Die Probleme
Seit jeher schwankt das Klima: warme Episoden und Eiszeiten wechseln sich im Laufe der Erdgeschichte ab. Ursachen? Zum Beispiel zyklische Änderungen im Stand der Erdachse. So weit nichts Neues, aber:
Im Gegensatz zu früher leben heute knapp 7 Milliarden Menschen auf Erde. Sie werden innerhalb weniger Generationen jene Kohlenstoffvorräte verbrauchen, die die Erde über viele Millionen Jahren in Form von Öl, Gas oder Steinkohle angereichert hat. Ob es uns gefällt oder nicht − CO2, das bei der Verbrennung von Kohlenstoff entsteht, ist ein Treibhausgas, das Wärme festhält. Es sorgt dafür, dass sich die Erde aufwärmt − und zwar schnell.
Alles weist darauf hin, dass wir bis zur nächsten Jahrhundertwende mit einem Temperaturanstieg von mehreren Grad Celsius rechnen müssen. Natürlich mit teils katastrophalen Folgen: der Meeresspiegel wird ansteigen. Klimazonen werden sich verschieben. Wien kriegt das Klima von Rom, Rom das von Tunis. Das wird zu einem weltweiten Risiko für Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung.
Die Lösungen
Die einzige Lösung ist eine starke Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. Das bedeutet, dass wir die Verwendung von fossilen Energieformen wie Steinkohle, Erdöl oder Erdgas reduzieren müssen und die Energieversorgung umstellen - weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energien. Auch müssen wir die Urwälder schützen, denn die Wälder sind die grünen Lungen der Erde, und sie speichern gewaltige Mengen Kohlenstoff.
Was wir tun
Schaffen wir es in den nächsten Jahren, eine Trendwende beim Treibhausgasausstoß zu erreichen, dann bestehen gute Chancen, den Klimawandel noch zu bremsen. Greenpeace arbeitet weltweit intensiv daran, die Wälder zu schützen und die Energieversorgung umzustellen. Es gibt große Erfolge, aber es ist noch sehr viel zu tun.