Landwirtschaft als Klimaproblem

Infoseite - 1 Jänner, 2011
Die Landwirtschaft ist der unbekannteste Verursacher des Klimawandels.

In Österreich ist die Landwirtschaft für rund 9 % der gesamten Treibhausgasemissionen verantwortlich, weltweit sind es sogar rund 20 Prozent, weil die Abholzung für landwirtschaftliche Nutzung eingerechet werden muss.

Die Gefahren für das Klima, die von der Landwirtschaft ausgehen, sind vielfältig. Wenn zum Beispiel die Felder mit Stickstoff überdüngt werden, dann entsteht N2O, besser bekannt als Lachgas. Lachgas ist ein sehr starkes Treibhausgas, beinahe 300 Mal so wirksam wie CO2 und somit ein massives Problem für das Klima. Ein anderes Problem ist die Rinderzucht. Denn Wiederkäuer produzieren viel Methan (CH4), das ebenfalls ein kräftiges Treibhausgas ist. Große Mengen Methan entstehen auch bei der Reisproduktion, falls der Reis im Wasser angebaut wird.

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