Burger King kündigt Verträge
mit Sinar Mas

Infoseite - 7 September, 2010
Ein weiterer Erfolg gegen Sinar Mas in Indonesien.

Nachdem  Nestle, Kraft und Unilever ihre Verträge mit Sinar Mas aufgelöst hatten, gesellt sich nun Burger King ebenfalls dazu. Auch für Burger King widersprechen die Anbau-Praktiken von Sinar Mas im indonesischen Regenwald ihren eigenen Nachhaltigkeitsrichtlinien.

Es ist das erste Unternehmen, das diesen Schritt nach der Veröffentlichung der Rechnungsprüfung von Sinar Mas setzt. Die eigene Rechnungsprüfung hat aufgezeigt, dass Sinar Mas durch die Abholzung im Regenwald und Torfgebiet, gegen das indonesische Gesetz verstößt.

Der indonesische Kampaigner Bustar Maitar dazu: „Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sinar Mas bereit ist, seine Regenwaldabholzung zu beenden und die Torfgebiete zu schützen, sollten große Handelsketten wie Cargill, Pizza Hut und Dunkin´Donuts dem Zeichen Burger Kings folgen und Sinar Mas von ihrer Produktkette streichen.“

Im Facebook teilte Burger King Anfang September mit: „Das Urteil der Rechnungsprüfung von Sinar Mas hat glaubhafte Zweifel an ihren Nachhaltigkeitsrichtlinien und ihren Auswirkungen auf den Regenwald aufgezeigt. Deshalb zieht Burger King nun einen Schlussstrich und kündigt seine Verträge mit Sinar Mas. Wir wollen nicht länger Palmöl von Sinar Mas oder einem seiner Tochterunternehmen beziehen.“ Weitere Infos zu diesem Statement sind auf der Facebook-Seite von Burger King zu lesen.

Damit ist ein weiterer wichtiger Handelspartner aus dem Geschäft mit Sinar Mas getreten. Von der indonesischen Regierung verlangt Greenpeace nun die nächsten Schritte:

  • Unternehmen stoppen die Regenwald abholzen,
  • Moratorium auf Kahlschlag des Regenwaldes, auch für existierende Genehmigungen
  • sofortiger Schutz für Torfgebiete,

und so den voranschreitenden Klimawandel zu stoppen.

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