40 Jahre Greenpeace
1971 stechen die kanadischen Gründer von Greenpeace mit ihrem kleinen Schiff „Phyllis Cormack“ in See, um die unterirdischen US-Atombombentests auf den Aleuten-inseln vor Alaska zu stoppen. Ein Benefizkonzert finanzierte ihre waghalsige Mission.
Die Bilder des ersten Regenbogenschiffs gehen rasch um die Welt. Greenpeace ist geboren. Die Hippies, Pazifisten und Umweltschützer der Gründerjahre stecken tausende Menschen mit ihren Träumen an. Seither kämpft Greenpeace mit Büros in 40 Ländern für den Umweltschutz. Die stets gewaltfreien, oft spektakulären Aktionen erregen Aufmerksamkeit. Die Kampagnen verändern die Welt.
Greenpeace International, mit Sitz in Amsterdam, koordiniert Kampagnen und unterstützt die nationalen Büros bei der Durchführung. Die Lokalbüros organisieren zudem eigenständige, länderspezifische Kampagnen.
Engagierte UmweltaktivistInnen gründen 1982 in Wien die „Freunde von Greenpeace“, kurz darauf öffnet das österreichische Greenpeace-Büro seine Türen. Bereits die erste Protestaktion 1983 in Österreich erreicht die Schließung der dioxinverseuchten Trichlorphenolanlage der Chemie Linz. Seit 2000 koordiniert das heimische Büro auch die Greenpeace-Arbeit in Zentral- und Osteuropa.
Ihre Friedensflotte auf hoher See
Die Greenpeace-Schiffe sind seit Beginn Herzstück unserer Arbeit: Sie begleiten Kampagnen an vorderster Front und dokumentieren Umweltzerstörung in den entlegensten Gebieten der Erde. Zur Flotte gehören weiters ein Hubschrauber, ein Leichtflugzeug und ein Heißluftballon.
Das erste von Greenpeace komplett neu gebaute Flaggschiff, 100% ökologisch und kampagnentauglich. Sie stach Ende 2011 erstmals in See.
mehr über das Schiff
Das einstige Forschungsschiff wurde 2002 für Greenpace umgebaut. Die Esperanza ist schnell und eignet sich besonders für Einsätze in Eiswasser.
mehr über das Schiff
Sturmerprobt und seit 1996 Teil der Flotte. Davor lange Jahre als Frachter und Eisbrecher in der Arktis und Antarktis unterwegs.
mehr über das Schiff
Wie arbeitet Greenpeace?
Der Kampf für den Umweltschutz erfolgt auf vielen Ebenen. Neben unserer Forschungs-, Informations- und Aktionsarbeit ist auch das Lobbying ein wichtiger Bestandteil der Arbeit.
Das Greenpeace-Forschungslabor mit Sitz in Großbritannien ist spezialisert auf Toxikologie, analytische Chemie, Biochemie sowie terrestrische und marine Ökologie. Darüber hinaus werden unabhängige Institutionen beauftragt.
Ob der Produktionsstopp einer umweltbelastenden Industrieanlage, das Blockieren eines Fischtrawlers durch Schlauchboote oder das Anketten an alte Baumbestände – gewaltfreie Aktionen machen international auf Missstände aufmerksam.
Greenpeace berät die Vereinten Nationen in Umweltfragen und betreut nahezu alle internationalen Umweltabkommen. VertreterInnen von Greenpeace-Zweigstellen engagieren sich zudem in Fragen lokaler Umweltpolitik.
Einige Kampagnen richten sich direkt an nahmhafte, internationale Unternehmen, um Druck auszuüben und schädliche Praktiken zu unterbinden.
Für schnelles und effektives Handeln brauchen wir Spenden von Privatpersonen. Um positiv auf künftige Förderer zugehen zu können, führen wir unsere Fördererwerbung selbst durch.
