpeace.at/bienen-report&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 09 Apr 2013 06:25:00 +0200</pubDate><category>umweltgifte</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">993e99af-dbf8-4444-bbc4-2ae977328c8a</guid><link>http://www.greenpeace.orghttp//bienenschutz.at/report/</link><title>Bye bye Biene?</title><description>Wenn Sie das nächste Mal eine Biene sehen, dann denken Sie daran, dass ein Großteil der Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, maßgeblich von Insektenbestäubung abhängig ist. Es handelt sich dabei um eine entscheidende Ökosystemdienstleistung, die von Bienen und anderen Bestäubern erbracht wird.&lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/Reports/landwirtschaft_ByeByeBiene_DEweb.pdf" target="_blank"&gt;landwirtschaft_ByeByeBiene_DEweb&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ohne Insekten­bestäubung müsste etwa ein Drittel der Nutz­pflanzen, auf die wir zu Ernährungs­zwecken an­ge­wiesen sind, mit anderen Mitteln bestäubt werden – andern­falls würden sie deutlich weniger Nahrungs­mittel produzieren. Bis zu 75 Prozent unserer Kultur­pflanzen wären von einem Produkt­ivitäts­rückgang betroffen. Die nahr­haftesten und beliebtesten Nutz­pflanzen auf unserem Speiseplan – darunter viele wichtige Obst- und Gemüsesorten – sowie einige Futterpflanzen für die Fleisch- und Milch­produktion würden ohne jeden Zweifel durch einen Rückgang der Insektenbestäuber arg in Mit­leiden­schaft gezogen; vor allem die Produktion von Äpfeln, Erdbeeren, Tomaten und Mandeln würde darunter leiden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der jüngsten Schätzung zufolge liegt der globale wirtschaftliche Nutzen der Bestäubung bei 265 Milliarden Euro, was dem Wert der Kultur­pflanzen entspricht, die auf natürliche Bestäubung angewiesen sind. Das ist freilich kein „realer“ Wert, da sich dahinter die Tatsache verbirgt, dass die natürliche Bestäubung, wenn sie stark beeinträchtigt werden oder ganz ausfallen sollte, möglicher­weise nicht zu ersetzen ist – und damit steigt ihr wahrer Wert ins Unendliche.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Download&lt;/h2&gt;</description><pubDate>Tue, 09 Apr 2013 03:55:00 +0200</pubDate><category>landwirtschaft</category><category>umweltgifte</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">bccf881b-5dde-4ba4-ad8e-166dd8955bf8</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Klima/Greenpeace-Expedition-zum-Schutz-der-Arktis-gestartet/</link><title>Greenpeace-Expedition zum Schutz der Arktis gestartet</title><description>Wien/Spitzbergen – Das Greenpeace Expeditionsteam hat sich gestern Abend wie angekündigt von der Barneo Base in Spitzbergen auf den Weg zum Nordpol gemacht, um ein Zeichen für den Schutz der Arktis zu setzen. Kurz vor dem Start ihrer Expedition hat ein Vertreter des Arktischen Rates zugesagt sich mit der Gruppe am Nordpol zu treffen. Bei diesem Treffen zwischen Vertretern der Umweltschutzorganisation Greenpeace und dem Vorsitz des Arktischen Rates werden die Aktivisten erneut ein Arktis-Schutzgebiet einfordern.&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Expeditionsteilnehmerin und Vertreterin der schwedischen Sami, Josefina Skerk, hatte ihren Landsmann Gustaf Lind, der derzeit den Vorsitz des Arktischen Rates hält, zu einem Treffen mit dem Greenpeace-Expeditionsteam eingeladen. Die Zusage bestärkt das Greenpeace-Team auf ihrem anstrengenden Weg:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; "Unser tagelanger Marsch über das Eis wird anstrengend und wir sind alle bereits aufgeregt, aber wir haben ein großes Ziel vor Augen. Wir freuen uns auf das Treffen mit Gustaf Lind und dem Rest des Arktischen Rates. Es ist eine große Ehre, dem für die Belange der Arktis zuständigen internationalen Gremium unsere weltweite Botschaft exakt an der Stelle überbringen zu dürfen, die wir für künftige Generationen schützen wollen“, so Josefina Skerk.&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Das 16-köpfige Greenpeace-Team bringt eine speziell entwickelte Kapsel, die die Namen der weltweit 2,7 Millionen Petitionsunterzeichner zum Schutz der Arktis enthält sowie die von der 13-jährigen malaysischen Pfadfinderin gestaltete „Flagge der Zukunft“ zum geografischen Nordpol. Kapsel und Flagge sollen auf den 4.000 Meter tiefen Meeresgrund versenkt werden - genau an jener Stelle, an der im Jahr 2007 eine russische Flagge hinterlassen wurde, um den Gebietsanspruch Russlands auf den Nordpol deutlich zu machen. Der symbolische Akt soll deutlich machen, dass die Arktis keiner Nation, sondern als Erbe der Menschheit vor allem den zukünftigen Generationen gehören soll und deshalb unseren gemeinsamen Schutz braucht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Rückfragekontakt:&lt;br /&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; Für &lt;strong&gt;weitere Informationen oder Interviews mit dem Expeditionsteam&lt;/strong&gt; kontaktieren Sie bitte Greenpeace-Pressesprecherin Melanie Aldrian, Tel.: +43 (0)664 61 26 725, &lt;a href="mailto:melanie.aldrian@greenpeace.at"&gt;melanie.aldrian@greenpeace.at&lt;/a&gt; &lt;br /&gt; Online finden Sie Informationen &lt;a href="http://bit.ly/XEFAO2" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Bildmaterial: &lt;br /&gt; &lt;/strong&gt;&lt;br /&gt; &lt;strong&gt;Fotos&lt;/strong&gt; können &lt;a href="http://photo.greenpeace.org/C.aspx?VP3=ViewBox&amp;amp;STID=27MZIFVQYI38&amp;amp;CT=Story" target="_blank"&gt;hier&lt;/a&gt; eingesehen werden&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Fotos in druckfähiger Qualität schicken wir Ihnen auf Anfrage an Greenpeace Foto- und Videoredakteur Georg Mayer, &lt;a href="mailto:georg.mayer@greenpeace.at"&gt;georg.mayer@greenpeace.at&lt;/a&gt; gerne zu.&amp;nbsp;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Video&lt;/strong&gt;-Elemente können von unserem öffentlich zugänglichen FTP-Server heruntergeladen werden: &lt;br /&gt; Server: ftp.greenpeacemedia.net&lt;br /&gt; Login: DVout&lt;br /&gt; passw: 0utput (erste Ziffer ist eine Null)&lt;br /&gt; Ordner: 1304_North_Pole_expedition&lt;br /&gt; &lt;br /&gt; Für die Nutzungsrechte und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Greenpeace Foto- und Videoredakteur Georg Mayer, &lt;a href="mailto:georg.mayer@greenpeace.at"&gt;georg.mayer@greenpeace.at&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 08 Apr 2013 07:29:00 +0200</pubDate><category>klima</category><dc:creator>maldrian</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">8948d995-c717-43bb-b490-def8f3a6d046</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Greenpeace/Berlakovich-tarnt-Flusszerstorung-als-Sanierung/</link><title>Berlakovich tarnt Flusszerstörung als Sanierung</title><description>Wien – Ein gefährlicher Dammbruch droht Österreichs Flüssen im kommenden Juni durch eine geplante Novelle des Wasserrechtsgesetzes (WRG). Auf Vorschlag von Umweltminister Nikolaus Berlakovich soll es Energiekonzernen künftig möglich sein, überall in Österreich naturzerstörerische Wasserkraftprojekte unter dem Deckmantel der „Gewässersanierung“ einzureichen.