Schneemangel,
der Schrecken des Wintertourismus

Infoseite - 27 Dezember, 2010
Wetterprognose für zukünftige Winter: Weniger Schnee, mehr Regen!

Schon bei einer weiteren Erwärmung um ein Grad Celsius, die sehr wahrscheinlich ist, wird die mittlere Schneebedeckung in manchen Regionen um vier bis sechs Wochen zurückgehen. Zusätzlich verlagert sich die Schneegrenze um einige Hundert Meter nach oben.

In Österreich sind von dieser Entwicklung prominente Winter­tourismus­regionen, wie Kitzbühel, Lienz, Oberkärnten oder Bregenz betroffen. In den Alpenländern wird der Winter­touris­mus in den Regionen mittlerer Höhe bei einem ungebremsten Verlauf der Treibhausgas­emissionen in ca. 20 Jahren kaum mehr möglich sein. In ca. 30 Jahren wird auch in Höhen über 1.500 Meter und in den Gletschergebieten der Wintertourismus seine Basis verlieren.

Der Schnee ist aber nicht nur für den Tourismus wichtig, sondern auch für die Landwirtschaft. Wenn der Boden im Winter nicht schneebedeckt ist, fehlt im Frühjahr die Schneeschmelze, und der Boden kriegt nicht die nötige Feuchtigkeit. Der Boden ist daher auch frostanfälliger.

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