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Gegen Nano in Sonnencremen

Infoseite - 8 Juli, 2011
Sonnenschutz geht unter die Haut, und das buchstäblich.

Grund dafür ist der Schutz gegen die schädlichen UV-Strahlen. Dieser wird in Sonnencremen entweder durch chemische oder mineralische Stoffe (Nano-Titandioxid oder Nano-Zinkoxid) erzielt. Klingt zumindest teilweise natürlich und ungefährlich. Doch der Teufel steckt im kleinsten Detail. Denn während bereits allgemein bekannt ist, dass chemische Stoffe auch Nebenwirkungen haben, sind die Folgen des Gebrauchs von Mineralien in Nanogröße noch gar nicht erforscht.

Welche Auswirkungen der Einsatz von Nano-Titandioxid auf Kinderhaut oder auf die Haut von SeniorInnen hat, ist völlig unbekannt. Ebenso, ob Nanopartikel nicht über kleine Risse in der Haut eindringen können. Derzeit führen die großen Konzerne mit uns KonsumentInnen, also ohne unser Wissen, Langzeitversuche durch und verdienen damit auch noch Geld. Damit muss endlich Schluss sein!

 

 

Was kann ich tun?

Protestieren Sie bei Herstellern und Händlern gegen
den Einsatz von Nanomaterialien in Sonnencremen.
Zur Online-Petition

Informieren Sie sich mit dem Nanotechnologie-Ratgeber
über Sonnencremen. Geben Sie die Informationen auch
Ihrer Familie, FreundInnen und ArbeitskollegInnen weiter.
Zum Nanotechnologie-Ratgeber

Auf marktcheck.at haben wir einen Produktcheck von 18
Sonnencremen veröffentlicht. Ebenso finden Sie dort
weiterführende Infos für KonsumentInnen.
Zum Produktcheck auf marktcheck.at

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit zum Thema Nano-
technologie mit einer Spende. Nur so können wir längerfristig
Druck auf die Kosmetikindustrie und Händler ausüben.
Zur Online-Spende

Rufen Sie bei den Produzenten und Händlern direkt an!
Stellen Sie Fragen und machen Sie klar, dass Sie kein Nano
in Ihrer Sonnencreme haben wollen.

  • Rewe (Bipa): 02236/6000
  • Hofer: 07244 8000 1101
  • Müller: 0049 731 1740
  • Schlecker: 07229 8470 bzw 0820 001124
  • Spar: 0062 44700
  • DM: 0800 - 365 86 33

In ersten Stellungnahmen verstecken sich die meisten Einzelhändler hinter wenigen Studien, die sie offensichtlich selber nicht gelesen haben. Die positive Ausnahme ist DM.

 

 

Greenpeace fordert

  • Wir fordern die Einzelhändler auf, den Verkauf von Produkten mit Nanotechnologie einzustellen!
  • Wir fordern die Kosmetikindustrie auf, die Langzeitstudie an uns KonsumentInnen sofort zu beenden!
  • Wir fordern eine Produktkennzeichnung, die den Namen tatsächlich verdient. Solange es keine gesetzliche Regelung dazu gibt, fordern wir den Handel auf, für eine Kennzeichnung zu sorgen, die KonsumentInnen dazu befähigt, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen!
  • Wir fordern Gesundheitsminister Alois Stöger auf, mehr Geld in unabhängige Forschung zu investieren!
  • Greenpeace tritt gegen Nanotechnologie in Lebensmitteln, Verpackungen von Lebensmitteln und Kosmetikprodukten ein.

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