Eigene Interessensvertretung schädigt britische Kleinfischerei

Der Großteil der britischen Fangflotten besteht aus handwerklichen Fischern, die mit ihren kleinen Booten verantwortungsvoll fischen. Sie sind seit Generationen das Lebenselixier vieler Küstengemeinden. Doch in den letzten Jahren gingen immer mehr Kleinfischer bankrott – und das nicht nur in Großbritannien. EU-Fischereigesetze versagen nicht nur im Bezug auf unsere Fische, sondern auch auf unsere Fischer. Doch während die letzten Fischbestände vor der Küste zusammenbrechen, machen große Fischunternehmen und Industrieflotten immer noch riesige Gewinne. Wie kann das sein?

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Fischereipolitik in Europa

Rücksichtslos gehen Europas industrielle Fischereiflotten auf Beutefang. Was sich nicht in Geld umwandeln lässt, wird wie Abfall ins Meer zurückgeworfen. Jedes Jahr enden allein in der Nordsee mehrere hunderttausend Kilo Meerestiere als Beifang - darunter Seesterne, Jungfische, Robben oder Delfine. Die Reaktion auf die zurückgehenden Fischbestände ist der Einsatz noch größerer Schiffe mit größeren Netzen und stärkerer Leistung. Das muss sich dringend ändern!

Kurswechsel für Europas Fischereipolitik!

Alle zehn Jahre wird die europäische Fischerei-Gesetzgebung überarbeitet, einen ersten Vorschlag hat die EU-Kommission im Juli 2011 vorgelegt. Nun gilt es eine umfassende und tiefgreifende Reform der Fischerei-Regeln durchzusetzen - es könnte die letzte Chance sein für Europas Meere.

Die neuesten Updates

 

Keine Ergebnisse.

Das fordert Greenpeace

  • Meeresschutzgebiete, damit Fischbestände und andere bedrohte Arten endlich wieder einen Ort haben, wo sie sich erholen und vermehren können.
  • Weniger Fangschiffe und Netze, damit nur soviel Fisch aus dem Meer gefangen wird wie nachwachsen kann.
  • Schonende Fischereimethoden, damit ungewollter Beifang vermieden wird und der Lebensraum im Meer geschützt wird.
  • Herkunftsnachweise auf Fischverpackungen, damit man sich als Konsument entsprechend entscheiden kann und genau weiß, wo der Fisch gefangen wurde.
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