Rotschlamm-Katastrophe in Ungarn

Ein Jahr danach ...

Infoseite - 19 Mai, 2011
Ein Jahr nach der ungarischen Umweltkatastrophe finden sich immer noch hohe Schadstoff-Konzentrationen im betroffenen Gebiet von Kolontar.

Am 4. Oktober 2010 war ein Auffangbecken des ungarischen Aluminiumwerkes MAL AG mit toxischem Rotschlamm geborsten. Mehr als 700.000 Kubikmeter der giftigen Flüssigkeit gelangten in die Umwelt und begruben zwei Orte und rund 2.000 Hektar Land unter sich.

Greenpeace analysierte die Schadstoffkonzentration in dem Gebiet ein Jahr nach der Katastrophe. Der Fluss Torna ist überdurchschnittlich hoch verunreinigt. Besonders auffällig ist der für Fische hoch giftige Aluminiumgehalt. In Boden- und Mais-Proben wurden nach wie vor Giftstoffe gefunden.

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