&lt;p&gt;Statt seine Arbeit als Umweltminister zu erledigen, ebnet Berlakovich den Weg,&amp;nbsp; die letzten noch unzerstörten Flüsse Österreichs zu verbauen. „Das ist Anlassgesetzgebung zum Nachteil Österreichs“, empören sich WWF, Greenpeace und GLOBAL 2000. Die Umweltorganisationen fordern, dass sich die Parlamentsparteien klar zum Schutz der Gewässer bekennen und keine Abschwächung des Wasserrechts zulassen. Unmittelbar nach dem Osterwochenende am 2. April endet die Frist zur Stellungnahme zum Gesetzesentwurf.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Umweltminister auf Kraftwerkskurs&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Durch die geplante Novelle des § 53 WRG, würde eine Schutzbestimmung zu einem Nutzungsrecht, kritisiert der WWF. Bislang konnten nur Personen oder Institutionen einen sogenannten Wasserwirtschaftsplan einbringen, die Interesse an der Sanierung und Wiederherstellung von beeinträchtigten Gewässern hatten. Deshalb scheiterte die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) Ende 2011 mit dem Vorhaben, sich den Neu- bzw. Ausbau von bis zu sechs neuen Großkraftwerken mit Hilfe eines solchen Planes genehmigen zu lassen. „Statt dieses Täuschungsmanöver harsch zurückzuweisen, will Berlakovich also eine Lex Kaunertal schaffen“, so Christoph Walder vom WWF und spricht von einem echten Skandal. Die ersten von der Gesetzesänderung betroffenen Gewässer wären ausgerechnet jene „Flussheiligtümer“ im Tiroler Ötztal, die Berlakovichs‘ Vorgänger Bartenstein und Molterer als unantastbar ausgewiesen hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kein Missbrauch des Wasserrechtsgesetzes&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace CEE, stellt klar: „Wenn Minister Berlakovich diese Hintertür in seinem eigenen Gesetz verankert, kann bald jeder unter dem Deckmantel des Gewässerschutzes die unsinnigsten Projekte verwirklichen. Dann wäre sogar ein Kraftwerk Hainburg aus Gewässerschutzgründen vorstellbar.“ Egit weist auf die große Bedeutung des Wasserrechtes als eine der zentralsten Gesetzesmaterien in Österreich hin und fordert: „Das Gesetz darf nicht missbraucht werden, seine Ausgestaltung und Anwendung ist von eminenter Bedeutung.“ Österreichs Energiestrategie habe zwar einen hohen Stellenwert, unsere Flüsse dürften jedoch trotzdem nicht zu „Selbstbedienungsläden der Energiekonzerne verkommen“, warnt Egit und fordert den Umweltminister auf: „Setzen Sie sich gegen die TIWAG durch und leisten sie keine Beihilfe zum Rechtsbruch.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Parteienstellung für Umweltverbände ist überfällig&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;GLOBAL 2000-Geschäftsführer Reinhard Uhrig begrüßt sehr wohl, dass das Wasserrechtsgesetz nun geändert wird. Denn derzeit sind die - bereits völkerrechtlich entschiedenen - Rechte der Mitsprache und Parteienstellung für NGOs im WRG mit keinem Wort erwähnt. Dieses Manko kann mit der aktuellen Novellierung behoben werden. „Österreich ist durch die Entscheidung des Aarhus Komitees der Vereinten Nationen verpflichtet, den Umweltverbänden Zugang zu Beschwerde- und Parteirechten zu gewähren“, erklärt Uhrig und empfiehlt Nikolaus Berlakovich, die Umweltverbände als seine „natürlichen“ Partner aufzuwerten, statt den Gewässerschutz an die E-Wirtschaft zu verkaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Österreichische Wasserrechtsgesetz (WRG) regelt die vielfältigen Funktionen der heimischen Flüsse, Bäche und Seen. Demnach stehen Trinkwasserversorgung, Erholung, Tourismus,&amp;nbsp; Energiegewinnung und andere Interessen an Flüssen gleichberechtigt nebeneinander. Um die hohe Qualität der Gewässer zu sichern, gibt es so genannte Wasserwirtschaftliche Rahmenpläne.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor genau einem Jahr haben die drei größten Umweltorganisationen Österreichs und das ÖKOBÜRO einen „Rütlischwur“ gegen den Ausbau des Kraftwerks Kaunertal durch die Tiroler Wasserkraft AG geleistet, weil die Verwirklichung dieses Projekts unberührte Alpenflüsse und Hochtäler unwiederbringlich zerstört. Längst stemmen sich auch die Landwirte der Region sowie viele Touristiker des Ötztales klar gegen das Kaunertalprojekt. Wie Studien des WWF zeigen, gibt es in Österreich noch ausreichend Ausbaupotential für die Wasserkraft ohne derart schwere Eingriffe in unser Naturerbe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die rechtliche Analyse des ÖKOBÜROs ist unter www.wwf.at/presse zum Download erhältlich.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 28 Mar 2013 15:14:00 +0100</pubDate><category>allgemein</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">e3691868-eed9-4867-b985-8d4a80387f02</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Konsum/Greenpeace-Nicht-herumeiern-Minister-Stoger-Lose-Ostereier-kennzeichnen/</link><title>Nicht herumeiern, Minister Stöger! Lose Ostereier kennzeichnen!</title><description>Wien – Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten protestieren heute vor dem Gesundheitsministerium unter dem Motto „Nicht herumeiern, Minister Stöger! Lose Ostereier kennzeichnen!“, um auf bestehende Kennzeichnungslücken bei einzeln verkauften Ostereiern aufmerksam zu machen. Greenpeace hat vor Ostern die Ergebnisse des jährlichen „Ostereier-Checks“ veröffentlicht. Die im Zuge des Online-Einkaufsratgebers www.marktcheck.at durchgeführte Untersuchung verdeutlicht, dass es bei der Kennzeichnung massive Probleme gibt. Die Greenpeace-Kritik betrifft vor allem die mangelnde Transparenz bei einzeln verkauften Ostereiern, die keiner verpflichtenden Kennzeichnung unterliegen.&lt;p&gt;„Die Konsumentinnen und Konsumenten haben ein Recht darauf zu erfahren, wie gekaufte Ostereier produziert werden. Minister Stöger muss daher für Transparenz bei losen Ostereiern sorgen“, fordert Claudia Sprinz, Konsumentensprecherin bei Greenpeace.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace-Aktivistinnen und -Aktivisten verteilen daher heute vor dem Gesundheitsministerium Bio-Ostereier an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ministeriums. Außerdem haben sie ein Osternest, das richtig gekennzeichnete lose Ostereier enthält, an einen Mitarbeiter des Ministerbüros überreicht. Dieses soll das Gesundheitsministerium daran erinnern, die Kennzeichnungslücke durch Erlassen einer entsprechenden Verordnung rasch zu schließen. Eine neue Verordnung für lose Ostereier muss Verbraucherinnen und Verbraucher mindestens die gleichen Informationen wie bei verpackten Ostereiern zur Verfügung stellen. Dies sind Firma und Anschrift des erzeugenden oder verpackenden Betriebs, Mindesthaltbarkeitsdatum, Farbstoff mit E-Nummer sowie die Haltungsform der Hühner. Zusätzlich fordert Greenpeace die Kennzeichnung des Herkunftslandes der Ostereier und der Futtermittel der Hennen (mit oder ohne Gentech-Futter).