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  • Highlights, photos and videos from the Greenpeace report

    Unsichtbare Folgen

    Was industrielle Wasserverschmutzung die Menschen, den Planeten und die Wirtschaft kostet

    'Unsichtbare Folgen' fasst erstmals Fallstudien aus Thailand, Russland, den Philippinen, China, der Schweiz, den USA, den Niederlanden und der Slowakei in einem im Internet zugänglichen Dokument zusammen, die die tatsächlichen Kosten der industriellen Wasserverschmutzung für Menschen, Umwelt und die Wirtschaft aufzeigen.

    Blättern Sie durch diese digitale Zeitschrift und entdecken Sie Highlights, Fotos und Videos aus dem neuesten Bericht von Greenpeace. Erfahren Sie mehr über die kostspieligen und irreversiblen Fehler die in den Ländern des 'entwickelten Nordens' gemacht wurden, und über die dringende Notwendigkeit von Massnahmen die Ergriffen werden müssen, um unsere Lebensspendenden Wasserstrassen im sich 'entwickelnden Süden' zu retten.

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  • Hidden Consequences
    China: Der Jangtse
    Thailand: Der Chao Phraya
    Russland: Die Newa
    The Philippines: Marilao River System

    Wie die vier Fallstudien in Thailand, Russland, den Philippinen und China zeigen, besteht die dringende Notwendigkeit, die Verwendung von Gefahrenstoffen sowie das Ableiten von giftigen Rückständen aus der Industrie zu eliminieren, um unsere kostbaren Wasserstrassen zu retten und dadurch die Lebensgrundlage all derjenigen zu schützen, die von deren Erhalt abhängen.

    Die Länderregierungen haben die Wahl. Und unsere Stimmen können dazu beitragen, dass sie die für die Menschheit und den Planeten richtige Wahl treffen.

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    Rettung unserer Flüsse

    Flüsse sind die Lebensadern von Dörfern und Städten an ihren Ufern; Sie spenden lebenswichtige Ressourcen in Form von Trinkwasser, Wasser für die Felder sowie Nahrung. Sie sind aber auch entscheidend in der industriellen Produktion von Gütern, indem sie Wasser für viele Produktions- oder Kühlungsprozesse liefern. Diese industriellen Aktivitäten sind es, die oft eine verborgene, dunklere Seite haben.

    Abschnitt 1 dieses Berichts porträtiert vier kulturelle Flüsse des «sich entwickelnden Südens», die zunehmend durch industrielle Aktivitäten und die Freisetzung gefährlicher Chemikalien zerstört werden. Viele jener Substanzen sind langlebig und können sich in Sedimenten und in der Nahrungskette anreichern. So wirken sie sich auf lebensnotwenige Ressourcen (wie Landwirtschaft genutztes Wasser oder Trinkwasser) schädigend aus. Diese Substanzen verseuchen tierisches und pflanzliches Leben und zerstören ganze Ökosysteme. Ausserdem schädigen sie langfristig Mensch, Tier, Umwelt und darüber hinaus das gesamte Wirtschaftssystem.

    Diese Schäden bedeuten enorme wirtschaftliche, ökologische und soziale Kosten, wie die vier Fallstudien von vergifteten Flüssen im «entwickelten Norden» in Abschnitt 2 deutlich aufzeigen. Leider sind diese Beispiele keine Einzelfälle. < br/>Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Es ist noch nicht zu spät zum Handeln. Noch besteht die Möglichkeit weitere Schäden an vielen Flüssen einzudämmen oder ganz abzuwenden. Um dies möglich zu machen, werden jedoch neue verbindliche Gesetze und Verantwortlichkeiten benötigt, wie sie in Abschnitt 3 skizziert sind.

  • Hidden Consequences
    Aufbereitungsanalage von Wasser aus einer Fabrik

    Wasseraufbereitungsanalage einer Bleich- und Färbefabrik in der Nähe des Samron Kanals, im unteren Teil des Chao Phraya Flussgebietes.

