Kraftwerkspläne in Österreich

Infoseite - 27 Dezember, 2010
Planungen für neue Kraftwerke eröffnen die Chance, auf erneuerbare Energien zu setzen, gerade bei Wasserkraft könnte sich Österreich gut positionieren.

Wasser

Österreich verfügt über eine jahrzehntelange Tradition in der Wasserkraft. Vor allem durch die geografischen Faktoren (Alpen) ist ein hoher Anteil an Wasserkraft im österreichischen Strom-Mix garantiert. Da die Wasserkraft als klimafreundliche und erneuerbare Energie gilt, hat Österreich hier eine gute Ausgangsposition im Kampf gegen den Klimawandel.

Der Anteil der Wasserkraft ist in den letzten Jahren allerdings kontinuierlich sinkend, was vor allem durch den steigenden Gesamtenergiebedarf erklärbar ist. Österreich hätte die Möglichkeit seine gesamte Stromerzeugung mittelfristig CO2 neutral zu gestalten. Allerdings fehlt es hier am nötigen politischen Willen.

 

Kohle

Rund siebzehn Prozent der Treibhausgase in Österreich stammen aus der Energieerzeugung. Einige noch immer aktive Steinkohlekraftwerke, allen voran das Kraftwerk im nieder­öster­reichischen Dürnrohr, sind dafür verantwortlich. Zusätzlich kursieren Gerüchte, dass der Industrielle Mirko Kovats daran denkt, in Voitsberg ein neues Kohlekraftwerk zu errichten.

 

Gas

Neben den Kohlekraftwerken stellen vor allem die österreichischen Gaskraftwerke eine Gefahr für das Klima dar. Obwohl die Klimaschädlichkeit von Gaskraftwerken unter jener von Kohlekraftwerken liegt, könnte in Österreich darauf verzichtet werden. Doch auch hier sind bereits neue Kraftwerke in Planung. Insgesamt sind es drei Kraftwerke, mit einer zu befürchtenden Emission von etwa sechs Millionen Tonnen CO2.

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