Greenpeace-Chef Kumi Naidoo im Einsatz
Das Mutterschiff „Esperanza“ ist schon ein Stück weit weg, die Bohrinsel Leiv Eiriksson rückt immer näher. Soeben wurde noch die Videobotschaft aufgenommen, wasserfeste Kleidung angezogen und schon kämpft sich Kumi Naidoo im Strahl des auf ihn gerichteten Wasserwerfers die 30 Meter an Bord der Plattform. Nonviolent Direct Action nennt sich Naidoos Unternehmung und niemand hat darin so viel Erfahrung wie die Organisation, die er leitet: Greenpeace.
Die Ölfirma Cairn Energy führt Probebohrungen in der Arktis durch und kann keinen Plan vorweisen, der im Notfall eine Katastrophe wie jene der Deepwater Horizon im Golf von Mexico verhindern würde. Greenpeace-AktivistInnen sind wochenlang vor Ort, versuchen in Überlebenskapseln die Bohrungen hinauszuzögern, klettern an Deck und verschanzen sich in Krankabinen. Nachdem die Bohrungen einige Tage aufgehalten wurden, werden sie gemeinsam mit Kumi Naidoo verhaftet – ohne Stellungnahme von Cairn Energy. Obwohl Cairn Energy 2011 kein Öl in der Arktis gefunden hat, sollen die Sondierungen fortgesetzt werden. Auch Greenpeace bleibt weiterhin vor Ort und kämpft für den Stopp des Ressourcen-Raubbaus.
Das Vorgehen gegen Cairn Energy ist nur einer der vielen Kämpfe, die Greenpeace weltweit gegen Umweltverbrechen führt. Schwerpunkt der Greenpeace-Arbeit ist die internationale Kampagnenarbeit zum Schutz der Umwelt. In den folgenden Unterkapiteln möchten wir Ihnen unsere Kampagnen-Themen vorstellen.
Auf dünnem Eis
Warme Perioden und Eiszeiten wechseln sich im Laufe der Erdgeschichte ab. Ursachen? Zum Beispiel zyklische Änderungen im Stand der Erdachse. Soweit nichts Neues. Aber: Heute leben knapp sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Sie verbrauchen innerhalb weniger Generationen jene Kohlenstoffvorräte, die die Erde über Millionen Jahre in Öl, Gas oder Steinkohle angereichert hat. Bei der Verbrennung von Kohlenstoff entsteht das Treibhausgas CO2, das Wärme festhält. Es sorgt dafür, dass sich die Erde aufwärmt - und zwar viel zu schnell.
Alles weist darauf hin, dass wir bis zur nächsten Jahrhundertwende mit einem Temperaturanstieg von mehreren Grad Celsius rechnen müssen. Das hätte katastrophale Folgen: der Meeresspiegel wird ansteigen und Klimazonen werden sich verschieben. In vielen Regionen der Erde sind die Folgen des Klimawandels bereits spürbar. Ärmere Länder sind besonders betroffen, da Naturkatastrophen ihre leicht verwundbare Wirtschaft am härtesten treffen. Zum Stopp des Klimawandels muss der Mensch seinen CO2-Ausstoß drastisch reduzieren.
mehr Infos zum Thema Klima
- Der Schutz des Klimas muss gegen die Interessen der Industriegiganten verteidigt werden.
- Wir arbeiten weltweit daran, die Energieversorgung umzustellen.
- energy [r]evolution now! Greenpeace und der European Renewable Energy Council (EREC) haben ein weltweites Szenario entwickelt, das zeigt, wie ein Umstieg auf erneuerbare Energien funktionieren kann. Für Maßnahmen in Österreich liegt eine eigene Studie vor.
- Seit 2010 stoppt Greenpeace immer wieder Bohrversuche von Cairn Energy in arktischen Gewässern. Ein Ölteppich in Folge eines Bohrunfalls wäre im sensiblen Ökosystem der Arktis unmöglich zu säubern.