    Thailand: Der Chao Phraya

    Der als «Herz» von Thailand verehrte Fluss Chao Phraya leidet unter der zunehmenden Verschmutzung und der immer stärkeren Industrialisierung. Diese verdrängt immer stärker nicht nur viele traditionelle Formen der Nutzung wie Fischerei und Wasserentnahme für die Landwirtschaft, sondern bedroht auch die Bereitstellung sauberen Trinkwassers für Thailands grösste Metropole Bangkok.

    Doch trotz der erheblichen Mengen gefährlicher Chemikalien die laufend hergestellt und verwendet werden, ist nach wie vor wenig über die Freisetzung von Gefahrenstoffen aus industriellen Produktionsstätten in die Umwelt oder das Ausmass der dadurch entstehenden Umweltverschmutzung bekannt.

    Daher ist es dringend erforderlich, das Ausmass der Konsequenzen zu ermitteln, Zahlen und Daten der Umweltverschmutzung offen darzulegen und geeignete Lösungen zu entwickeln. Dabei muss das Ziel letztlich sein, jegliche Art der Freisetzung von Gefahrenstoffen in die Umwelt zu stoppen.

    Doch die Zeit drängt. Die Tatsache, dass viele der Schadstoffe, die im Chao Phraya und im Meerwasser vor der Küste Thailands identifiziert wurden, bereits in wirtschaftlich weiter entwickelten Märkten verboten sind oder aber gemäss der Stockholmer Konvention für langlebige organische Schadstoffe weit oben auf der Prioritätenliste der zu eliminierenden Gefahrenstoffe stehen, müsste für die verantwortlichen Behörden ein alarmierender Weckruf sein.

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  • Hidden Consequences
  • Hidden Consequences
    Abflussrohr

    Ein Abflussrohr leitet Abwasser in den Ochta Fluss, einen der wichtigsten Nebenflüsse der Newa. Der darin enthaltene Ölgehalt ist 140 tauend Mal höher als die zulässige Höchstkonzentration.

    Russland: Die Newa

    Die russische Newa, der drittgrösste Fluss Europas, versorgt ganz St. Petersburg mit allen 5 Mio. Einwohnern mit Trinkwasser. Trotz dieser kritischen Rolle, wird das Wasser der Newa weitestgehend nicht vor Verschmutzung mit gefährliche Chemikalien geschützt, die sowohl aus offizieller als auch inoffizieller industrieller Produktion stammen.

    Eine Untersuchung von Greenpeace im Jahr 2010 zeigte das Vorhandensein einer Vielzahl von giftigen Metallen und langlebigen organischen Chemikalien, die in einigen industriellen Abwässern, im Schlamm bestimmter Kläranlagen, in Flusssedimenten aber auch in Böden in denen elektronischer Abfall «recycled» worden war.

    Diese und andere Untersuchungen illustrieren, dass die Verschmutzung der Umwelt durch gefährliche Chemikalien an beiden Enden des Produkt-Lebenszyklus entstehen – bei ihrer Herstellung und bei ihrer Entsorgung.

    Zur Rettung der Newa benötigt es dringend eine Strategie für den Umgang mit Chemikalien, der ein politisches Bekenntnis für eine «Null-Emission» für sämtliche gefährliche Schadstoffe zugrunde liegt. Diese Strategie muss sowohl Pläne beinhalten, wie diese gefährlichen Chemikalien in den angefertigten Produkten aber auch in den industriellen Abfällen beseitigt werden können, bevor die voranschreitende Verschmutzung der Flüsse ganz ausser Kontrolle gerät.

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  • Hidden Consequences
    Zeugenschaft in Marilao

    Ein Greenpeace Volunteer im Gespräch mit einem Ortsansässigen des Marilao Flusses in Bulacan 25 Kilometer nördlich von Manila. Der Marilao wurde aufgrund seiner starken Verunreinigung vom Ministerium für Umwelt und natürliche Ressourcen (Department of Environment and Natural Ressources (DENR)) als einer der 50 Toten Flüsse der Philippinen ernannt.

    Die Philippinen: Das Marilao-Flusssystem

    Das weit verzweigte Marilao-Flusssystem in der Provinz Bulacan nahe bei Manila hat heute die zweifelhafte Ehre, vom Blacksmith Institute * als einer der schmutzigsten Flüsse der Welt bezeichnet zu werden.

