Verzichten und Untersuchen

Infoseite - 10 Februar, 2011
Greenpeace fordert gemeinsam mit vielen KonsumentInnen: Chemikalien müssen gründlich getestet werden und gefährliche Chemikalien müssen endlich raus aus den Produkten

Erfolg für Greenpeace: Gefährliche Weichmacher sind in Kinderspielzeug EU-weit seit mehr als 5 Jahren verboten. Aber gefährliche Chemikalien müssen endlich ganz aus unserem Alltag verschwinden

Meist ist es relativ leicht, auf gefährliche Chemikalien zu verzichten. So kann etwa Linoleum oder Kork statt Weichmacher-hältigen PVC-Belägen verlegt werden, statt Brom-Flammschutzmitteln können solche auf Phosphor-Basis verwendet werden, es gibt viele aus pflanzlichen Rohstoffen hergestellte Waschmittel, und auf Lebensmittelfarbstoffe kann sowieso zur Gänze verzichtet werden.

Die Industrie muss nur willig sein, entsprechende Produkte anzubieten, und bewusste KonsumentInnen müssen nach Schadstoff-freien Produkten fragen.

Doch auch die Politik muss ihren Beitrag leisten. Denn alle Chemikalien müssen gründlich auf ihre Sicherheit getestet werden. Und bei rund 100.000 bekannten Industriechemikalien ist das keine kleine Aufgabe, die die Chemieindustrie nicht freiwillig macht. Daher braucht es hier Druck durch die Behörden.

Greenpeace prangert regelmäßig Unternehmen an, die bedenkliche Produkte auf den Markt bringen, und informiert KonsumentInnen über mögliche chemische Gefahren und Lösungsmöglichkeiten.

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