- Seit 2009 sind alle Autohersteller der EU gesetzlich dazu verpflichtet, klimaschonende Fahrzeuge zu entwickeln.
weitere Klima-Erfolge
Bitte alle aussteigen!
Greenpeace spricht sich seit 40 Jahren gegen die Nutzung von Atomenergie aus. Trotz zahlreicher Teilerfolge bleibt die Situation brisant. Mit Hilfe Ihrer Spende kämpfen die Greenpeace Atom-Eingreiftrupps weiterhin für ein atomfreies Europa.
Rund 420 Atomkraftwerke sind nach dem verheerenden Reaktorunfall in Fukushima weltweit noch am Netz. In Europa wächst der Widerstand der Bevölkerung gegen Kernkraftwerke zusehends. Dennoch liegen die Pläne für hunderte neue Kraftwerke in den Schubladen der Atomindustrie und vieler atomenergiefreundlicher Staaten.
Unfälle wie in Fukushima oder Tschernobyl haben immer wieder gezeigt, dass die Atomstrom-Technologie nicht kalkulierbare Risiken birgt. Dazu kommt, dass der benötigte Rohstoff Uran begrenzt ist und eine geeignete Form der Endlagerung des über Jahrtausende strahlenden Atommülls noch nicht gefunden wurde.
Österreich importiert derzeit noch die Produktionsmenge von etwa zwei durchschnittlichen Atomreaktoren. Das entspricht einem Atomstrom-Anteil von etwa 4 Prozent des gesamten Imports.
mehr Infos zum Thema Atom
- Kein Bau neuer Atomkraftwerke
- Keine AKW-Laufzeitverlängerungen
- Mehr Sicherheit für bestehende AKW
- Ein Verbot von Atomstromimporten
- Greenpeace betreibt politisches Lobbying gegen Atomkraft. Mit Recherchen / Dokumentation unterstützen wir JournalistInnen und klären die Öffentlichkeit auf.
- In wissenschaftlichen Studien beleuchtet Greenpeace die Risiken der Kernenergie und entwirft Szenarien für den Umstieg auf alternative Energien.
- Die Atom-Eingreiftrupps setzen mit Protesten und Aktionen, wie der friedlichen Blockade der Castortransporte, sichtbare Zeichen.
- Deutschland hat den Atomausstieg beschlossen und in der Schweiz soll 2019 der erste Meiler vom Netz genommen werden.
- Mittlerweile werden weltweit mehr Atomkraftwerke geschlossen als neu gebaut.
- Große InvestorInnen ziehen Gelder ab, der öffentliche Druck gegen Atomkraft steigt.
weitere Atom-Erfolge
Die Seenot der Meere
Unser blauer Planet Erde ist zu drei Viertel mit Meeren bedeckt. Im Laufe von Jahrmillionen hat sich die atemberaubende Artenvielfalt der Ozeane entwickelt – sie ist Sinnbild für einen unermesslichen Lebensreichtum.
Der Einfluss des Menschen bringt das Gleichgewicht der Meere in große Gefahr: Ölverseuchte Strände, abgestorbene Korallenriffe, überfischte Meere und radioaktiv verseuchtes Wasser sind traurige, allgegenwärtige Zeichen der Zerstörung.
Industrialisierung und die Konsumgesellschaft hinterlassen ihre Spuren im Meer: Millionen Tonnen an Plastikmüll, Dauergifte, Düngemittel und Abwässer verschmutzen die Ozeane. Algenplagen sind die Folge. Meerestiere verenden. Dauergifte werden über dem Meer abgeregnet und gelangen über die Nahrungskette wieder auf unsere Teller.
Meeresfische galten lange Zeit als unerschöpfliches Gut. Heute sind in Europa fast 90 Prozent des Speisefischbestandes überfischt. Die Flotten der industriellen Fischerei dringen von den leergefischten Küstenregionen in entferntere Gebiete und immer größere Tiefen vor. Aggressive Fangmethoden wie die Grundschleppnetz-Fischerei zerstören den Meeresboden. Das Ausmaß der illegalen Piratenfischerei auf hoher See wächst.
