Palmölprodukte meiden

Infoseite - 12 Jänner, 2011
Greenpeace braucht die Unterstützung von kritischen KonsumentInnen - die nachfragen, Protestmails schicken, ihre Entrüstung im Web "posten" und auf diese Art und Weise Druck auf Unternehmen ausüben.

© Greenpeace / Dean Sewell

Leider ist es für die Konsumentinnen und Konsumenten nicht einfach, hier einen  Beitrag zu leisten. Bisher gibt es kein nachhaltig produziertes Palmöl, und es ist auf den Zutatenlisten auch nicht immer ausgewiesen. Es versteckt sich oft unter allgemeinen Begriffen wie "pflanzliches Öl" oder "pflanzliches Fett", und da es das meistverwendete pflanzliche Öl oder Fett ist, ist die Chance groß, dass es sich dabei um Palmöl handelt. Alternativen sind Produkte, bei denen als Zutat Raps- oder Sonnenblumenöl deklariert ist.

Eine Möglichkeit ist, bei den Herstellern nachzufragen, ob in den Produkten Palmöl enthalten ist und wie dieses produziert wurde, um von Konsumentenseite Druck zu erzeugen.

Greenpeace braucht die Unterstützung von KonsumentInnen

Ein schönes Beispiel, wie die Unterstützung funktionieren kann, zeigt die "Kitkat-Kampagne" von Greenpeace. Im Kitkat-Riegel befand sich Palmöl, das im indonesischen Regenwald angebaut worden war und diesen dadurch gefährdet. Binnen kürzester Zeit konnte der Weltkonzern Nestlé durch den Appell zahlreicher KonsumentInnen dazu gebracht werden seine Palmöl-Verträge zu kündigen. Lesen Sie mehr.

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