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die EU-Etikettierungsrichtlinie weist explizit darauf hin, dass die Mitgliedsstaaten die Möglichkeit haben, die Einzelheiten der Etikettierung unverpackter Lebensmittel festzulegen, vor allem wenn es dem Gesundheitsschutz und dem Schutz der Verbraucher und Verbraucherinnen vor Täuschung dient. „Minister Stöger muss jetzt die notwendigen Schritte für eine Verordnung zur lückenlosen Kennzeichnung auch von lose verkauften Ostereiern setzen. Das Fehlen einer solchen Regelung öffnet Tür und Tor dafür, dass den österreichischen Konsumentinnen und Konsumenten unwissentlich weit gereiste Käfigeier untergejubelt werden, die mit dem Einsatz von Gentech-Futter und gesundheitlich problematischer Azo-Farbstoffen produziert wurden“, so Sprinz abschließend.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 28 Mar 2013 11:05:00 +0100</pubDate><category>konsum</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">e85e11ca-ac72-4f13-b0b8-be65c897b6c1</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Greenpeace-Fukushima-zeigt-erneut-Gefahrdungspotential-von-Atomenergie/</link><title>Greenpeace: Fukushima zeigt erneut Gefährdungspotential von Atomenergie</title><description>Fukushima/Krško/Wien – Wie die Betreiberfirma TEPCO heute mitteilte, sind im havarierten Atomkraftwerk in Fukushima die Kühlsysteme für die Abkühlbecken ausgefallen. Die Firma versucht zu beschwichtigen, indem sie angibt, dass noch genügend Zeit verbleibe, um das Kühlsystem wieder zum Laufen zu bringen.&lt;p&gt;„Der erneute Störfall im AKW verdeutlicht wieder einmal, dass die Krise von Fukushima nicht vorbei ist und es jederzeit zu unvorhersehbaren Ereignissen in AKW kommen kann. TEPCO muss jetzt alles daran setzen, die Kühlsysteme sofort wieder hochfahren zu können“, beurteilt Julia Kerschbaumsteiner, Atomsprecherin bei Greenpeace, die derzeitige Situation nach einem Gespräch mit den Greenpeace-ExpertInnen in Japan.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Kühlsysteme der Abkühlbecken für abgebrannte Brennstäbe der Reaktoren 1, 3 und 4 sind seit gestern Abend unterbrochen. Schätzungen zufolge hat die Betreiberfirma TEPCO rund vier Tage Zeit, um das Kühlsystem des Abklingbeckens von Reaktor 4 wieder zum Laufen zu bringen, bevor dieses die Sicherheitsgrenze von 65 Grad erreicht. Bei den Abkühlbecken der Reaktoren 1 und 3 verbleiben nach der Auskunft von TEPCO rund zwei Wochen, bis diese kritischen Temperaturen erreicht sind. „Auch wenn noch genügend Zeit für das Hochfahren der Kühlsysteme bleibt, zeigt dieser Ausfall doch, wie verwundbar der gesamte nukleare Kreislauf ist. Und vor allem zeigt es, dass TEPCO das AKW Fukushima, den Ort der Katastrophe, nach wie vor nicht unter Kontrolle hat“, kritisiert Kerschbaumsteiner.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dass allerdings auch europäische – teils vor den Grenzen Österreichs liegende – AKW in keiner Weise sicher sind, zeigt sich derzeit im slowenischen Atomkraftwerk Krško. Wie das französische Institut für nukleare Sicherheit IRSN jüngst veröffentlichte, gefährden mögliche Erdbeben den Standort, der für den Neubau eines weiteren Reaktors vorgesehen ist, massiv. „Diese neuen Erkenntnisse betreffen nicht nur den bereits bestehenden Reaktorblock Krško 1, sondern müssen vor allem für den geplanten Neubau des Reaktors 2 berücksichtigt werden. Der Bau eines zweiten Reaktors in einem erdbebengefährdeten Gebiet muss mit aller Kraft verhindert werden“, so die Greenpeace-Sprecherin.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Trotz der Anfälligkeit von Atomkraftwerken und den Sicherheitsrisiken, die weltweit von ihnen ausgehen, stemmt sich eine Reihe von europäischen Ländern weiter gegen die notwendige Abkehr von Atomenergie. So hat sich eine Allianz von zwölf Ländern, darunter Großbritannien und Frankreich, in der vergangenen Woche dezidiert für eine Weiterverfolgung des nuklearen Weges innerhalb der EU ausgesprochen. „Wir sehen derzeit einen Trend in Richtung einer Renaissance der Atomkraft. Diese muss die österreichische Bundesregierung mit aller Kraft auf EU-Ebene bekämpfen, indem sie sich gegen den Vorstoß der pro-nuklearen Länder wehrt, so genannte CO2-arme Technologien unter Einbeziehung von Atomkraft als Zukunftstechnologie in die Energiepolitik der EU aufzunehmen. Dazu braucht es starke Partner, wie etwa Deutschland und Italien. Europa darf sich nicht für weitere Jahrzehnte in eine Abhängigkeit von schmutziger, hochriskanter Atomenergie begeben“, so Kerschbaumsteiner weiter. Österreich trägt – als Vorreiter im Kampf gegen Atomkraft – die Verantwortung, seinen Weg der Atomfreiheit auf europäischer Ebene fortzusetzen und diesen auch von anderen EU-Ländern einzufordern.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 19 Mar 2013 12:04:00 +0100</pubDate><category>atom</category><dc:creator>wsvoboda</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">1c2300f7-8b59-46eb-8561-63e41cbcd8a8</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Publikationen/ratgeber/fisch-ratgeber/</link><title>Fischratgeber 2013</title><description>Die Fischbestände unserer Meere schrumpfen dramatisch. Industrielle Fangflotten plündern die Weltmeere und dringen in immer fernere Regionen und größere Tiefen vor. Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass weltweit 57 Prozent der Speisefischbestände bis an die Grenze genutzt und 30 Prozent überfischt oder erschöpft sind.&lt;a href="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/dokumente/ratgeber/meere_fischratgeber2013_a4.pdf" target="_blank"&gt;meere_fischratgeber2013_a4&lt;/a&gt;&lt;br/&gt;&lt;p&gt;Das heißt, es wird mehr gefangen, als durch die natürliche Vermehrung nachwachsen kann. Der ökologische Schaden ist immens, zum Beispiel durch Beifang, der tot über Bord geht oder zerstörerische Fangmethoden, die den Meeresboden oder Korallenriffe umpflügen. Wenn wir so weitermachen, steht die langfristige Nutzung der Fischbestände auf dem Spiel.