Jedes Jahr werden mehrere Millionen Tonnen sinnlos getöteter Beifang von Fischereischiffen wieder über Bord geworfen. Unter Beifang versteht man unerwünschte oder zu kleine Fische, sowie Schildkröten, Haie, Seevögel, Robben, Wale und Delfine.
mehr Infos zum Thema Meere
- Große Meeresschutzgebiete zur Regeneration der Artenvielfalt.
- Eine radikale Änderung europäischer Fischereigesetze.
- Nachhaltig gefangene Fischprodukte im heimischen Handel.
- Greenpeace ist stets mit drei Schiffen auf den Meeren im Einsatz. Wir kämpfen und forschen vor Ort für den Meeresschutz.
- Greenpeace setzt sich auf politischer Ebene für die Ozeane und Meeresbewohner ein, deckt Umweltskandale auf und mobilisiert.
- 2010: Tunfischfang-Verbot in zwei Westpazifik-Gebieten.
- 1982: Verbot des kommerziellen Walfangs nach heftigen Greenpeace-Protesten
weitere Meere-Erfolge
Urwald ist unersetzbar
Urwälder – Lebensraum für indigene Völker und seltene Tier- und Pflanzenarten – sind von der industriellen Abholzung bedroht. Die weltweite Urwaldfläche ist bereits auf 20 Prozent ihrer einstigen Ausdehnung geschrumpft. Gerodet wird wegen des Tropenholzes und um günstige Flächen für den Anbau von Soja- und Ölpalmplantagen, sowie Weideland für die Rinderzucht zu gewinnen.
Die grünen Lungen der Erde, wie etwa der Amazonas oder die Urwälder Indonesiens binden riesige Mengen an Kohlenstoff. Dieser für die Regulierung unseres Klimas essentielle Speicher geht bei der Abholzung verloren.
Das Ziel von Greenpeace ist es, nicht nur die Urwälder zu erhalten, sondern auch neue Wälder zu schaffen. Denn nur in riesigen, zusammenhängenden Waldflächen kann sich der Pflanzen- und Tierbestand erholen.
Am Ende der Eiszeit bedeckten Rotbuchenwälder praktisch ganz Europa. Heute sind davon nur mehr ca. 15 Prozent vorhanden. Die größten Bestände an naturnahen Wäldern besitzt mit fast zwei Millionen Hektar Rumänien.
mehr Infos zum Thema Urwälder
- Einen weltweiten Abholzungsstopp.
- Die Errichtung großer Schutzgebiete zum Erhalt der letzten Urwälder und ihrer Biodiversität.
- Ein Verbot der industriellen Nutzung des Regenwaldes.
- Greenpeace betreibt Lobbying für den Erhalt der Urwälder.
- Wir dokumentieren illegale Rodungen und schreiten direkt ein.
- Wir stellen Konzerne zur Rede und klären Konsumenten auf.
- Lebensmittelriesen wie Kraft, Nestlé und Burger King reagieren 2010 auf Greenpeace-Forderungen und beziehen kein Palmöl mehr aus dem indonesischen Regenwald.
- Auf Druck von Greenpeace unterzeichnen Brasiliens größte Schlachthöfe 2009 ein Abkommen zum Stopp des Ausbaus von Rinderfarmen auf Kosten des Urwaldes.
- Seit 2006 besteht für den südamerikanischen Urwald ein Soja-Moratorium, das weitere Abholzungen für Soja-Felder untersagt. Der Greenpeace-Bericht Eating up the Amazon konnte eine Veränderung bewirken.
weitere Urwald-Erfolge
Unsichtbare Gefahren
Täglich produziert die chemische Industrie zehntausende synthetische Stoffe. Unter ihnen sind zahlreiche Chemikalien, deren Wirkung auf Mensch und Umwelt nicht ausreichend getestet werden, bevor sie zum Einsatz kommen.
