Klima Brennpunkte

Auf der Weltkarte zeigen wir eine Auswahl von Orten, die Brennpunkte des Klimawandels darstellen.

Greenpeace ist an viele dieser Orte gereist und lässt Betroffene zu Wort kommen. Sie leben an den Klimabrennpunkten und leiden bereits heute unter den Folgen der Klimaveränderungen.

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Die Probleme



Die Arktis ist besonders vom Klimawandel betroffen. Sie schmilzt - schnell. In den letzten 30 Jahren sind drei Viertel der Eisdecke am Nordpol verschwunden und damit einzigartiger Lebensraum. Das Wettrennen der Industrie ums Öl der Arktis hat damit begonnen - mit unabsehbaren Folgen. Schützen wir gemeinsam die Arktis!
 

Seit jeher schwankt das Klima: warme Episoden und Eiszeiten wechseln sich im Laufe der Erdgeschichte ab. Die Ursachen sind zum Beispiel zyklische Änderungen im Stand der Erdachse. So weit nichts Neues, aber:

Im Gegensatz zu früher leben heute knapp 7 Milliarden Menschen auf Erde. Sie werden innerhalb weniger Generationen jene Kohlenstoffvorräte verbrauchen, die die Erde über viele Millionen Jahre in Form von Öl, Gas oder Steinkohle angereichert hat. Ob es uns gefällt oder nicht - CO2, das bei der Verbrennung von Kohlenstoff entsteht, ist ein Treibhausgas, das Wärme festhält. Es sorgt dafür, dass sich die Erdatmosphäre aufwärmt - und zwar schnell.

Alles weist darauf hin, dass wir bis zur nächsten Jahrhundertwende mit einem Temperaturanstieg von mehreren Grad Celsius rechnen müssen. Natürlich mit teils katastrophalen Folgen: der Meeresspiegel wird ansteigen. Klimazonen werden sich verschieben. Wien kriegt das Klima von Rom, Rom das von Tunis. Das wird zu einem weltweiten Risiko für Landwirtschaft und Trinkwasserversorgung. Und dem nicht genug, die "Klimaanlage" der Welt, die Arktis schmilzt. Durch die damit steigenden wirtschaftliche Interessen von Ölkonzernen und industrieller Fischerei wird die Region weiter gefährdet. 

 

Die Lösungen

Die einzige Lösung ist eine starke Verringerung der Treibhausgas-Emissionen. Das bedeutet, dass wir die Verwendung von fossilen Energieformen wie Steinkohle, Erdöl oder Erdgas reduzieren müssen und die Energieversorgung umstellen - weg von fossilen, hin zu erneuerbaren Energien. Auch müssen wir die Urwälder schützen, denn die Wälder sind die grünen Lungen der Erde, und sie speichern gewaltige Mengen Kohlenstoff. Um den Lebensraum der Arktis zu erhalten kämpfen wir für eine Schutzzone um den Nordpol.

 

Was wir tun

Schaffen wir es in den nächsten Jahren, eine Trendwende beim Treibhausgasausstoß zu erreichen, dann bestehen gute Chancen, den Klimawandel noch zu bremsen. Greenpeace arbeitet weltweit intensiv daran, die Wälder zu schützen und die Energieversorgung umzustellen. Es gibt große Erfolge, aber es ist noch sehr viel zu tun. Der Schutz der Arktis ist dabei eins unserer größten Anliegen.

Die neuesten Updates

 

Erfolg: VW will Verbrauch stärker verringern als bisher geplant

Newsartikel | 5 März, 2013 um 15:00

Volkswagen will als größter europäischer Autohersteller den CO2-Ausstoß seiner Neuwagenflotte stärker verringern als...

Shell: 2013 keine Ölbohrungen in der Arktis

Newsartikel | 28 Februar, 2013 um 10:46

Shell will 2013 nicht in der Arktis nach Öl bohren. Der Ölkonzern kündigte am Mittwoch an, statt der für den Sommer...

Shell verzichtet 2013 auf das Bohren in der Arktis: Timeline der Greenpeace Shell...

Blog-Eintrag von Cassady Sharp | 28 Februar, 2013

Greenpeace begrüßt diese Nachricht mit einem "Hurra", es ist aber keine wirklich große Überraschung in Hinblick auf ein Jahr voller Shell-Pannen. Greenpeace wird die Kampagne weiterführen und im Arktischen Rat und bei Präsident Obama...

Arktis-Abkommen gegen Ölkatastrophen: selbst einzige Katastrophe

Newsartikel | 4 Februar, 2013 um 13:12

Im Mai 2013 will der Arktische Rat ein verbindliches internationales Abkommen verabschieden, das Maßnahmen im Fall eines...

Aktivisten besetzen Shell-Tankstelle bei Davos

Blog-Eintrag von Sibylle Zollinger | 25 Jänner, 2013

Um 9.15 Uhr heute morgen haben 25 Aktivisten aus ganz Europa eine Shell-Tankstelle unweit des Weltwirtschaftsforums in Davos geschlossen. Sie protestieren damit gegen das arktische Ölbohrprogramm der Firma Shell in Alaska. Die...

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