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;img title="Legende" src="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/2013/fish-guide/fr-legende.png" alt="Legende Fischratgeber" width="450" height="40" /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Die Lösung der Krise ist einfach:&lt;/strong&gt; weniger Fischfang mit schonenden Fangmethoden und großflächige Schutzgebiete – als Bestandteile eines nachhaltigen Fischereimanagements. Nur so haben wir die Chance, die Weltmeere in ihrer Artenvielfalt zu erhalten und uns langfristig mit Fisch zu versorgen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Krise lässt sich nur gemeinsam bewältigen: Neben der Politik sind Fischer, Fischindustrie und der Lebensmitteleinzelhandel gefordert. Für ein Verschieben der Verantwortlichkeit untereinander ist es zu spät. Denn heutige Bedürfnisse dürfen die Zukunft nachfolgender Generationen nicht gefährden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zum Schutz von Fischbeständen und Meeren ist auch Ihre Unterstützung wichtig. &lt;strong&gt;Essen Sie weniger Fisch, und wenn, treffen Sie die richtige Wahl.&lt;/strong&gt; Der neueste Greenpeace-Fischratgeber bietet Ihnen Informationen, welcher Fisch noch empfehlenswert ist und von welchem Sie lieber die Finger lassen sollten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Fanggebiete&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Welternährungsorganisation FAO teilt die Ozeane in Fanggebiete, denen sie Nummern zugeordnet hat. Diese Fanggebiete sind riesig: Der Nordostatlantik (FAO 27) reicht von der Arktis bis Gibraltar und vereint mehrere Fischbestände einer Art. So hat der Kabeljau (Gadus morhua) 13 Bestände im Fanggebiet FAO 27. Um eine Bestandsschätzungund ein Fischereimanagement zu ermöglichen, werden die großen Fanggebiete der FAO durch wissenschaftliche Institutionen oder Fischerei-Managementorganisationen in Sub-Fanggebiete unterteilt. Die Verbreitung eines Fischbestandes stimmt häufig, aber leider nicht immer, mit den Sub-Fanggebieten überein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Bewertungskriterien&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace hat mit Wissenschaftlern eine Methode entwickelt, mit der Wild-Fischereien und Aquakulturen auf ihre Nachhaltigkeit bewertet werden können. Anhand einfacher Kriterien lassen sich nicht-nachhaltige Wild-Fischereien oder Aquakulturen identifizieren. Bei ihnen rät Greenpeace vom Fischeinkauf ab. Dabei werden Fragen zu nichtnachhaltigen Praktiken gestellt. Bereits ein ja reicht für eine „rote“ Bewertung: Bei der Wild-Fischerei sind das zum Beispiel das Befischen von überfischten Beständen, zerstörerische Fangmethoden, hoher Beifang oder illegale Fischerei. Bei Aquakulturen spielen Faktoren wie die Verwendung von wild gefangenem Fisch als Futter, die Herkunft der Eier bzw. Jungfische für die Zucht oder die Anzahl der aus der Aquakultur ausbrechenden Tiere eine Rolle. Greenpeace nutzt die Methode weltweit zur Erarbeitung von Listen nicht-nachhaltiger Wild-Fischereien/Aquakulturen. Umfassende Quellen und aktuelle Daten sind die Voraussetzung für eine fundierte Bewertung. Nicht mit „rot“ bewertete Wild-Fischereien und Aquakulturen können eine Alternative beim Einkauf sein. Grundsätzlich gilt für eine nachhaltige Fischerei: Sie hält den Bestand der Zielart auf einem gesunden Niveau, ohne andere Arten des Ökosystems negativ zu beeinflussen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h4&gt;Was wurde bewertet?&lt;/h4&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Natürlich konnten nicht alle Wild-Fischereien und Aquakulturen weltweit untersucht werden. Insgesamt wurden rund 500 Fischereien und Aquakulturen bewertet. Diese konzentrieren sich vorwiegend auf die in Österreich am meisten verzehrten Fischarten und deren Bestände. Der Greenpeace-Ratgeber bietet Ihnen also eine gute Grundlage für Ihren Fischeinkauf in Österreich!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Zertifikate&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aus der Sicht von Greenpeace gibt es zur Zeit kein Zertifikat, dem man uneingeschränkt trauen kann, obwohl es immer mehr zertifizierte Fischprodukte gibt. Das „Marine Stewardship Council“ (MSC) zertifiziert Wild-Fischereien, das neue „Aquaculture Stewardship Council“ (ASC) Produkte aus Aquakultur. Auch unter dem Siegel von „GLOBALG.A.P.“ gibt es Ware aus Aquakultur. „Friend of the Sea“ (FOTS) zertifiziert beides. Seit der Neufassungder EU-Bio-Verordnung im Jahr 2010 fällt auch Bio-Fisch – allerdings nur aus Aquakultur – unter diese EU-Regelung. Ferner gibt es weitere Siegel für Fisch, wie der von Naturland zertifizierte „Naturland Wildfisch“ und die Naturland-Richtlinien für Fische, Garnelen und Muscheln aus „anerkannt ökologischer Aquakultur“. Die Zertifizierungssysteme MSC, GLOBALG.A.P. und FOTS wurden von Greenpeace bewertet und haben aus unserer Sicht Stärken und Schwächen. Bewertungen für die anderen Label stehen noch aus. Wir empfehlen, den Greenpeace-Fischratgeber für die richtige Entscheidung zur Hand zu nehmen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Greenpeace fordert:&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;eine transparente und nachhaltige Einkaufspolitik für Fisch und Meeresfrüchte in Industrie und Handel&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;ein nachhaltiges Fischereimanagement&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;li&gt;großflächige Meeresschutzgebiete&lt;/li&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;/ul&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&amp;nbsp;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;h2&gt;Mobil-Version&lt;/h2&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Nutzen Sie die Chance: Informieren Sie sich unterwegs, ob im Supermarkt oder im Restaurant.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;a title="mobiler Fisch-Ratgeber 2013" href="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/code/mobile/ratgeber/fish-guide.html"&gt;&lt;img src="http://www.greenpeace.org/austria/Global/austria/grafiken/act-arrow.png" alt="Link" /&gt; zur mobilen Version des Fisch-Ratgebers&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 14 Mar 2013 08:00:00 +0100</pubDate><comments>http://www.greenpeace.org/austria/de/multimedia/Publikationen/ratgeber/fisch-ratgeber/#comments-holder</comments><category>meere</category><category>konsum</category><dc:creator>fbolka</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">aa677f95-3930-4a67-9a88-6a66ae041fc9</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Gentechnik/Greenpeace-und-GLOBAL-2000-Berlakovich-darf-Bienenschutz-nicht-verhindern/</link><title>Greenpeace und GLOBAL 2000: Berlakovich darf Bienenschutz nicht verhindern</title><description>Brüssel/Wien – Am Donnerstag bzw. Freitag ist eine Abstimmung der EU-Mitgliedsstaaten über ein teilweises Verbot von drei bienengefährlichen Pestiziden geplant. Der Vorschlag der EU-Kommission betrifft drei Neonikotinoide für die Vorbehandlung des Saatguts von Mais, Sonnenblumen, Raps und Baumwolle. Die EU-Kommission beruft sich dabei auf die Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), die die Auswirkungen dieser Gifte auf Bienen untersuchte und zu dem Schluss kam, dass diese Neonikotinoide für Bienen giftig sind. Greenpeace und GLOBAL 2000 fordern, dass sich Österreich klar hinter den ursprünglichen EU-Kommissionsvorschlag stellt und keinesfalls eine Abschwächung unterstützt.