    Ein 2008 mit der Asiatischen Entwicklungsbank (ADB) aufgebautes Überwachungsprogramm für das Marilao-Flusssystem bestätigte die Verseuchung des Flusssystems mit zahlreichen Schwermetallen.

    Auch Süsswasserfische und Schalentiere aus dem Marilao-Flusssystem ? die von den Anwohnern und in der Hauptstadt Manila viel gegessen werden ? erwiesen sich als metallverseucht. In manchen Fällen mit Werten weit über dem für den Menschen tolerierbaren Grenzwert.

    Die Folgen für die nationale Wirtschaft wurden bereits durch die geschätzten Säuberungs- und Sanierungskosten deutlich ? unerschwinglich für ein Land wie die Philippinen.

    Es ist dringend nötig, Pläne für eine «Saubere Produktion» (Clean Production) umzusetzen und die Einleitung gefährlicher Chemikalien in den Fluss zu stoppen. Vorrangig müssen dabei die gefährlichsten Stoffe durch sicherere Alternativen ersetzt werden. Nur so kann ein weiteres Ansteigen des Preises, welchen die Menschen, der Planet und die Wirtschaft infolge industrieller Umweltverschmutzung zahlen müssen, verhindert werden.

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  • Hidden Consequences
    Einhiemische Frau in der Guangdong Provinz

    Familien, die Trinkwasser und Nahrung aus dem Jangtse beziehen, stellen immer häufiger einen eigenartigen Geschmack des Wassers fest.

    China: Der Jangtse

    Während der langen Geschichte Chinas war das Jangtse-Becken immer ein kulturelles und industrielles Zentrum. Heute werden dort etwa 40 % des chinesischen Bruttosozialprodukts erwirtschaftet, mit einem Wert von etwa 1.5 Billionen US-Dollar.

    Ansiedlungen von Industrieanlagen konzentrieren sich vor allem rund um das Jangtse-Delta. Allein in dieser Region versammelt sich rund ein Fünftel der gesamten chinesischen Wirtschaft. In dem Delta liegen aber auch 16 grosse Städte (darunter Schanghai), deren 20 Millionen Einwohner auf das aus dem Jangtse stammende Trinkwasser angewiesen sind.

    So beeindruckend die Grösse des Flusses auch sein mag, so bedeutet dies noch lange nicht, dass er in der Lage ist, industrielle Verschmutzung in unbegrenztem Ausmass aufzunehmen und zu verdünnen. Die industrielle Entwicklung am Jangtse schreitet rasant voran, doch ebenso rasant wächst die Sorge um den Fluss und die Anwohner deren Lebensgrundlage von einer fortschreitenden Verschmutzung des Wassers bedroht wird.

    Trotz der Grösse des Flusses ist eine Verschmutzung durch gefährliche Chemikalien bereits messbar und bedroht auch das ostchinesische Meer. Es muss dringend ein Plan umgesetzt werden, der zu einer «Null-Emission» von Gefahrstoffen führt, wenn die geschätzten enormen Kosten für eine Sanierung und die Beseitigung der Schäden vermieden werden sollen und bevor Chinas rapides Wirtschaftswachstum den Jangtse ökologisch ganz kippen lässt.

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  • Hidden Consequences
  • Hidden Consequences

    Schweiz Der Fall der Schweizer Giftmülldeponien ist ein Beispiel für die kumulativen Kosten von Instandsetzungsarbeiten nach dem kurzsichtigen «Entsorgen» von Giftmüll in Deponien – in diesem Fall verursacht durch Schweizer Chemie- und Pharmaunternehmen. Copyright: Quotidien Jurassien.

    USA. Umweltverschmutzung, um Gewinne zu steigern, kann ein Unternehmen langfristig teuer zu stehen kommen. Im Fall des Hudson River in den USA musste General Electric für die enormen, viele Millionen Dollar teuren Wiederherstellungsarbeiten aufkommen. Copyright: US NOAA DARRP.

