Klimaflüchtlinge

Infoseite - 27 Dezember, 2010
Nach einem Bericht der Organisation Humanitarian Forum (Stand Mai 2009) unter Leitung des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan kostet der Klimawandel schon jetzt jedes Jahr rund 300.000 Menschen das Leben. Die Zahl steigt dramatisch.

Kein Wunder, dass immer mehr Menschen versuchen, den Folgen der Klimaveränderung zu entkommen, vor allem in den Ländern, die am meisten betroffen sind. Und das sind vor allem jene Regionen im Süden, die ohnedies immer zu den Verlierern gehören. Was das bedeutet kann man an der wachsenden Zahl von Flüchtlingen ablesen, die versuchen vom immer trockeneren Afrika nach Europa zu gelangen. Für viele eine Reise in den Tod. Australien und Neuseeland wiederum sehen sich zunehmend mit pazifischen Flüchtlingen konfrontiert. Die Regierung des Inselstaates Tuvalu hat bereits im Jahr 2001 für alle 11.000 Einwohner ein Asylbegehren an Neuseeland gerichtet – mehr als nur eine symbolische Geste.

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