&lt;p&gt;In den vergangenen Wochen wurde von verschiedensten EU-Mitgliedsstaaten versucht, den Kommissionsvorschlag zu verwässern – und das, obwohl der aktuelle Vorschlag ohnehin für nur zwei Jahre gelten soll und nicht alle Anwendungen der bienentödlichen Pestizide umfasst. Vor der letzten Sitzung des zuständigen Ausschusses wurde die Abstimmung kurzfristig vertagt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Offensichtlich ist der Druck, den die beiden Agrochemie-Konzerne Bayer und Syngenta auf europäische Regierungen ausüben, gewaltig. Diese Unternehmen versuchen verzweifelt ihre Gewinne zu retten und jede Einschränkung der Anwendung ihrer Produkte zu verhindern. Und das, obwohl die wissenschaftlichen Beweise eindeutig sind: Diese Pestizide sind giftig für Bienen“, soDagmar Urban, Landwirtschaftsexpertin bei Greenpeace. „Es wird deutlich, dass intensive industrielle Landwirtschaft, die auf dem großflächigen Einsatz von Chemikalien beruht, nur den Agro-Konzernen nutzt. Jetzt muss endlich ein Paradigmenwechsel hin zu nachhaltiger Landwirtschaft stattfinden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Helmut Burtscher, Umweltchemiker bei GLOBAL 2000 ergänzt: „Minister Berlakovich wird nicht müde, Österreich als vorbildliches Umweltmusterland anzupreisen. Dabei konnten die in Österreich 2009 eingeführten ‚Abmilderungsmaßnahmen‘ das Bienensterben nicht im Geringsten aufhalten. Pestizidwirkstoffe dürfen laut EU-Verordnung keine schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Nutztieren haben. Ein Verbot der drei Neonikotinoide ist daher die einzig mögliche Reaktion. Berlakovich muss sich aus der Umklammerung der Landwirtschaftskammern lösen und für ein derartiges Verbot eintreten.“&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 12 Mar 2013 13:22:00 +0100</pubDate><category>umweltgifte</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">976864d6-7b48-4522-a41e-33fdcf4705a0</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Greenpeace-an-BK-Faymann-Atomkraft-ist-kein-Klimaschutz/</link><title>Greenpeace an BK Faymann: „Atomkraft ist kein Klimaschutz“</title><description>Wien – AktivistInnen von Greenpeace haben heute, Freitag, vor dem Bundeskanzleramt protestiert, um an die Katastrophe von Fukushima zu erinnern. Greenpeace appelliert im Rahmen der Gedenkaktion an Bundeskanzler Werner Faymann, auf der Vorreiterrolle Österreichs im Kampf gegen Atomkraft zu beharren und Verantwortung für die nachhaltige Ausgestaltung der europäischen Energiezukunft zu übernehmen.&lt;p&gt;Zwei Jahre nach der Atomkatastrophe in Japan leiden noch hunderttausende Menschen unter den Folgen des Reaktorunglücks. Trotzdem versuchen einflussreiche Länder wie Frankreich und Großbritannien auf EU-Ebene, Atomkraft als „klimafreundlich“ und damit als Zukunftstechnologie zu deklarieren. „Ab kommender Woche diskutieren europäische Beamte darüber, welchen Pfad der Energiegewinnung die EU zukünftig einschlägt. Kanzler Faymann darf sich nicht dem Druck einiger Großer beugen, sondern muss vehement für die Atomfreiheit Europas einstehen“, so Greenpeace-Atomsprecherin Julia Kerschbaumsteiner. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein aktueller Greenpeace-Report über die Folgen der Atomkatastrophe in Japan zeigt auf, dass bis heute keiner der betroffenen Menschen vollständig für den Verlust von Haus und Besitz entschädigt wurde. Infolge der Reaktorkatastrophe sind 160.000 Menschen evakuiert worden und auch die als bewohnbar geltenden Gegenden sind nicht ausreichend dekontaminiert. So etwa weisen selbst Kinderspielplätze Hotspots mit einer Verstrahlung von 13 Mikrosievert pro Stunde auf. Die Strahlenwerte, denen Kinder tagtäglich ausgesetzt sind, sind damit 200-mal so hoch wie vor der Atomkatastrophe. „Menschen in Fukushima wurden doppelt zu Opfern gemacht: Durch den Reaktorunfall wurden sie vor zwei Jahren gezwungen, ihre Wohnungen zu verlassen. Doch ein neues Leben aufzubauen ist für sie unmöglich, weil sie in keiner Weise ausreichend für ihre Verluste entschädigt wurden“, so Kerschbaumsteiner weiter. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angesichts der katastrophalen Auswirkungen des Atomunglücks von Fukushima sind die Vorstöße einiger EU-Länder, Atomkraft als CO2-arm und damit als zukunftsträchtige Energieform zu deklarieren, untragbar. „Fukushima hat erneut bewiesen, dass Atomenergie hunderttausende Opfer hinterlässt. CO2-arme Technologien nun als Zukunftstechnologien für die EU legitimieren zu wollen um durch die Hintertür an Förderungen für neue AKW zu kommen, ist für mich ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, setzt die Greenpeace-Sprecherin fort. Bereits in der kommenden Woche treffen Beamte aus Österreich in Brüssel ein, um die Energiezukunft Europas für die Zeit nach 2020 zu diskutieren. Der EU-Rat im Mai stellt einen Meilenstein für die Festlegung eines Energiefahrplans dar.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit dem Spruch: „Werner bleib hart: Atomkraft ist kein Klimaschutz“ fordern die AktivistInnen von Greenpeace heute den Bundeskanzler auf, sich gegen die weitere Förderung von Atomenergie in der Europäischen Union zu stellen. „Faymann hat den österreichischen Weg zum Stopp von Atomimporten nach Österreich mitgetragen. Sich jetzt auf europäischer Ebene für CO2-arme Technologien einzusetzen, würde der Atomkraft die Hintertür öffnen und käme daher einer Doppelmoral gleich. Der Bundeskanzler muss seine Glaubwürdigkeit unter Beweis stellen und die Verantwortung als Anti-Atom-Vorreiter auch auf europäischer Ebene wahrnehmen“, fordert Kerschbaumsteiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Greenpeace empfiehlt zudem, bei der Wiener Volksbefragung die Frage zum Ausbau von Bürgerbeteiligungen an Solarkraftwerken mit „Ja“ zu beantworten. „Der konsequente Ausbau erneuerbarer Energieträger wie Photovoltaik ist der einzige Weg, um beim Klimaschutz Fortschritte zu machen. Deshalb unterstützen wir die Wiener Landesregierung bei ihrem Vorhaben, das erfolgreiche Modell der Bürgersolarkraftwerke zu forcieren“, schließt die Atom-Sprecherin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 11 Mar 2013 08:00:00 +0100</pubDate><category>atom</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">3f8dd6ce-20f6-4f94-b6c0-6df6011ed3fd</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Klima/Greenpeace-VW-will-Verbrauch-starker-verringern-als-bislang-geplant/</link><title>Greenpeace: VW will Verbrauch stärker verringern als bislang geplant</title><description>Genf/Wien – Der Volkswagen-Konzern hat auf dem Genfer Autosalon überraschend die weitreichende Entscheidung bekannt gegeben, den Verbrauch seiner Neuwagenflotte stärker zu verringern als bislang vorgesehen: Ab dem Jahr 2020 sollen PKW durchschnittlich höchstens 95 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro Kilometer ausstoßen, das sind knapp vier Liter auf 100 Kilometer. &lt;p&gt;„Besonders freut uns, dass VW bei seiner Berechnung auf Schlupflöcher verzichtet, wie zum Beispiel Elektrofahrzeuge als Nullemissionsfahrzeuge mehrfach anzurechnen“, so Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster. Darüber hinaus bekennt sich VW zu den verschärften Umweltzielen der EU für die Autobranche. Damit wird der Konzern zum Vorreiter unter den deutschen Autoherstellern.