Cool IT

Infoseite - 24 April, 2013
Die Auswirkungen von Informations- und Kommunikationstechnik auf die Umwelt ist beträchtlich.

Steigender Energiehunger

Ob Informationssuche, Online-Shopping, Versenden von E-Mails, Fotos mit seinen Freunden teilen, Audio- und Videodaten via Internet abrufen oder soziale Netzwerke nutzen – dies alles kostet Rechenleistung und damit Energie.

Bereits jetzt verursacht der Informations- und Kommunikationstechnologie-Sektor 2 % der globalen Treibhausgasemissionen - Tendenz steigend, denn die obigen Anwendungen werden nicht nur von zu Hause, sondern immer häufiger auch unterwegs vom Handy, Laptop oder Tablet Computer genutzt. Der jährlich veröffentlichte Greenpeace "Cloud Computing Report" zeigt, dass der Energiebedarf von internetbasierten Diensten in den nächsten Jahren rasant ansteigen wird.

Intelligente IT-Systeme

Bereits 2008 wurde von der IT-Industrie die Studie „Smart2020“ veröffentlicht. Gemäß dieser Studie könnte die Informations- und Kommunikationstechnik-Branche einen großen Beitrag zur Verringerung des weltweiten Treibhausgasausstoßes leisten. Und zwar in Form von intelligenten IT-Lösungen für andere Branchen, beispielsweise durch verbesserte Gebäudeeffizienz oder der Optimierung von Transport- und elektronischen Versorgungsnetzen. Mit Hilfe solcher Lösungen könnten die weltweiten Treibhausgas-Emissionen bis 2020 um bemerkenswerte fünfzehn Prozent gesenkt werden.

Cool IT-Firmenranking

Daher untersucht Greenpeace in Form des sogenannten "Cool IT"- Firmenrankings das Engagement und die Aktivitäten der weltweit führenden IT-Unternehmen für den Klimaschutz.

Das Ranking wird seit 2009 regelmäßig veröffentlicht und bewertet diese Unternehmen nach drei Kriterien:

  • der Entwicklung von Lösungen für andere Wirtschaftsbereiche
  • der Reduktion der eigenen Treibhausgasemissionen und des eigenen CO2-Fußabdrucks sowie
  • des Engagement für Klimaschutz und Energieeffizienz in der Öffentlichkeit.

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