Greenpeace - Der Detox Catwalk

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DER DETOX-CATWALK ES IST ZEIT HERAUSZUFINDEN, WELCHE TEXTILUNTERNEHMEN AN DER VERWIRKLICHUNG GIFTFREIER MODE ARBEITEN

In den vergangenen drei Jahren haben sich Hunderttausende Aktivisten, Modebegeisterte, Blogger und Verbraucher zusammengefunden, um Mode ohne Umweltverschmutzung zu fordern – mit Aktionen von rekordverdächtigen Stripteases bis zu Shitstorms in den sozialen Medien. Dieser öffentliche Druck führte dazu, dass 18 große Modeunternehmen Detox-Verpflichtungen abgegeben haben. Werfen Sie einen Blick den Laufsteg herunter auf die bisherige Entwicklung.

Jetzt können wir sehen, wer seiner Verpflichtung nachkommt und wer uns mit wirkungslosen Papiererklärungen und fadenscheinigen Versprechungen hinhält.

Schauen Sie sich den Detox-Catwalk an und finden Sie heraus, welche Unternehmen für Transparenz bei ihren Lieferketten sorgen, wer mehr getan hat, um gefährliche Chemikalien aus seiner Kleidung zu verbannen und welche Unternehmen versuchen, mit dem absoluten Minimum davonzukommen.

Trendsetter - Unternehmen, die sich zu Detox verpflichtet haben und ihre Branche mit glaubwürdigen Fristen, konkreten Maßnahmen und praktischer Umsetzung in eine giftfreie Zukunft führen.

Greenwasher – Unternehmen, die sich zu Detox verpflichtet haben, aber bisher nicht Wort halten und keine Verantwortung für die von ihnen verursachte Verunreinigung mit gefährlichen Chemikalien übernehmen.

Schlusslichter – Gift-Junkies, die keine Verpflichtung eingehen wollen und sich weigern, die Verantwortung für ihre Giftspur zu übernehmen, deren individuelle, glaubwürdige Detox-Verpflichtung folglich noch aussteht.

Mehr über die individuelle Detox-Lösung und die Catwalk-Kriterien erfahren Sie auf der Seite Detox Catwalk-Kriterien.

GIFTFREIE MODE BIS 2020

Um eine giftfreie Zukunft zu verwirklichen, fordern wir Unternehmen auf, eine individuelle Detox-Lösung zu übernehmen und umzusetzen. Die Firmen verpflichten sich damit, bis zum 1. Januar 2020 keine gefährlichen Chemikalien in ihrer weltweiten Lieferkette und ihren Produkten zu verwenden oder freizusetzen.

Diese Lösung basiert auf drei grundlegenden Prinzipien:

  • 1. Vorbeugung und Vorsorge
    Ergreifen von Präventivmaßnahmen zur Eliminierung gefährlicher Chemikalien ungeachtet wissenschaftlicher Ungewissheit.
  • 2. Recht auf Information
    Transparenz gegenüber den Menschen, die in der Nähe der Abflussrohre leben und den Verbrauchern, die alle das Recht haben, über die Einleitung schädlicher Chemikalien in unsere Gewässer Bescheid zu wissen.
  • 3. Eliminierung
    Vollständiger Verzicht auf die Freisetzung giftiger Chemikalien und Anerkennung der Tatsache, dass es für gefährliche Stoffe keine umweltverträglichen Mengen gibt.
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KRITERIEN DER DETOX-CATWALK ERKLÄRT

Die für den Detox-Catwalk angelegten Kriterien beurteilen die Glaubwürdigkeit der Detox-Verpflichtung eines Unternehmens und seiner Maßnahmen zu deren Verwirklichung. Die verpflichteten Unternehmen werden nach ihren Verpflichtungen und Maßnahmen in Bezug auf drei Kriterien gruppiert: Eliminierung von APEO und Weichmachern, Eliminierung von PFC und Transparenz.

Eliminierung von APEO und Weichmachern – Von den 11 vorrangig gefährlichen Chemikaliengruppen, die besonders schnell verbannt werden müssen, werden zwei weitläufig in der Textilherstellung eingesetzt. Diese beiden sollen bereits weit vor dem Stichtag 1. Januar 2020 eliminiert werden.

