Industrielle Verschmutzung ist eine ernsthafte Bedrohung von weltweiten Wasser-Ressourcen, vorallem im globalen Süden wo die Ansicht vorherrscht, dass Verschmutzung der zu zahlende Preis für Fortschritt ist.
Der einzige Weg, diese versteckten Gefahren zu adressieren, ist über Vorsorgemaßnahmen: Jetzt aktiv werden, um den Einsatz und das Freisetzen von giftigen Chemikalien mittelfristig zu stoppen - anstatt den Versuch zu starten, die Schäden unter Kontrolle zu bringen indem man die Entsorgung des Ausflusses addressiert. Greenpeaces Forderung nach "zero discharge" (kein Ausfluss) baut auf eine dreißigjährigen Geschichte an Enthüllungen und Problemaufklärung von giftigen Chemikalien. Fallbeispiele aus dem globalen Norden haben das wahre Ausmaß aufgezeigt, wie schwer abbaubare und bioakkumulative Chemikalien ganze Regionen kontaminieren. Wenn wir es verabsäumen, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen, werden wir dazu verdammt sein, sie zu wiederholen. Das ist vorallem in jenen Regionen der Welt der Fall, wo aktuelle viele chemikalische und Fertigungsproduktionen umgezogen sind - wie in Asien und dem weitläufigen globalen Süden.
Greenpeace fordert Regierungen dazu auf, eine politisch verankerte Zustimmung zu "zero discharge" von allen giftigen Chemikalien innerhalb einer Generation durchzusetzen, basierend auf dem Prinzip der Vorsorge und einem vorbeugenden Ansatz für Chemikalien-Management.
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