Land unter –
steigender Meeresspiegel

Infoseite - 27 Dezember, 2010
Als Folge der Erderwärmung erhöht sich der Meeresspiegel. Nach verschiedenen sehr konservativen Szenarien des UN-Klimarates (IPCC) sind bis 2100 Anstiege zwischen 0,19 und 0,58 Metern möglich, weil sich das Meerwasser bei höheren Temperaturen ausdehnt.

Bei diesen Berechnungen ist aber das Abschmelzen des Polareis oder des Eisschildes von Grönland noch nicht berücksichtigt. Neueste Entwicklungen machen einen deutlich dramatischeren Anstieg wahrscheinlich.

Ein Ansteigen des Meeresspiegels bedeutet großflächigen Landverlust. Besonders problematisch wird diese Entwicklung für die derzeit 600 Millionen Menschen, die in den Küstenregionen unseres Planeten leben. Für ein wohlhabendes Land wie die Niederlande ist ein Meeresspiegel-Anstieg von einem Meter technisch und finanziell noch bewältigbar, für Bangladesh dagegen bedeutet das bereits eine absolute Katastrophe. Ganze Inselstaaten wären Geschichte. Schmilzt das gesamte Eis von Grönland und der West-Antarktis, erhöht sich der Meeresspiegel weltweit um mehr als sechs Meter. Damit sind auch Städte wie London, Hongkong oder New York bedroht.

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