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Raab-Verschmutzung

Infoseite - 29 April, 2009

Greenpeace-Aktion in Wollsdorf im September 2008.

Im Jahre 2003 fühlten sich die älteren Greenpeace-AktivistInnen in die 1980er-Jahre zurückversetzt. Plötzlich häuften sich Beschwerden aus Ungarn, dass der Fluss Raab mit großen Schaumkronen aus Österreich über die Grenze fließt. Tatsächlich konnten die AktivistInnen drei österreichische Lederfabriken als Verursacher dingfest machen. Vor allem beim Boxmark-Werk in Feldbach und bei Wollsdorf-Leder wurden erhebliche Grenzwertüberschreitungen festgestellt.

Nach zahlreichen Presseaussendungen, Aktionen und Gesprächen bei den betroffenen Industriebetrieben und mit PolitikerInnen konnte Greenpeace schließlich 2010 Entwarnung geben.

Mittlerweile ist die neue Kläranlage bei der Feldbacher Lederfabrik im Vollbetrieb und die Abwasserinvestitionen beim Wollsdorfer Werk sind schon weit fortgeschritten. Doch Greenpeace wird so lange die Situation vor Ort weiter beobachten, bis alle drei Fabriken alle zugesagten Maßnahmen umgesetzt haben werden.

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