Verlust von Fauna & Flora

Infoseite - 12 Jänner, 2011
Tag für Tag verschwinden Dutzende von Pflanzen- und Tierarten. Für immer. Die Rote Liste der gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wird immer größer. Greenpeace will den Verantwortlichen für die rasante Abnahme der Biodiversität das Handwerk legen.

Mittwoch, 12. Jänner 2011

© Greenpeace / Markus Mauthe

Die Rote Liste 2009 der Weltnaturschutzorganisation IUCN schockiert: Von 47677 gefährdeten Tier- und Pflanzenarten sind 17291 akut vom Aussterben bedroht. Der zer­störer­ischen, industriellen Ausbeutung durch die Forstwirtschaft, die Fischerei und die Landwirtschaft muss dringend Einhalt geboten werden.

Greenpeace-Forderungen im Sektor Wald:
Stopp der globalen Entwaldung und ein Moratorium auf Umwaldung von Torfland zu Plantagen bis 2015. Wir fordern ein ausreichendes Netz von Schutzgebieten – zum Schutz vor industrieller Nutzung in intakten Urwaldgebieten.

Greenpeace-Forderungen im Sektor Meer:
Stopp der Überfischung und des Walfangs. Greenpeace verlangt, dass 40% der Weltmeeresfläche unter Schutz gestellt wird. Bedrohte Fischbestände, wie der des Roten Thuns, müssen mit Schonzeiten und nachhaltigen Fischfang-Methoden vor dem Aussterben geschützt werden.

Greenpeace-Forderungen im Sektor Landwirtschaft:
Keine Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen in die Umwelt. Die industrielle, von Monokulturen geprägte Landwirtschaft schadet mit dem massiven Einsatz von Pestiziden und Kunstdüngern der Bodenfruchtbarkeit. Greenpeace setzt sich darum weltweit für eine ökologischere, lokal produzierende Landwirtschaft ein.

Greenpeace-Forderungen für den Klimaschutz:
Endgültige Verabschiedung von riskanten und zerstörerischen Energieformen wie Öl, Kohle, Gas und Atomkraft. Eine weitgehend CO2-freie Energieversorgung bis 2050 ist bereits mit den heutigen Techniken möglich und zwingend, um den globalen Temperaturanstieg unter der kritischen Grenze von 2 Grad Celsius zu halten.

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