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Heute ist ein guter Tag für den Klimaschutz. VW beweist, dass die Autohersteller die ehrgeizigen Klimaziele der EU ohne Rechentricks und Schlupflöcher erreichen können. Der größte Autohersteller Europas reagiert damit auf unsere Kampagne, die wir vor zwei Jahren begonnen hatten“, kommentiert Schuster. Hauptkritik der Greenpeace-Kampagne war dabei, dass VW bei seinen Massenmodellen wie dem Golf die vorhandene Spritspartechnik bislang nicht ausreichend eingesetzt hatte. Der sparsamste neue Golf 7-Benziner beispielsweise stößt nur 7,4 Prozent weniger CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; als sein Vorgängermodell aus bzw. verbraucht nur 0,3 Liter weniger Sprit auf 100 Kilometer. „Das war uns eine viel zu geringe Einsparung, im Wissen, dass auch das 3-Liter –Auto schon leicht machbar wäre“, so Schuster weiter, „auch die Autofahrer werden bald einen Grund zur Freude haben. Denn die Betriebskosten der zukünftigen VW-Modelle werden deutlich sinken.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace fordert nun, dass die Europäische Kommission und das Parlament in den nächsten Wochen das Ziel von 95 Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt; pro Kilometer durchsetzen müssen, ohne die Gesetzgebung durch Schlupflöcher für die europäische Autoindustrie abzuschwächen. Erreichen die Ingenieure des VW-Konzerns bei den Neuwagen ab dem Jahr 2020 das EU-Ziel von 95 statt 105 Gramm CO&lt;sub&gt;2&lt;/sub&gt;, ersparen sie dem Klima knapp 4,5 Millionen Tonnen CO&lt;sub&gt;2 &lt;/sub&gt;über ihre Nutzungsdauer. Das entspricht der Ladung von fast 60.000 Tanklastzügen mit insgesamt 1,8 Milliarden Liter Benzin – allein in Europa. Auch weltweit ist dies ein Signal für strengere Abgasvorschriften.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 05 Mar 2013 13:19:00 +0100</pubDate><category>klima</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">68bdf50b-a019-4d99-a69d-7d7b47cc7c11</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Urwalder/Greenpeace-an-Andritz-Chef-Leitner-Konnen-Sie-noch-ruhig-schlafen/</link><title>Greenpeace an Andritz-Chef Leitner: Können Sie noch ruhig schlafen?</title><description>Wien – Anlässlich der heutigen Bilanzlegung des steirischen Anlagenbauers Andritz AG übt Greenpeace scharfe Kritik an der Konzernpolitik. Das Unternehmen ist an zahlreichen umstrittenen Projekten beteiligt, die beispielsweise zu – oft illegalem – Raubbau an Regenwäldern führen oder Megastaudämme, die mit Völker-Vertreibung und massiver Umweltzerstörung einhergehen, wie etwa der Ilisu-Staudamm in der Türkei oder das Projekt Belo Monte in Brasilien.&lt;p&gt;Jurrien Westerhof, Energiesprecher bei Greenpeace, kommentiert dies wie folgt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Herr Leitner, was würden Sie sagen, wenn jemand zu Ihnen in die Steiermark kommt und Sie kurzerhand enteignet? Was würden Sie sagen, wenn jemand kommt und Ihren Wald rodet? Was würden Sie sagen, wenn jemand kommt und Ihr Haus flutet? Wer sich an derart umstrittenen Projekten beteiligt, wie die Andritz AG, macht sich mitschuldig an den Folgen. Verantwortung zu zeigen bedeutet nicht, sich hinter Entscheidungen anderer zu verstecken, sondern diese für die Folgen des eigenen Handelns zu übernehmen. Herr Leitner, &amp;nbsp;Ihre Verantwortung endet nicht beim Eingangstor der Firmenzentrale in Graz, sondern erstreckt sich auch dorthin, wo Mensch und Natur zu Opfern Ihrer Entscheidungen werden. Wenn Sie wollen, dass die Andritz AG Aushängeschild statt Schandfleck der österreichischen Wirtschaft ist, müssen Sie sich aus Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzung zurückziehen.“ &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Fri, 01 Mar 2013 13:59:00 +0100</pubDate><category>urwälder</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">730d09c1-aab2-4204-951a-5f0346960adb</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Klima/Greenpeace-erfreut-uber-Arktis-Ruckzug-von-Shell/</link><title>Greenpeace erfreut über Arktis-Rückzug von Shell</title><description>Wien – Die Umweltorganisation Greenpeace begrüßt die Ankündigung von Shell, ihre Pläne in der Arktis nach Öl zu bohren für ein ganzes Jahr auf Eis zu legen. Nach einer Serie von Pannen gab Royal Dutch Shell gestern bekannt, seine höchst riskanten Bohrungen in Alaska für das laufende Jahr auszusetzen.&lt;p&gt;&amp;nbsp;Erst im Januar war ein Shell-Bohrschiff auf Grund gelaufen und hat das unkalkulierbare Risiko von Ölbohrungen verdeutlicht. Greenpeace betont die Forderung zur Errichtung eines UN-Schutzgebietes am Nordpol, in dem Ölbohrungen und industrielle Fischerei verboten sind. Weltweit haben mittlerweile mehr als 2,7 Millionen Menschen die Greenpeace-Petition zum Schutz der Arktis auf http://www.savethearctic.org/ unterschrieben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jurrien Westerhof, Energiesprecher bei Greenpeace, kommentiert wie folgt:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„In ihrer verzweifelten Suche nach neuen Ölreserven haben die Ölmultis jetzt die Arktis für sich entdeckt. Am Nordpol sind die Bohrungen aber noch gefährlicher und die Risiken noch höher als anderswo. Nachdem es vor zwei Monaten&amp;nbsp; zu einem Unfall mit einer Bohrplattform gekommen ist, hat jetzt auch Shell eingestehen müssen, dass sie die Herausforderungen nicht gewachsen sind. Jetzt sind die Regierungen gefragt, ein generelles Verbot für Öl- und Gasbohrungen zu beschließen, und die Arktis unter Schutz zu stellen. Die österreichische Bundesregierung muss hier international mit gutem Beispiel voran gehen.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Thu, 28 Feb 2013 08:27:00 +0100</pubDate><category>klima</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">012eec33-f930-4128-b994-2cbae135e76e</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Greenpeace-Belene-gestoppt--Bulgariens-erster-Schritt-in-atomkraftfreie-Zukunft/</link><title>Greenpeace: Belene gestoppt – Bulgariens erster Schritt in atomkraftfreie Zukunft</title><description>Sofia/Wien – Wie heute bekannt wurde, hat das bulgarische Parlament mit einer großen Mehrheit gegen die Wiederbelebung des AKW Belene gestimmt. 