Fragen und Antworten

Antworten zu häufig gestellten Fragen

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Klima  
  • Was sagt Greenpeace zum Phänomen "Chemtrails"

    Greenpeace hat den Hintergrund der so genannten Chemtrails recherchiert. Nach unseren Erkenntnissen gibt es jedoch aus der Wetter- und Klimaforschung keine Hinweise auf deren Vorhandensein. Wir wissen auch von keinem Chemtrail-Projekt, das realisiert wurde. Ein ausführlicher Artikel zum Thema ist im Greenpeace Magazin 5/2004 erschienen.

    Hinweise auf das Vorhandensein von Chemtrails werden aus beobachteten Kondensstreifen abgeleitet. Kondensstreifen entstehen durch den Flugverkehr und dessen Zunahme verursacht auch mehr Kondensstreifen in der Atmosphäre. Das Auftreten von Kondensstreifen ist für uns in keiner Weise ein Indiz für Chemtrails.

    Wir halten es für wichtig, die Ursachen des Klimawandels zu bekämpfen, das heißt, das Verbrennen von Öl, Kohle und Gas zu verringern. Nur so lässt sich der Klimawandel noch verlangsamen und schlimmere Auswirkungen langfristig verhindern. Der Ausstoß des Treibhausgases CO2 muss in den kommenden Jahrzehnten um 80 Prozent reduziert werden. Hier sehen wir unsere Aufgabe und hier legen wir den Schwerpunkt unserer Klimaarbeit, weshalb wir uns mit Theorien zu Chemtrails und Geo-Engineering derzeit nicht beschäftigen. Wir arbeiten mit Nachdruck an der Energiewende - weg von der Verbrennung von fossilen Energien hinzu dem verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien.

  • Arbeitet Greenpeace zum Thema "HAARP"?

    Uns ist das HAARP-Projekt (High Frequency Active Auroral Research Program) bekannt und auch die vielfältigen diskutierten Ziele, Folgen und Auswirkungen. Die Angaben über technische Details und mögliche Ziele und Folgen des Projektes sind sehr unterschiedlich. Für eine Bewertung der verschiedenen Informationen und Behauptungen sind ein genaues Verständnis der physikalischen, atmosphärischen und medizinischen Zusammenhänge und ein sehr fundiertes Fachwissen auf diesem Gebiet sowie mehr Informationen aus zuverlässiger Quelle nötig. Es ist sicherlich notwendig, dieses Projekt weiter im Blick zu behalten und zu verfolgen.

    Im Internet können Sie vielfältige weitere Informationen zu diesem Projekt finden, z.B. auf den folgenden Internet Seiten: Ø http://www.haarp.alaska.edu (offizielle Seite der Betreiber der Anlage) Ø http://www.alaska-info.de (kritische Seite zum Projekt)

    Unsere Aussagen zum Klimawandel beruhen auf den Ergebnissen international renommierter Wissenschaftler. Eine wichtige Quelle waren uns auch die Berichte des International Panel of Climate Change (IPCC), einer Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen besetzt mit mehreren Hundert internationaler Wissenschaftler.

Atom  
  • Ist Atomenergie nicht besser als das Verbrennen von Unmengen an fossilen Energien (Kohle, Gas)? Warum ist Atomenergie keine Lösung für den Klimawandel?

    Atomenergie erzeugt giftigen Abfall, unterstützt den Wettkampf um nukleare Waffen und bedroht die Gesundheit und das Wohlsein von Gemeinschaften nicht nur in der Nähe sondern selbst im Umkreis von tausenden Kilometer.

    Atomenergie ist weiters auch keine Lösung für die globale Erwärmung. Das Erzeugen von Kernbrennstoff ist eine höchst energieintensive Aufgabe. Wenn man das CO2 addiert, das durch Abbau, Bearbeitung und Transport von Kernbrennstoffen entsteht, gibt es keine signifikanten CO2-Einsparungen. Das war der Grund, warum die Gestalter des Kyoto-Protokolls den Vorschlag der Atomindustrie abgelehnt haben, Zertifikate für Atomenergie zu ermöglichen. Diese Täuschung wird immer noch gerne von der Atomindustrie in Werbungen verwendet, aber es gibt keinen angesehenen Klimaforscher der durch diese Werbung überzeugt wird.

Meere   Urwälder   Gentechnik  
  • Da gentechnisch veränderte Pflanzen und deren Ernte dem Wind und Insekten ausgesetzt sind, die wiederum Blumen oder Pflanzen bestäuben: Wie wollen wir wissen, dass "biologisches" Essen nicht aus Versehen durch gentechnisch veränderte Pollen kontaminiert wurde?

    Wir wissen es nicht. Wir können es nicht wissen. Das ist präzise eine der Gefahren, die das Freilassen von genetisch veränderten Pflanzen in die freie Natur mit sich bringt. In manchen Ländern gibt es Regeln, wie nahe genetisch veränderte Pflanzen an normale Pflanzen angebaut werden dürfen, aber es gibt keinen sicheren Beweis, dass diese Maßnahmen ausreichen und effizient sind. Im Gegenteil, es gibt vermehrt Beweise, dass ein Isolieren von Pflanzen in der Natur nahezu unmöglich ist.