Eliminierung von PFC – Die Unternehmen müssen außerdem dringend die Verwendung und Freisetzung der Gruppe der gefährlichen perfluorierten Chemikalien (PFC) beenden. PFC sind eine Gruppe von Chemikalien, die für ihre wasser- und ölabweisenden Eigenschaften bekannt sind und als persistent, bioakkumulativ und toxisch gelten.

Transparenz – Das Recht der Öffentlichkeit zu wissen, welche gefährlichen Chemikalien verwendet und in die Umwelt freigesetzt werden und wo genau das geschieht.

Greenpeace hat alle Detox-Marken beurteilt. Da die Detox-Schlusslichter noch keine glaubwürdige individuelle Detox-Verpflichtung abgegeben haben, wurden die Unternehmen in der Schlusslichter-Kategorie nicht beurteilt. Greenpeace fordert sie auf, sich zu einer Detox-Lösung zu verpflichten und ihre Lieferkette gemäß diesen Kriterien zu bereinigen.

Im folgenden PDF werden Kontext, Kriterien und Funktionsweise des Detox-Catwalk erläutert.

PDF herunterladen (englisch)
DIE UNTERNEHMEN

Das folgende Dokument enthält detaillierte Angaben zur Umsetzung der Detox-Verpflichtung von 18 Unternehmen. Greenpeace hat diese Unternehmen ausgewählt, weil sie seit mindestens einem Jahr versprochen haben zu entgiften – und bereits erste Etappenziele erreicht haben müssen. Die Firmen mit jüngeren Entgiftungsversprechen – wie etwa Tchibo, Lidl oder Rewe/Penny, werden zu einem späteren Zeitpunkt bewertet. Das Dokument enthält außerdem sämtliche Informationen, die der Catwalk-Bewertung von Greenpeace zugrunde liegen.

Die Unternehmen in der Schlusslichter-Kategorie hat Greenpeace dieser detaillierten Untersuchung nicht unterzogen, da sie noch keine glaubwürdige individuelle Detox-Verpflichtung abgegeben haben.

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Adidas Group
ADIDAS IST IN DIE GRUPPE DER DETOX-TRENDSETTER ZURÜCKGEKEHRT

Adidas ist wieder im Rennen als einer der Detox-Trendsetter. Zwei Jahre nachdem es sich als eines der ersten Unternehmen der Detox-Kampagne angeschlossen hatte, versäumte Adidas die Erfüllung seiner Verpflichtungen. Bis weltweiter Druck von der Detox-Bewegung das Unternehmen im Juni 2014 wieder in die Spur brachte.

Adidas ist seiner Verpflichtung nachgekommen und hat dafür gesorgt, dass 99 % der Nassprozesse in chinesischen Betrieben seiner Lieferkette ihre Daten über die anerkannte Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) veröffentlichen. Das Unternehmen veröffentlicht außerdem eine Liste seiner Zulieferer und ermuntert die Betriebe, ihre jeweiligen Kunden in den Berichten anzugeben.

Der rapide Fortschritt von Adidas bei der Transparenz ist besonders ermutigend. Dies muss beibehalten werden, damit Lieferkettenbetriebe über China hinaus ihre vollständigen Daten über die Freisetzung von gefährlichen Chemikalien veröffentlichen . Wenn Adidas seinen guten Lauf fortsetzt, wird das Unternehmen seinen Podiumsplatz als einer der Detox-Trendsetter weiter festigen.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: adidas, Reebok, Taylor Made

Ursprungsland: Deutschland

Nettogewinn (2013): 940,77 Millionen USD

CSR: „Als globales Unternehmen mit Geschäftstätigkeiten auf der ganzen Welt ist die Adidas Group mitverantwortlich dafür, die Umwelt zu schützen und sie für künftige Generationen zu bewahren.“ Adidas Nachhaltigkeit

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell adidas to go ‘all in’ for Detox
benetton group
BENETTON HAT IN BEZUG AUF DETOX WEITER SEINE WAHREN, TONANGEBENDEN FARBEN GEZEIGT

Benetton hat seit seiner Detox-Verpflichtung seine Lieferkette offengelegt und wird mit Greenpeace und dem Institute of Public & Environmental Affairs (1) zusammenarbeiten, um Daten seiner Zulieferer aus China und den Ländern des Südens online zu veröffentlichen. Das modebewusste italienische Unternehmen erkennt offiziell die entscheidenden Prinzipien von „null Einleitung“ und „Vorbeugung und Vorsorge“ an und setzt zur Identifizierung und Beseitigung von gefährlichen Chemikalien die besten derzeit verfügbaren Technologien ein.