114 Abgeordnete haben sich in der Abstimmung gegen eine Neuauflage des abgeschalteten AKW ausgesprochen, nur 40 Abgeordnete waren dafür. &lt;p&gt;&amp;nbsp;Julia Kerschbaumsteiner, Atomsprecherin bei Greenpeace kommentiert dies wie folgt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Bulgarien begibt sich damit auf den Weg in eine atomkraftfreie Zukunft. Das Parlament hat heute mit dieser Entscheidung gegen die Wiederbelebung des AKW Belene einen neuen Kurs eingeschlagen. Bulgarien hat ein hohes Potenzial an Erneuerbaren Energien und muss nun investieren, um diese Quellen auch für seine Bevölkerung nutzbar zu machen.“ &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 27 Feb 2013 14:09:00 +0100</pubDate><category>atom</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">ba139d56-88ab-477d-b37c-c8781b7b2e58</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Meere/Greenpeace-Nachhaltige-Reform-der-Fischereipolitik-noch-nicht-im-Trockenen/</link><title>Greenpeace: Nachhaltige Reform der Fischereipolitik noch nicht im Trockenen</title><description>Brüssel/Wien – Das Ergebnis der nächtlichen Verhandlungen der europäischen Fischereiminister zur Reformierung der Gemeinsamen Fischerei Politik (GFP) gestern liegt noch weit entfernt von den deutlich ambitionierteren Reformvorschlägen des Europäischen Parlaments. Nach einer schwierigen Verhandlung haben sich die Minister unter anderem auf eine gemeinsame Position zu den Themen Beifänge, Rückwürfe und Anlandegebote geeinigt. Es soll nun zwar keine Ausnahmen für bestimmte Fischarten geben, allerdings ist die beschlossene Rückwurfquote von neun Prozent immer noch zu hoch und widerspricht dem Beschluss des Parlaments. Dieses hatte jegliche Ausnahme vom Rückwurfverbot strikt abgelehnt und eine Null-Prozent-Forderung aufgestellt.&lt;p&gt;Greenpeace-Sprecherin Melanie Aldrian kommentiert wie folgt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„&lt;/em&gt;&lt;em&gt;E&lt;/em&gt;&lt;em&gt;s ist inakzeptabel, dass auch zukünftig essbarer Fisch weggeschmissen werden darf. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Von der viel gerühmten Kehrtwende in der Fischereipolitik kann nach den gestrigen Verhandlungen nicht gesprochen werden. Zwar haben erfreulicherweise progressive Stimmen, darunter auch Österreich, eine langfristige Verschiebung des Zeitplans, sowie eine Ausnahmeregelung bei Rückwurfquoten für bestimmte Arten verhindert. &lt;/em&gt;&lt;em&gt;Aber die Rückwurfquote liegt mit der Reduzierung auf zukünftig neun und dann sieben Prozent immer noch über dem geforderten und einzig verträglichen Limit von Null Prozent.&lt;/em&gt;&lt;em&gt;Nun liegt es am Europäischen Parlament in den kommenden Verhandlungen nicht abzuweichen und einen gangbaren Weg zu finden, der dem Fischbestand die dringende Erholung beschert.“ &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Wed, 27 Feb 2013 13:20:00 +0100</pubDate><category>meere</category><dc:creator>cgebenet</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">c8e1a944-a540-4f6d-a2c4-e53ee12986c2</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Greenpeace-zu-Kuba-Temelin-abschalten-Ja-bitte/</link><title>Greenpeace zu Kuba: „Temelín abschalten? Ja, bitte!“</title><description>In einem Kommentar hat sich der tschechische Industrie- und Handelsminister Martin Kuba kritisch zur österreichischen Opposition gegen das AKW Temelín geäußert und gedroht, den Stromtransfer nach Österreich zu stoppen. &lt;p&gt;Dass es damit – wie von Kuba angenommen – „dunkel in Wien“ würde, widerlegt Julia Kerschbaumsteiner, Atomsprecherin bei Greenpeace:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Der Anteil von Atomstrom im österreichischen Strommix beträgt heute wenig mehr als vier Prozent, und ab 2015 bleibt Minister Kuba aufgrund des neuen Gesetzes zum Stopp von Atomstromimporten in Österreich ganz auf seiner schmutzigen und hochriskanten Atomenergie sitzen. Ein Reaktorunglück wie jenes in Fukushima vor zwei Jahren kann nirgendwo ausgeschlossen werden. Sollte Temelín in die Luft gehen, wird es nicht nur in Wien, sondern auch in Prag, München und Bratislava dunkel. Auf seine Drohung, Temelín abzuschalten, bleibt uns daher nur eines zu sagen: Ja, bitte!“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 12:25:00 +0100</pubDate><category>atom</category><dc:creator>mberan</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">d69c25a7-508f-45c8-a11e-5d24f8664ba0</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Klima/Greenpeace-an-UmweltausschuB-Ja-zu-Schiefergasverbot/</link><title>Greenpeace an Umweltausschuß: „Ja zu Schiefergasverbot“</title><description>In der morgigen Sitzung des Umweltausschusses behandelt der Nationalrat einen Antrag der Grünen zu einem Verbot für die Förderung von Schiefergas. Obwohl im Weinviertel der Widerstand gegen die Förderpläne der OMV sehr groß ist - eine Mehrheit von 62 Prozent der Bevölkerung will Fracking verbieten - lehnt die Politik einen solchen Beschluss bisher ab. Für Greenpeace ist das nicht akzeptabel. „Nur ein Verbot der Förderung von Schiefergas kann den Menschen im Weinviertel die Verunsicherung nehmen“, so Greenpeace-Energiesprecher Jurrien Westerhof.&lt;p&gt;Ende 2011 hat die OMV angekündigt, im nördlichen Weinviertel zwei Versuchsprojekte für die Förderung von Schiefergas durchzuführen. Die Folge war eine massive Widerstandswelle aus der Bevölkerung. Daraufhin hat die OMV im Herbst 2012 mitgeteilt, das Projekt auf Eis zu legen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Im letzten Sommer wurde zwar eine verpflichtende Umweltverträglichkeitsprüfung für die Schiefergasförderung beschlossen, aber das Vertrauen in das UVP-Verfahren ist in Niederösterreich nicht sehr groß. Zusätzlich haben seismische Untersuchungen und andere Aktivitäten der OMV in den vergangenen Monaten im Weinviertel zu massiver Unsicherheit in der Bevölkerung geführt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Weder in die OMV noch in das UVP-Verfahren wird seitens der Bevölkerung Vertrauen gesetzt – schon gar nicht, um die Schiefergasförderung ein für allemal zu stoppen“, erklärt Westerhof. „“Ganz im Gegenteil – die Erfahrung zeigt, dass sich in den meisten Fällen die wirtschaftlichen Interessen durchsetzen. Die OMV hat genug Einfluss, das UVP-Verfahren für sich zu entscheiden und sich damit das offizielle ‚Öko-OK’ zu holen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace fordert daher ein klares Verbot für die Schiefergasförderung. Denn das Fracking-Verfahren bedeutet immer eine Bedrohung für Boden, Wasser und Atmosphäre. Außerdem steht die Absicht, sich noch weiter abhängig von fossilem Gas zu machen, in krassem Gegensatz zu den Bemühungen, endlich unabhängig von eben diesen fossilen Energien zu werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Die Parteien – allen voran ÖVP und SPÖ – müssen sich jetzt entscheiden: hören sie auf die Bevölkerung, die ganz klar mehrheitlich ein Verbot will? Oder stellen sie die OMV-Interessen in den Vordergrund, und lehnen den Verbotsantrag ab?