Als Folge gelangen krebserregende, erbgutschädigende oder umweltgefährdende Substanzen – sogenannte Toxics oder Umweltgifte – in Waren und Produkte. Betroffen sind Gebrauchsgegenstände wie Handys und Computer, Kleidung und Schuhe, aber auch Drogerieprodukte und Lebensmittel.
Nicht nur bei Produktherstellung und -verwendung werden toxische Stoffe freigesetzt, sondern oft weit über die Entsorgung hinaus. Die Gesundheits- und Umweltbelastungen des Kunststoffs PVC sind lange bekannt.
Eine große Herausforderung sind die rasant wachsenden Berge von Elektronikschrott, die beträchtliche Anteile an Giftstoffen wie Blei und Cadmium enthalten. Statt Altgeräte einem sicheren Recycling zuzuführen, werden immer noch große Mengen in Entwicklungsländern entsorgt und vergiften die dortige Bevölkerung.
mehr Infos zum Thema Umweltgifte
- Ein wirksames EU-Chemikalienrecht mit Zulassungspflichten und Kontrollen.
- Moderne Recyclinganlagen in Verantwortung der Elektronik-Hersteller.
- Eine pestizidfreie Lebensmittelproduktion nach Bio-Standards.
- Den Verzicht auf Plastik.
- Greenpeace setzt sich für den Ersatz von giftigen Chemikalien ein. Wir initiieren Kampagnen und veröffentlichen Produkttests.
Der Greenpeace-Report "Schmutzige Wäsche" schildert die Vergiftung chinesischer Flüsse durch internationale Textilfirmen. Greenpeace fordert die Elektronikbranche dazu auf, grüner zu werden. Als Kaufhilfe für KonsumentInnen dient der Ratgeber Grüne Elektronik.
- 2011: Die internationale Detox-Kampagne im Bereich Textil hat Riesen wie Nike, Adidas, Puma, H&M und C&A zu dem Zugeständnis gebracht, ihre Produktionen zu „entgiften“.
- 2010: Argentiniens größte Batteriehersteller müssen für die Entsorgung von zehn Tonnen giftigen Mülls aufkommen.
- 2008-2009: Greenpeace setzt sich in Österreich für den stark verschmutzen Fluss Raab ein und bewirkt, dass ansässige Firmen ihr Abwasser klären.
marktcheck.at
Für viele KonsumentInnen ist Umweltschutz ein entscheidendes Kriterium beim Einkauf – sie möchten durch ihr Konsumverhalten ihren Teil zu einer nachhaltigen Zukunft beitragen. Greenpeace hat deshalb gemeinsam mit Partnerorganisationen die Online-Plattform marktcheck.at gegründet und bietet umfangreiches Wissen zu verschiedenen Themen wie Einkauf, Wohnen, Bauen, Reisen und Mobilität an.
In der marktcheck-Datenbank werden Produkte genauer unter die Lupe genommen und hinsichtlich der Kriterien Ökologie, Tierschutz und soziale Aspekte untersucht. Darüber hinaus finden sich in der Datenbank noch ein Firmen-, ein Inhaltsstoff- und ein Gütesiegelverzeichnis.
Der ökologische Fussabdruck misst jene Fläche auf der Erde, die notwendig ist, um den Lebensstil eines Menschen zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion der Kleidung, der Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie, zum Abbau des erzeugten Mülls und zum Binden des freigesetzten Kohlendioxids benötigt werden.
Durch die steigende Bevölkerungszahl stehen derzeit weltweit bereits nur mehr 1,8 Hektar pro Person zur Verfügung. In Österreich liegt der Durchschnitt bei 4,9 verbrauchten Hektar.