    Die gentechnische Kreuzung ist nicht die einzige Gefahr für biologisches Essen. Von Monsanto wurde eine Mais-Stammkultur erzeugt, die ihre eigenen Pestizide produziert. Unglücklicherweise ist das selbstproduzierte Pestizid eines der einzigen organischen Abwehrmittel gegen Insektenbefall, sowie eines der meistgenutzen von Bio-Bauern. Allerdings, wie bei Antibiotika, umso häufiger ein Gift eingesetzt wird, umso eher erzeugen Organismen eine wirkungsvolle Resistenz gegen dieses. So wird dieser sogenannte Bt-Mais sehr wahrscheinlich die Effizienz von eines der wenigen natürlichen Pestizide beendeten, die für Bio-Bauern zur Verfügung stehen.

Umweltgifte   Konsum   Allgemeine Fragen an Greenpeace  
  • Ich wurde auf einen Fall von Tierquälerei aufmerksam, was kann ich tun?

    Greenpeace unterstützt alle Initiativen im Bereich Tierschutz, ist jedoch keine Tierschutz-, sondern eine Umweltschutzorganisation. Wir konzentrieren uns auf den Artenschutz für bedrohte Meerestiere wie Wale und Delfine, engagieren uns gegen den Handel mit bedrohten Arten und setzen uns für den Schutz der Meere und Wälder ein.

    Unsere Schwerpunkte setzen wir zur Zeit in den Erhalt der Wälder, den Schutz der Meere und des Klimas, den Kampf gegen die Gentechnik, Chemiepolitik und die Atomenergie.

    Tierschutzorganisationen arbeiten zu anderen Themen. Diese Aufteilung ist notwendig, weil eine Organisation alleine sich nicht um alle Belange des Tier- und Umweltschutzes kümmern kann. So konzentrieren wir uns auf bestimmte Themen, haben die jeweiligen Experten im Haus und bleiben damit schlagkräftig, anstatt uns mit zuvielen Themen zu "verzetteln" und dann nichts zu erreichen.

    Für Tierschutz-Themen empfehlen wir, sich an den Tierschutzverein Vier Pfoten (www.vier-pfoten.at, office@vier-pfoten.at) oder an den Verein gegen Tierfabriken (www.vgt.at) zu wenden.

  • Ich möchte ein Rererat/eine schriftliche Arbeit über Greenpeace oder ein Greenpeace-Thema machen. Könnt Ihr mir Informationen zusenden?

    Wir bekommen viele Anfragen an Greenpeace, um bei generellen Referaten/Arbeiten zu Umweltschutzthemen auszuhelfen. Wir würden uns natürlich wünschen, jede einzelne individuell zu beantworten, um bestmöglich weiterhelfen zu können. Allerdings versuchen wir unsere MitarbeiterInnen auf das fokussieren zu lassen, wofür Menschen an Greenpeace Spenden: um Kampagnen für die Umwelt zu gewinnen.

    Vergessen Sie nicht: Sie können durch all unsere Informationen auf unserer Webseite suchen! Und unter dem Menüpunkt Multimedia/Publikationen/Dokumente gibt es eine umfangreiche Sammlung an lesenswerten Greenpeace-Dokumenten zu unterschiedlichsten Kampagnen-Themen.

  • In meinem Heimatort gibt es ein lokales Umweltproblem, was kann ich tun?

    In den meisten Fällen arbeitet Greenpeace an Umweltthemen von weltweiter Bedeutung und adressiert bewusst nicht einzelne individuelle Probleme. Greenpeace hat limitierte Ressourcen und hat sich deswegen dazu entschlossen, sich auf die großen Gefahren für unser Ökosystem und seine Arten zu fokusieren. Nur durch den gebündelten Einsatz unserer Kräfte und Ressourcen sind wir schlagkräftig. Wir haben einfach nicht die Möglichkeit, Problematiken auf allen Levels zu adressieren.

    Wo lokale und regionale Probleme zu lösen sind, zählen wir auf Menschen wie Sie, um die notwendige örtliche Verwurzelung zu haben und direkte Aktivität von unmittelbar Betroffenen mobilisieren zu können. Bürgerinitiativen und basisnah arbeitende Organisationen sind hier die empfohlenen Ansprechpartner. Wir denken, dies ist auch der beste Dienst, den wir Umweltschützern leisten können, die an anderen Themen und vor Ort arbeiten. Jede Greenpeace-Kampagne zielt allerdings auch darauf ab, allen umweltbewußten Bürgern Rückenwind zu geben.

    Wir können Sie nur ermutigen, diesbezüglich Hilfe und Rat z.B. in unserer sozialen Netzwerken an Cyber-AktivistInnen zu suchen, wo viele lokale Problematiken adressieren und sich gegen Umweltsünder in Gemeinschaften engagieren.

    Sie können sich auch durch unserer Webseite wühlen, für nähere Informationen über die konkrete Probleme die Sie zu lösen versuchen. Viel Erfolg: es bleibt keine Zeit zu verschwenden!

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