“ fragt Westerhof. „Eine Ablehnung oder Vertagung des Antrags wäre ein Kniefall vor den Interessen der Öl- und Gasindustrie – auf Kosten der Menschen im Weinviertel, die sich eine saubere Umwelt und saubere Energie wünschen. Die Politiker müssen sich jetzt entscheiden, auf wessen Seite sie stehen!“&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 11:12:00 +0100</pubDate><category>klima</category><dc:creator>mberan</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">ce9a59d7-461c-4398-b828-0aeec17f359f</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Atom/Greenpeace-Report-Fukushima-noch-immer-nicht-vorbei/</link><title>Greenpeace-Report: „Fukushima noch immer nicht vorbei“</title><description>Die Atomkatastrophe von Fukushima setzt sich bis heute für hunderttausende Menschen in Japan fort. Noch immer sind kaum Entschädigungen für die Opfer des nuklearen Unglücks ausbezahlt – und auch die Folgekosten des Reaktorunfalls werden der Bevölkerung aufgebürdet. Schuld daran ist ein Haftungsregime, das der Atomindustrie in die Taschen spielt und die monetäre Verantwortung für Atomunfälle auf die Steuerzahler abwälzt. Ein neuer Greenpeace-Report „Fukushima Fallout: Nuclear business makes people pay and suffer“, der heute in Tokio präsentiert wurde, zeigt auf, dass die bestehenden nuklearen Haftungskonventionen nicht die Menschen sondern die Atomindustrie schützen.&lt;p&gt;„Das Desaster von Fukushima zeigt deutlich die Grausamkeit von internationalen Haftungsregimes, mit denen AKW-Betreiber nur für einen Bruchteil der wahren Folgekosten eines nuklearen Unfalls gerade stehen müssen. Ganz zu schweigen von den Zulieferbetrieben für Reaktoren, die von der Haftung gänzlich ausgeschlossen sind,“ ist Aslihan Tumer, Atomexpertin von Greenpeace International, bestürzt. „Die Konsequenzen dieses ungerechten Systems zeigen sich heute in Fukushima, wo hunderttausende Opfer ohne auch nur annähernd ausreichende Schadensersatzzahlungen zurückgelassen wurden.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Durch die derzeit geltenden Abkommen werden in den wenigsten Ländern AKW-Betreiber und Zulieferbetriebe angemessen haftbar gemacht. So können sich Haftungs-Katastrophen, wie wir sie auch in Fukushima erleben, jederzeit und weltweit wiederholen. Die bestehenden Konventionen schützen nicht die Menschen, sondern die Atomindustrie. So sehen sie eine Übernahme der Haftung im Schadensfall zwischen 350 Millionen und 1,5 Milliarden Euro vor – Zulieferbetriebe sind in den Konventionen vollständig von der Haftung ausgekommen. „Wie wir heute wissen, liegen die Folgekosten der Katastrophe von Fukushima bei rund 250 Milliarden Dollar. Dass die Betreiber nur einen Bruchteil der Kosten übernehmen müssen, ist ein Freifahrtschein für Spekulationen mit der Sicherheit von AKW“, setzt Tumer fort. TEPCO, der Betreiber von Fukushima wurde verstaatlicht, um einen Konkurs abzuwehren. Grund für die Beinahe-Bankrotterklärung: TEPCO konnte nicht einmal die ersten Zahlungen unmittelbar nach dem Unfall begleichen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;General Electric, Hitachi und Toshiba, die für die Lieferung der Reaktoren, deren Design sich als fehlerhaft herausgestellt hat, verantwortlich zeichnen, mussten bis heute keinen einzigen Yen für Kompensationszahlungen auf den Tisch legen. Ganz im Gegenteil, sie schneiden zudem auch bei den Dekontaminierungsarbeiten und der Abrüstung von Fukushima kräftig mit. „Die japanische Bevölkerung, darunter auch die hunderttausend Opfer der Katastrophe werden als Steuerzahler schlussendlich auch noch diese Folgekosten übernehmen, anstatt selbst Geld zu erhalten. Das ist schlicht ungerecht. Die Atomindustrie ist für die Katastrophe verantwortlich – und muss deshalb zahlen“, schließt Tumer.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Greenpeace ruft weltweit dazu auf, die Haftpflicht für Betreiber und Lieferanten von Atomkraftwerken anzuheben. Unterstützen Sie die &lt;a href="http://www.greenpeace.at/petition-fukushima"&gt;Petition.&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Vollständiger Bericht “Fukushima Fallout: Nuclear business makes people pay and suffer” finden Sie &lt;a href="http://www.greenpeace.org/international/fukushima-fallout"&gt;hier&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description><pubDate>Tue, 19 Feb 2013 09:33:00 +0100</pubDate><category>atom</category><dc:creator>mberan</dc:creator></item><item><guid isPermaLink="false">96cc0788-2acd-4f2d-8d12-49098d407512</guid><link>http://www.greenpeace.org/austria/de/presse/presseaussendungen/Klima/Greenpeace-fordert-Nationalrat-und-Bundesregierung-zum-Schutz-der-Arktis-auf/</link><title>Greenpeace fordert Nationalrat und Bundesregierung zum „Schutz der Arktis“ auf</title><description>Anlässlich der heute veröffentlichen UN-Studie, in der Exekutivdirektor Achim Steiner vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) die Bedrohung der Arktis durch die zunehmende Ausbeutung von Rohstoffen herausstreicht, fordert Greenpeace auch von der österreichischen Regierung mehr Einsatz für das empfindliche Ökosystem am Nordpol – aktuell durch eine derzeit im Nationalrat behandelte Arktis- Entschließung.&lt;p&gt;Antje Helms, Meeresbiologin von Greenpeace, kommentiert wie folgt:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;„Einmal mehr zeigt eine hochrangige Studie den Teufelskreis zwischen dem rasanten Schmelzen des arktischen Eises und der steigenden Gier nach genau jenen fossilen Brennstoffen auf, die das Abschmelzen der Eisdecke am Nordpol überhaupt verursacht hat. Hier muss auch Österreich seine Verantwortung wahrnehmen und sich schnellst möglich klar positionieren. &lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Für den am Mittwoch im Umweltausschuss des österreichischen Nationalrats behandelten Entschließungsantrag ‚Zum Schutz der Arktis‘ sollte daher eine breite Zustimmung von allen Parteien außer Frage stehen. Ölbohrungen in einer ökologisch so fragilen Region sind höchst gefährlich, die Gefahr von Unfällen ist aufgrund der extremen Wetterbedingungen jederzeit gegeben. Das Risiko für die Umwelt ist immens.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;em&gt;Greenpeace unterstützt die im Entschließungsantrag formulierte Aufforderung an die österreichische Bundesregierung, sich aktiv für den größtmöglichen Schutz der Arktis als Naturlebensraum einzusetzen u.a. durch die Einrichtung eines internationalen Schutzgebietes rund um den Nordpol und ein sofortiges Verbot für Öl- und Gas-Bohrungen in arktischen Gewässern.“&lt;/em&gt;&lt;/p&gt;</description><pubDate>Mon, 18 Feb 2013 15:12:00 +0100</pubDate><category>klima</category><dc:creator>mberan</dc:creator></item></channel></rss>