Bei diesen Zahlen wird schnell klar: Jeder einzelne muss Verantwortung übernehmen: Wenn wir nicht weniger fliegen, intelligenter mit dem Auto umgehen, weniger Fleisch essen, unsere Häuser besser dämmen und Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen, werden wir unsere Welt irgendwann einfach verbraucht haben.
zur marktcheck.at-Webseite
- Ein Backrohr verbraucht für die gleiche Kochleistung ca. fünf Mal mehr Energie als eine Herdplatte.
- Der richtige Reifendruck hilft Treibstoff zu sparen, daher sollte er regelmäßig überprüft werden.
- Blumenerde stets ohne Torf kaufen – das schützt die letzten europäischen Moore und das Klima.
- LED-Lampen sind sparsamer als Energiesparlampen, leben länger und enthalten keine Schadstoffe wie Quecksilber.
- Das Abschalten von Standbygeräten und der Kauf sparsamer Elektrogeräte sind wichtige Beiträge zur Energieeffizienz.
Aktiv werden
Als Förderer machen Sie durch Ihre Spende unsere Arbeit erst möglich. Wenn Sie sich darüber hinaus für Greenpeace einsetzen möchten, so können Sie dies auf vielfältige Art und Weise tun: Mobilisieren, sensibilisieren, infomieren, verbreiten und – als letztes Mittel – gewaltfrei einschreiten, das ist die Vorgehensweise von Greenpeace.
Mobilisieren, sensibilisieren, informieren und verbreiten lauten die Schlagworte und wird nicht zugehört, schreitet Greenpeace gewaltfrei ein. Hinter sämtlichen Aktivitäten steckt viel interne Arbeit und im Besonderen der Einsatz von freiwilligen AktivistInnen.
Regelmäßig werden Online-Petitionen an tausende CyberaktivistInnen verschickt, die von zu Hause aus gegen Umweltskandale vorgehen und mit ihren E-Mails Druck auf Regierungen und Firmen ausüben. Greenpeace ist in sozialen Netzwerken aktiv: Einerseits zur Information in eigener Sache, andererseits um via Mobilisierung z.B. Firmenpräsenzen bewusst mit verärgerten und enttäuschten UserInnen zu konfrontieren.
Greenpeace vergibt Praktikumsstellen für Studierende in den Bereichen Kampagnenplanung, Volunteer-Koordination und Fundraising, Kommunikation und Web-Verwaltung, Medien-, Foto- und Pressearbeit.
KonsumentInnen haben einen großen Einfluss auf die Produktionsstrategien von Unternehmen. Greenpeace bietet auf der Plattform marktcheck.at praktische Informationen rund um eine nachhaltige Lebensweise an.
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Spenden mit Garantie
Greenpeace finanziert sich bewusst nur durch Privatpersonen und lässt sich weder von Regierungen, noch von Unternehmen oder politischen Parteien unterstützen.
Das Österreichische Spendengütesiegel garantiert den transparenten und sachgerechten Einsatz der Gelder.
Seit 2002 wird Greenpeace jährlich von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder geprüft und mit dem Spendengarantie-Ausweis ausgezeichnet. Von der Rechnungslegung bis hin zu ethischen Fragen wird die Organisation durchleuchtet. Jede Spende wird wirklich dort eingesetzt, wo man sie dringend braucht.
Greenpeace ist Mitglied der Qualitätsinitiative Fördererwerbung. Das sichert die Qualität in der Gewinnung neuer Mitglieder: www.qualitaetsinitiative.at
Mit 01.01.2012 sind Spenden an Greenpeace in Österreich steuerlich absetzbar. Was dies für Sie bedeutet und welche Schritte notwendig sind, um Ihre Spende beim Finanzamt steuerlich geltend zu machen, erfahren Sie auf unserer Webseite zur Spendenabsetzbarkeit.
Unsere Jahresberichte finden Sie online zum nachlesen.
Tel. +43 1 545 45 80
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