Stopp Shell - Save the Arctic

Die Ölindustrie gefährdet die Arktis und unser Klima auf der Suche nach den letzten Tropfen Öl!

Infoseite - 31 Mai, 2011
Die nördliche Eisdecke schmilzt. Eine schlechte Nachricht für eine der letzten unberührten Gegenden unserer Erde. Die Arktis und seine Bewohner (Eisbären, Wale, Robben, seltene Vögel) sind in Gefahr!

Lucy Lawless, bekannt als TV-Star Xena besetzt im März 2012 vier Tage lang eine Ölplattform von Shell, die von Neuseeland aus zur Arktis aufbricht

 

Die Arktis spielt eine immens wichtige Rolle als Klimaregulator für unsere Erde. Ohne kühlende Arktis würden die globalen Temperaturen noch mehr ansteigen. Das Abschmelzen der Polkappen weist auf anstehende klimatische Veränderung hin und sollte uns eine Vorwarnung sein!

Ganz anders denken Ölunternehmen über das Abschmelzen der Polkappen. Sie sehen es als Möglichkeit in bisher unerreichbare Gebiete vorzudringen und dort nach den letzten Tropfen Öl zu suchen. Das kleine schottische Unternehmen Cairn Energy ist eine der ersten vor Ort. Neben der Küste Grönlands hat sie ihre Bohrplattformen in Stellung gebracht um nach Öl zu bohren, in einem Gebiet, das unter dem Namen "Eisberg-Allee" bekannt und gefürchtet ist. Es ist einer der extremsten und rauesten Lebensräume, in welchem ein Bohrmanöver zu einer höchst riskanten Angelegenheit wird.

Auch Shell versucht 2012 nun sein Glück. Die Risiken für Umwelt als auch Ölunternehmen sind extrem hoch − nur, stößt ein Konzern auf Öl, bedeutet das einen unvorstellbaren Ölrausch von den größten Ölunternehmen in das vormals unberührte Gebiet.

März 2012

Aus Protest gegen die Pläne von Shell, in der Arktis nach Öl zu bohren, haben sich zehn Kletterer von Greenpeace in Finnland an zwei Eisbrecher in Helsinki gekettet. Die von Shell gecharterten Eisbrecher Fennica und Nordica sollen die Bohrstelle vor Alaska von Eis freihalten. Stopp Shell und Schützt die Arktis ist auf Bannern zu lesen. Bereits im Juli will Shell mit der Ölsuche beginnen.
Shell hat aus der Auseinandersetzung um die Ölplattform Brent Spar nichts gelernt. Der Konzern arbeitet weiter nach dem Motto: Profit ist alles - die Umwelt ist uns egal.

Mai 2012

Zwanzig Greenpeace-AktivistInnen aus dreizehn Nationen, darunter auch aus Österreich, haben einen Eisbrecher von Shell besetzt, der von einem Hafen in Helsinki aus in Richtung Alaska aufbrechen wollte. "Zum ersten Mal in unserer Geschichte sind wir mit der Möglichkeit einer Welt ohne Eis am Nordpol und ohne Heimat für Eisbären konfrontiert. Shell nützt nun diesen katastrophalen Zustand der Klimaerwärmung, den sie durch den Einsatz fossiler Energien selbst verstärkt haben, um daraus Geld zu gewinnen“, stellt Aktivistin Maria Hukkamäki angewidert fest.

Eine nachhaltige, saubere Welt ist möglich -  es bedarf nur einer ehrlichen Entscheidung dafür – heute noch!

 

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