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Fakten zur Arktis

...bei denen es uns kalt den Rücken hinunterläuft

Infoseite - 11 Juni, 2012

 

  • Über 75% des arktischen Meereises wurden in den letzten 30 Jahren verloren. Mit letztem Jahr sank das Level des Meereises auf den zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Nach aktuellen Schätzungen könnte der Nordpol innerhalb der nächsten 20 Jahre im Sommer eisfrei sein.
  • Durch die Reflexion der Sonnenstrahlung zurück ins Weltall wirkt das Eis der Arktis wie eine globale Klimaanlage, die unseren Planeten abkühlt.
  • Das schmelzende Meereis bedroht die Lebensgrundlage von über vier Millionen Menschen, die rund um die Arktis leben. Ebenso gefährdet es das Überleben von einzigartigen Tierarten: Eisbären, Narwale, Seerobben, Arktische Füchse und Schneeeulen.
  • Alaska hat eine Küstenlinie von rund 65.000 km - mehr als die restlichen USA zusammen. Es ist das Zuhause einer in den USA einzigartigen Tierwelt: Hier finden sich Eisbären, Seerobben, Wale und Fische ebenso wie Vögel, wie etwa die Prachteiderente und der Jagdfalke.
  • Die fünf arktischen Staaten, die den Nordpol umgeben, geben offizielle Angebote ab, um in den Besitz der staatenlosen Region um den Pol zu gelangen. Ihr Ziel: aus den natürlichen Ressourcen Profit schlagen. 22 nicht gewählte und nicht verantwortliche UN-BürokratInnen werden über die Besitztümer entscheiden.
  • Eine zunehmende Militarisierung der Arktis-Staaten ließ sich in der letzten Zeit beobachten. So spricht Norwegen über "eine neue industrielle Ära im Hohen Norden" und überlegt, eine neue Flotte an Kampfjets zu kaufen; Russland verlangt "zusätzliche Maßnahmen", um seine Interessen zu schützen und Kanada investiert $ 25 Mrd. in 23 neue arktische Kriegsschiffe.
  • ExpertInnen zufolge liegen unter dem arktischen Eis rund 90 Mrd. Barrel Erdöl – genug, um den globalen Bedarf für gerade drei Jahre zu decken.
  • Shell hat bereits $ 4 Mrd. ausgegeben, um sein Arktis-Projekt zum Laufen zu bringen. Doch noch immer gibt es offene Fragen in Zusammenhang mit der sicheren Zusage für den Start der Ölbohrungen.
  • Schätzungen der US-Behörde für das Management, die Regulierung und die Überwachung von Meeresenergie (BOEMRE) zufolge, existiert eine 1-zu-5-Chance einer schwerwiegenden Ölkatastrophe während der Laufzeit eines einzigen Pachtvertrages in der Beaufortsee.
  • Die Auswirkungen eines Ölaustritts im Arktischen Meer wären katastrophal. Laut Ölbekämpfungs-ExpertInnen "ist derzeit keine einzige Lösung oder Methode bekannt, die die Arktis nach einem Ölaustritt wieder regenerieren könnte."

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