Giftige Garne
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Detox: Mode entgiften!

Im Rahmen der Detox-Kampagne (detox: engl. für entgiften) hat Greenpeace einige der weltweit bekanntesten Kleidungsmarken dazu aufgefordert, mit all Ihren Zulieferfirmen zusammenzuarbeiten, um die Vergiftung unseres Wassers durch schädliche Chemikalien zu stoppen.

Es haben sich bereits 23 globale Kleidungsunternehmen und sechs italienische Zulieferer dazu bekannt, Gift aus Ihrer Mode zu verbannen. Greenpeace bleibt weiterhin dran und prüft wer den Ankündigungen auch Taten folgen lässt bzw. wer nur Greenwashing betreibt.

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Greenpeace kämpft für eine Mode-Industrie, die der weltweiten Kontamination der Wasserwege durch giftige Chemikalien ein Ende setzt. Besonders jenen Chemikalien, die langlebig und hormonell wirksam sind. 2011 gestartet, hat die Detox-Kampagne seither die Verbindungen zwischen der von der Textilindustrie verursachten toxischen Wasserverschmutzung und vieler der weltweiten Top-Marken aufgedeckt.

Nike, Adidas, Puma, H&M, Marks & Spencer, C&A, Li-Ning, Zara, Mango, Esprit, Levi's, Uniqlo, Benetton, Victoria's Secret und G-Star haben sich bereits im Zuge unserer internationalen Kampagne dazu verpflichtet ihre Aufgaben zu erledigen und zu entgiften, als Folge des Drucks besorgter KonsumentInnen, UnterstützerInnen und Modeschöpfer rund um den Globus. Andere große Bekleidungsmarken müssen rasch auf die Dringlichkeit der Situation reagieren und entgiften.

Erkunden Sie den Detox-Catwalk und sehen Sie selbst, welche Marken in den letzten drei Jahren, seit Beginn der Kampagne, ihren Worten Taten haben folgen lassen und welche Marken lediglich greenwashen.

Hier können Sie sich unseren Mode-Ratgeber für ökologische und/oder fair produzierte Bekleidung herunterladen.

Update 2015:

Der österreichische Diskonter Hofer und dessen weltweit agierendes Mutterunternehmen Aldi verpflichten sich, bis zum Jahr 2020 alle umwelt- und gesundheitsschädlichen Chemikalien aus der Textilproduktion zu verbannen. Das Unternehmen veröffentlichte dazu Ende März 2015 einen detaillierten Plan und reagiert damit auf die Forderungen der Detox-Kampagne von Greenpeace. „Hofer hat erkannt, dass der Handel mit auf Kosten der Umwelt produzierter Massenware ein schlechter Deal ist. Mit dem Entgiften seiner Textilproduktion gehen Hofer beziehungsweise Aldi einen wichtigen Schritt und folgen dem Trend, den die Detox-Kampagne in der internationalen Textilbranche setzt“, zeigt sich Nunu Kaller, Textilexpertin und Konsumentensprecherin bei Greenpeace Österreich, erfreut.

Die neuesten Updates

 

Chinas Kinder werden Hoffnung und Wind heißen

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Viele Textilien enthalten giftige Chemikalien

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1:0 für Nike gegen Adidas

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2011 gestartet, hat die Detox-Kampagne seither die Verbindungen zwischen der von der Textilindustrie verursachten toxischen Wasserverschmutzung und vieler der weltweiten Top-Marken aufgedeckt.

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