Fukushima-Petition an General Electric, Hitachi und Toshiba

Die Probleme

Die durch die Medien geisternde Atom-Renaissance findet in Wirklichkeit - vor allem in Europa - kaum statt. Der Widerstand der Bevölkerungen gegen ein Kernkraftwerk in ihrer Umgebung, aber auch die steigende Marktfähigkeit der Erneuerbaren Energieträger bringt die Atomindustrie stark ins Trudeln.

Rund 420 Atomkraftwerke sind nach dem verheerenden Reaktorunfall in Fukushima noch am Netz. Der Anteil der Atomkraft an der weltweiten Energieerzeugung liegt im einstelligen Prozentbereich und ist rückläufig. Der Beitrag der Atomenergie zur Energieversorgung der Menschheit ist also weit geringer, als gemeinhin angenommen wird.

Dennoch liegen die Pläne für hunderte neue AKW in den Schubladen der Atomindustrie und vieler atomfreundlicher Staaten: Niederlande, Finnland, Indien, China. Überall wird gebaut oder geplant. Die Gefahren der Atomenergie sind umso deutlicher: Von der Urangewinnung bis zur Endlagerung – die Technologie ist von Anfang bis Ende mit unkalkulierbaren Risiken behaftet. Und: die Atomkraft hat nicht die Kapazitäten, die fossilen Energieträger abzulösen.

 

Die Lösungen

Abschalten von AKW, Ausstieg aus der Atomenergie und somit eine Stärkung der erneuerbaren Energien.

Zahlreiche Unfälle und Unsicherheiten beweisen, dass die Atomenergie ein gefährlicher Irrweg ist. Die Einrechnung der wahren Kosten, die die Atomenergie verursacht, würde dafür sorgen, dass sich diese veraltete Technologie längst nicht mehr rentiert und damit auch vom Markt verschwinden würde. Stattdessen wird diese Risikotechnologie von der Staatskasse und damit vom Steuerzahler quersubventioniert.

 

Was wir tun

Durch eine aktive Anti-Atom Politik im Inland und Ausland einerseits, sowie mittels Studien und Vorschlägen für vernünftige Energieszenarien andererseits, versuchen wir stets und nachdrücklich, neue Wege in der Energiegewinnung einzuschlagen.

Erste Erfolge zeigen sich bereits: In Rumänien und Bulgarien wird der Bau neuer Atomreaktoren in Cernavoda und Belene äußerst unwahrscheinlich. Die Verhinderung des Baus von AKW in Polen scheint ebenso in Reichweite. In Deutschland ist der Ausstieg fixiert. In Japan wird die Planung für neue Atomkraftwerke derzeit ausgesetzt. Dennoch halten noch viele Länder an ihren Atomplänen fest.

Die neuesten Updates

 

Paris im Wahlkampf- und Antiatomkraft-Fieber

Blog-Eintrag von Hanna Schwarz | 31 März, 2012

In Paris werden heute 10 000 Antiatomkraft-AktivistInnen erwartet, um Nicolas Sarkozy, François Bayrou und François Hollande und all jenen, die für das Präsidentenamt kandidieren, zu zeigen, dass sie mit der Energiestrategie...

Das AKW Belene ist Geschichte

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Ein Erfolg nach 10 langen Jahren „Du bist viel zu optimistisch! Wir sind in Bulgarien“ Wie oft musste ich das von meinen bulgarischen Freunden in den letzten zehn Jahren hören! Aber 10 Jahre nach der Ankündigung des damals bulgarische...

Menschenstrom Schweiz 2012

Video | 21 März, 2012 um 16:35

8000 Anti-Atom-AktivistInnen marschieren im diesjährigen Menschenstrom gegen das AKW Mühleberg nahe Bern. Laut Entscheid...

AKW Mühleberg und der Gerichtsentscheid

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Unsere Schweizer Freunde haben sich nach der Katastrophe von Fukushima (wie auch Italien und Deutschland) für einen längerfristigen Atomausstieg ausgesprochen, was uns jubeln ließ. Anfang März 2012 entschied das Bundesverwaltungsgericht...

act 01/12

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