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Esperanza

Hoffnung mit Eisklasse

Infoseite - 27 Dezember, 2010
Das ehemalige Forschungsschiff mit Eisklasse ist die neueste Erweiterung der Greenpeace-Flotte.

Den Namen des Schiffes haben Freunde und UnterstützerInnen von Greenpeace erwählt.

© Greenpeace / Paul Hilton

Das ehemalige Forschungsschiff mit Eisklasse ist die neueste Erweiterung der Greenpeace-Flotte. Es wird im Jahr 2000 in Norwegen gechartert und bis Ende 2001 in Amsterdam zum Greenpeace Aktionsschiff umgebaut.

Zuvor stand die Esperanza drei Jahre lang als Feuerlöschschiff im Dienst der russischen Regierung. Die Esperanza erhält neben einer Hubschrauber- Landemöglichkeit mit Recycling Systemen auch ein Satelliten- Kommunikationssystem, einen Treibstoff sparenden Antrieb und FCKW/FKW-freie Kühlsysteme.

Mit der Ausstattung der Esperanza will Greenpeace verdeutlichen, dass umweltfreundliche Standards auch für Schiffe möglich sind. Die Esperanza ist schnell und eignet sich besonders für Einsätze in Eisgewässern. Mittelfristig soll die Esperanza die MV Greenpeace ersetzen.

 

Die Chronik

© Will Rose/Greenpeace

Ihren ersten Einsatz hat die Esperanza im Rahmen der Urwald-Kampagne im Frühjahr 2002. Später im Jahr fährt sie nach Kapstadt um dort als mobile Einsatzzentrale für Greenpeace während des Weltgipfels in Johannesburg zu dienen.

Im April 2003 ist die Esperanza zwischen Norwegen und Spitzbergen unterwegs, um den Kabeljaufang in der Barentssee zu beobachten. Im Oktober des Jahres wird ihr wird die Einfahrt in den Hafen von Miami verwehrt. Sie ist im Rahmen der Aufklärung über den Schutz des Regenwaldes am Amazonas unterwegs.

Zu einer Fahrt in den Nordostatlantik gegen die Schleppnetzfischerei bricht die Esperanza im Januar 2004 auf. Im August kommt sie zum Einsatz, um der Forderung nach einem Schutzgebiet Doggerbank in der Nordsee Nachdruck zu verleihen.

Ebenfalls gegen Grundschleppnetzfischerei, diesmal in der Tiefsee, richtet sich die Fahrt im Juli 2005. Die Esperanza bricht in Halifax, Nova Scotia in Kanada, auf. Im November findet man das Schiff im Südpolarmeer. Die Esperanza beginnt dort die SOS Weltmeer-Tour, die sie in über einem Jahr einmal um die ganze Welt führen wird. An der Antarktis geht es um den Schutz der Wale vor japanischen Walfängern.

Im Februar 2006 befindet sich die Esperanza auf der Jagd nach Piratenfischer vor der westafrikanischen Küste. Die SOS Weltmeer-Tour führt das Schiff im Juni für drei Wochen durchs Mittelmeer. Im August geht es dann um den Erhalt des Meeres als Lebensraum vor den Philippinen.

 

Daten und Fakten

Im Einsatz: seit 2000
Baujahr: 1984
Schiffstyp: Feuerlöschschiff mit Eisklasse
Heimathafen: Amsterdam
Länge: 72,3 Meter
Geschwindigkeit: 17,5 Knoten
Besatzung: 12 (max. 48) Personen

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