Einsatz bei Umweltkatastrophen

Infoseite - 10 Februar, 2011
Ein wichtigstes Ziel von Greenpeace ist die Verhinderung von Umweltkatastrophen. Trotzdem passieren diese leider immer wieder. Sobald Greenpeace von einer solchen erfährt, wird – sofern möglich – schnellstmöglich ein Greenpeace-Team in die Unglücksregion entsandt.

Greenpeace hat bereits am Tag nach der Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn Schlammproben vor Ort entnommen, und kurz darauf die Öffentlichkeit informiert

Zuletzt ist dies bei der Rotschlammkatastrophe in Ungarn im Oktober 2010 passiert, nachdem durch den Dammbruch einer Aluminiumoxidfabrik 700.000 Kubikmeter giftiger Schlamm in die Umwelt gelangt waren. Bereits am Morgen nach dem Unglück ist das Team gestartet.

Die vor Ort genommenen Proben wurden rasch dem Umweltbundesamt in Wien zur Analyse übergeben. So war es Greenpeace, das die Betroffenen vor Ort rasch über die Gehalte an giftigem Arsen und Quecksilber informieren konnte – während die ungarischen Behörden keinerlei Informationen zur Verfügung stellten.

Auch was die Belastung von Luft, Wasser und Böden betrifft, war Greenpeace eine verlässliche Quelle, auch dank des eigenen mobilen Feinstaubmessgerätes.

Das Medieninteresse an der Katastrophe war enorm, doch nach wenigen Wochen auch wieder verschwunden – Greenpeace wird jedoch immer wieder in den nächsten Monaten dorthin zurückkehren und weitere Proben ziehen und die notwendigen Maßnahmen einfordern.

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