    Holland Bei einem langen Flusslauf können die Verschmutzer so zahlreich sein, dass es unmöglich ist, sie für die Behebung der flussabwärts auftretenden Verschmutzungsprobleme haftbar zu machen. Im Fall der verseuchten Sedimente im holländischen Delta ist es am Ende der holländische Steuerzahler, der die Rechnung begleichen muss. Copyright: NASA Goddard photo and video (Under CC license).

    Slovakei Die Massnahmen zur Beseitigung der Giftverseuchung des Flusses Laborec in der Slowakei durch die Firma Chemko Strážske kommen nicht mehr voran. So ist die lokale Bevölkerung weiterhin den gefährlichen Chemikalien ausgesetzt ? obwohl bereits markante Gesundheitsprobleme beobachtet wurden. Copyright: Greenpeace / Rizman.

    Aus begangenen Fehlern lernen

    Fallstudien aus dem «entwickelten Norden» zeigen das Ausmass, in dem bereits ganze Regionen durch langlebige (nicht abbaubare) und bioakkumulative (sich anreichernde) Substanzen verseucht sind. Sie zeigen auch die immensen technischen, wirtschaftlichen und politischen Schwierigkeiten, diese gefährlichen Chemikalien nach ihrer Freisetzung in die Umwelt wieder zu beseitigen, einschliesslich der enormen Kosten Sanierung und die Unmöglichkeit einer vollständigen Dekontamination der betroffenen Gebiete.

    Noch schlimmer ist, dass die Kosten für die Gesundheit von Mensch, Umwelt und die lokale Wirtschaft selten berücksichtigt oder kompensiert werden. Viele dieser Auswirkungen sind irreversibel, und, weit über die betroffene Region hinaus, nicht kalkulierbar.

    Bei langlebigen oder bioakkumulativen Stoffen können diese Auswirkungen global sein, da viele von ihnen durch Meeresströmungen und über die Atmosphäre weit transportiert werden und sich bereits in den Polarregionen der Erde ansammeln.

    In jenen Teilen der Erde mit schnell wachsender Industrialisierung besteht die Gefahr, dass die Ausgaben selbst für grundlegende umweltpolitische Massnahmen – geschweige denn für die Vermeidung gefährlicher Schadstoffe durch Substitutionen – als Bedrohung des Wirtschaftswachstums angesehen werden könnten.

    Die Fallstudien zeigen, dass der kurzfristig kostengünstigste Weg zur Verwendung und Entsorgung gefährlicher Stoffe letztlich in extrem hohen Verlusten mündet. Diese Kosten müssen dann von den betroffenen Unternehmen oder aber den Steuerzahlern getragen werden – meistens von beiden zusammen.

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  • Hidden Consequences

    Chance zum Umdenken

    Wenn wir aus den Fehlern der Vergangenheit nichts lernen, sind wir dazu verdammt, sie zu wiederholen. Das gilt insbesondere für jene Regionen der Welt, in denen sich Fabriken der Chemie-, und der Fertigungsindustrie niedergelassen haben: dazu zählen besonders Asien und der «sich entwickelnde Süden» allgemein. Die Politiker in jenen Regionen haben nun die Chance, einige der verheerenden im «entwickelten Norden» begangenen Fehler zu verhindern und sich stattdessen auf Präventionsmassnahmen zu konzentrieren.

    Ein präventiver Ansatz würde massgeblich dazu beitragen, die Gewässer der Region für jetzige und zukünftige Generationen zu schützen. Strategien einer «Prävention an der Quelle» zahlen sich enorm aus, nicht nur darin, dass die Umwelt geschützt ist, sondern auch in Form von Innovation und wirtschaftlicher Konkurrenzfähigkeit, sowohl für einzelne Unternehmen als auch für eine gesamte Region oder einen ganzen Staat.

    Die Botschaft könnte klarer nicht sein: Die Regierungen haben die Wahl. Wollen sie ihre Bürger und die Umwelt gefährlicher toxischer Verschmutzung aussetzen und zukünftige Generationen dazu verdammen, den Preis für die Sanierung kontaminierter Ablagerungen zu zahlen, der letztlich unkalkulierbar ist? Oder wollen sie sich stattdessen für eine «giftfreie Zukunft» einsetzen und Vorbeugungsmassnahmen treffen, um wirklich nachhaltige Innovationen zu fördern und die Verwendung und Freisetzung gefährlicher Stoffe nach und nach ganz herunterzufahren?