Benetton muss weiter auf die Beseitigung von gefährlichen Chemikalien wie PFC hinarbeiten, wozu es sich bis 2015 verpflichtet hat. Benetton mussaußerdem die Umsetzung seiner Verpflichtungen auf seiner globalen Website veröffentlichen.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet. Das IPE ist eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
  • 2. Das einzige Screeningverfahren, das derzeit alle Glaubwürdigkeitskriterien erfüllt, ist Greenscreen.
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Eigenmarken: United Colours of Benetton, Undercolours of Benetton, Sisley, Playlife

Ursprungsland: Italien

Betriebsgewinn (2011): 167 Millionen USD, keine aktuellen Daten ab 1. Quartal 2012.

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell Benetton to stay on trend
Burberry
BURBERRY ZEIGT, DASS SCHÖNE KLEIDUNG NICHT AUF KOSTEN DER UMWELT GEHEN MUSS

Das britische Luxusmodehaus hat bei der Umsetzung seiner Verpflichtung deutliche Fortschritte gemacht, seit es 2014 seinen Luxuskonkurrenten den Fehdehandschuh hingeworfen hat. So veröffentlicht es Daten zu freigesetzten Chemikalien auf der anerkannten Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) und hat sich verpflichtet, bis Juli 2016 auf die Verwendung von PFC zu verzichten.

Während andere gehobene Luxusmarken sich weigern, ihre Kleidung zu säubern, zeigt Burberry ebenso wie Valentino, dass giftfreie Mode kein Luxus sein muss. Greenpeace ermuntert Burberry auf Kurs zu bleiben und die gewissenhafte Umsetzung seiner Detox-Verpflichtung fortzusetzen, um sicherzustellen, dass es seinen Titel als Detox-Trendsetter behält.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: Burberry

Ursprungsland: Vereinigtes Königreich

Bereinigter Gewinn vor Steuern (2014): 711,76 Millionen USD

CSR: „Burberry verfolgt weiterhin das Ziel, für seine operationelle Exzellenz anerkannt zu werden. Ein wesentlicher Bestandteil davon ist Burberrys Verpflichtung, Nachhaltigkeitserwägungen in seine Geschäftstätigkeit und die Beziehungen zu seinen Zulieferern einzubeziehen.“ Burberry CSR.

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell adidas to go ‘all in’ for Detox
c&a
C&A MACHT ERNST MIT DETOX UND LÄSST SEINEN WORTEN KONKRETE MASSNAHMEN FOLGEN

Das Unternehmen zeigt alle Anzeichen eines Detox-Pioniers bei der Beseitigung gefährlicher Chemikalien. C&A hat bereits seit Januar 2015 per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) (1) aus seiner Lieferkette verbannt. In Reaktion auf den weltweiten Druck der Verbraucher hat das Unternehmen seinen persönlichen Detox-Maßnahmenplan aktualisiert.

Auch wenn C&A bereits echte Initiative gezeigt hat, kann es noch weiter gehen, um ein echter Detox-Held zu werden. Das Unternehmen sollte bezüglich der Verwendung von Chemikalien dem Ansatz der Vorbeugung und Vorsorge folgen, die Lieferkette voll transparent machen und bis 2020 die Einleitung von gefährlichen Chemikalien auf null fahren.
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  • 1. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
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Eigenmarken: C&A, Angelo Litorico, Yessica, Your Sixth Sense, Westbury, Canda, Clockhouse, Baby Club, Palomino, Here & There, Rodeo Sport

Ursprungsland: Niederlande

Nettogewinn: Keine Angaben

CSR: „Der Schutz der Umwelt ist bei C&A immer in Mode.“ C&A, Unsere Verantwortung

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell C&A to go all out for Detox
esprit
ESPRIT ZEIGT, DASS ES EIN ECHTER DETOX-TRENDSETTER SEIN KANN

Das Unternehmen hat gezeigt, dass es wirklich etwas ändern will und sicherstellen möchte, dass seine Lieferkette frei von gefährlichen Chemikalien ist. Die bekannte Freizeitmarke hat schon früher als geplant PFC aus ihren Produkten verbannt und erklärt, dass dadurch „jährlich 54,3 Tonnen PFC-basierte Chemikalien“ aus der Lieferkette beseitigt wurden.

