Welchen Fisch zu Weihnachten
auf den Tisch?

Infoseite - 19 Dezember, 2011
Bewusste KonsumentInnen, die zu Weihnachten gerne Fisch essen möchten, stehen derzeit vor der Frage: Welchen Fisch kann man guten Gewissens kaufen?

Keine leichte Wahl angesichts der massiven Überfischung unserer Meere. 80 Prozent der wichtigen Fischbestände weltweit sind bereits komplett ausgebeutet, überfischt oder erschöpft. Die Bestände beliebter Arten wie Dorsch, Tunfisch, Schwertfisch oder Heilbutt, die nicht nur zu Weihnachten gerne gegessen werden, gingen weltweit um 90 Prozent zurück.

Die Krise in den Meeren hat viele Gründe: Wissenschaftliche Empfehlungen für Fangquoten werden nicht umgesetzt - dies galt auch für die von den Fischereiministern beschlossenen EU-Fangquoten in 2011. Bindende Regeln gegen zerstörerische Fischereimethoden fehlen ganz oder können nicht kontrolliert werden. Insgesamt dominiert kurzfristiger Profit: Zu viele Fischer fangen zu viel Fisch. 

Greenpeace-Fischratgeber 2014

Welche Fischarten mit hoher Wahrscheinlichkeit meist nicht nachhaltig gefangen werden, zeigt Ihnen der aktuelle Greenpeace-Fisch-Ratgeber: Alle dort als "Rote Fische" aufgelisteten Fischarten sollten Sie beim Fischeinkauf lieber meiden! Es gibt empfehlenswertere Alternativen - allerdings sind diese im österreichischen Handel selten - fragen Sie troztdem danach und signalisieren Sie damit Ihrem Einzelhändler Ihr Interesse an nachhaltigen Fisch! 

Das beste Geschenk, dass Sie den Meeren zu Weihnachten machen können

Falls Ihr bisheriger Lieblings-Weihnachtsfisch auch zu den "roten Fischen" zählt: Eine umweltschonende Alternative zu Meeresfisch ist Bio-Karpfen aus Österreich. Er wird garantiert ohne Gentech-Futter und Wachstumsförderer gefüttert und mit ausreichend Platz in naturnahen Teichen gezüchtet. Dadurch ist Bio-Karpfen deutlich magerer als konventioneller Karpfen und schmeckt hervorragend. Mit Bio-Karpfen lassen sich also sehr festliche Weihnachtsmenüs zaubern!

Die besten Weihnachtsfisch-Rezepte

 

 

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