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  • Hidden Consequences

    Mehr darüber, warum Greenpeace diese Ansichten und Strategien unterstützt, entnehmen Sie bitte dem beigefügten Dokument: Policy Questions and Answers document

    Um mehr über unsere Arbeit zum Aufbau einer giftfreien Zukunft und diesem Bericht zu erfahren, laden Sie bitte das Medien-Paket herunter: Media Q&A Pack

    Um mehr über die in diesem Bericht aufgeführten Endnoten zu erfahren, laden Sie bitte das Dokument „Endnoten“ herunter: Endnotes document

    Für alle zusätzlichen Medien-Anfragen wenden Sie sich bitte an:

    Eine „giftfreie Zukunft“.

    Die unsichtbaren Folgen für unser Wasser lassen sich nur mit einem präventiven Ansatz angehen: Wir müssen etwas tun, um stufenweise aus dem Einsatz und der Freisetzung gefährlicher Chemikalien auszusteigen, anstatt zu versuchen, mit End-of-pipe-Methoden den Schaden kontrollierbar zu machen.

    Darum ruft Greenpeace die Regierungen auf, sich politisch dafür einzusetzen, dass innerhalb des Zeitraums einer Generation auf der Grundlage des Vorsorge-Prinzips und eines präventiven Ansatzes im Umgang mit chemischen Substanzen die «Null-Emission» aller gefährlichen Chemikalien erreicht wird. Dieses Bekenntnis muss mit einem Umsetzungsplan einhergehen, der eine dynamische Rangliste von Gefahrstoffen enthält, die sofortiges Handeln erfordern. Zudem ist ein öffentlich zugängliches Register mit Informationen zu Abwassereinleitungen, Emissionen und Freisetzung von Schadstoffen, wie beispielsweise ein öffentlich zugängliches Schadstoffregister erforderlich.

    Wir haben nicht viel Zeit zum Handeln, aber der Nutzen positiver und präventiver Massnahmen gegen industrielle Umweltverschmutzung wird für die Menschheit, den Planeten und die Wirtschaft spürbar sein – heute, aber auch in Zukunft.

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Industrielle Verschmutzung ist eine ernsthafte Bedrohung von weltweiten Wasser-Ressourcen, vorallem im globalen Süden wo die Ansicht vorherrscht, dass Verschmutzung der zu zahlende Preis für Fortschritt ist.

Der einzige Weg, diese versteckten Gefahren zu adressieren, ist über Vorsorgemaßnahmen: Jetzt aktiv werden, um den Einsatz und das Freisetzen von giftigen Chemikalien mittelfristig zu stoppen - anstatt den Versuch zu starten, die Schäden unter Kontrolle zu bringen indem man die Entsorgung des Ausflusses addressiert. Greenpeaces Forderung nach "zero discharge" (kein Ausfluss) baut auf eine dreißigjährigen Geschichte an Enthüllungen und Problemaufklärung von giftigen Chemikalien. Fallbeispiele aus dem globalen Norden haben das wahre Ausmaß aufgezeigt, wie schwer abbaubare und bioakkumulative Chemikalien ganze Regionen kontaminieren. Wenn wir es verabsäumen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, werden wir dazu verdammt sein, sie zu wiederholen. Das ist vorallem in jenen Regionen der Welt der Fall, wo aktuelle viele chemikalische und Fertigungsproduktionen umgezogen sind - wie in Asien und dem weitläufigen globalen Süden.

Greenpeace fordert Regierungen dazu auf, eine politisch verankerte Zustimmung zu "zero discharge" von allen giftigen Chemikalien innerhalb einer Generation durchzusetzen, basierend auf dem Prinzip der Vorsorge und einem vorbeugenden Ansatz für Chemikalien-Management.

Den ganzen Report herunterladen und mehr über unsere Detox Kampagne herausfinden.