Esprit hat außerdem eingewilligt, immer die besten derzeit verfügbaren Technologien für das Bestimmen von Nachweisgrenzen und für chemische Screeningverfahren einzusetzen. Esprit hat inzwischen seine Detox-Gesinnung demonstriert, indem es entscheidende Prinzipien bei seinen täglichen Entscheidungsprozessen anwendet, und macht Fortschritte auf dem Weg zur völligen Verbannung von giftigen Chemikalien.

Esprit zeigt alle Anzeichen eines Detox-Trendsetters, muss aber sicherstellen, dass es weiter seine Verpflichtungen erfüllt und im Sinne einer giftfreien Mode völlig auf gefährliche Chemikalien verzichtet.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
  • 2. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
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Eigenmarken: Esprit, EDC

Ursprungsland: Deutschland/Hongkong

Nettogewinn: (2013/14) 27,08 Millionen USD

CSR: „Wir streben noch heute danach, durch unser umweltbewusstes Denken einen Unterschied zu erzielen – und dies auch umzusetzen.“ ESPRIT, Nachhaltigkeit in der Praxis

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell Esprit to go all out for Detox
G-Star Raw
DIE NIEDERLÄNDISCHE JEANSMARKE ZEIGT IHR TALENT ALS DETOX-TRENDSETTER

In Bezug auf die Transparenz bei Giftstoffen ist G-Star der Konkurrenz einen Schritt voraus. G-Star erkennt das Recht der Verbraucher und der Gemeinden im Umfeld der Fabriken auf Informationen über die in ihr Wasser eingeleiteten Stoffe anerkennt. Das Unternehmen lässt seinen Worten glaubwürdige Taten folgen und hat begonnen, die Abwasserdaten aus seiner Lieferkette auf der Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) zu veröffentlichen.

G-Star wird außerdem die besten derzeit verfügbaren Technologien zur Erkennung von giftigen Chemikalien in seinen Abwässern und Produkten einsetzen (für Nachweisgrenze und Screeningverfahren). Dies ist ein entscheidender Schritt hin zur vollständigen Beseitigung von gefährlichen Chemikalien. Gemäß seiner Verpflichtung zum Verzicht auf PFC bis Dezember 2014 hat das Unternehmen außerdem mit dem Einsatz PFC-freier Alternativen begonnen.

Wir appellieren an G-Star, Vorreiter zu bleiben und weiter sein Talent als Detox-Champion zu demonstrieren.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: G STAR RAW

Ursprungslan: Niederlande

Nettogewinn: Keine Angaben

CSR: „Nur wenn wir unsere Verantwortung der Gesellschaft und der Umwelt gegenüber annehmen, können wir unsere Position als vorausschauendes Unternehmen behaupten, das die Zukunft antizipiert.“ RAW Responsibility

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Sagen Sie G-Star, dass es ein Detox-Held werden soll
h&m
H&M HAT SICH MIT SEINEN MASSNAHMEN FÜR GIFTFREIE MODE AN DIE SPITZE DER BEWEGUNG GESETZT

H&M hat bewiesen, dass seine Verpflichtung nicht nur eine kurze Modeerscheinung war, indem es als erste Marke die gefährlichen PFC aus seinen Produkten verbannt hat. Der schwedische Modegigant untersagt außerdem die Verwendung von AP/APEO und Weichmachern bei der Herstellung – ein Schritt, über den er seine Zulieferer bereits in Kenntnis gesetzt hat. Das Unternehmen hat außerdem seine Unterstützung für das Prinzip vom “Recht auf Information” demonstriert, indem es begonnen hat, Abwasserdaten seiner Zulieferer auf der anerkannten Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) zu veröffentlichen.

Um diese Entwicklung fortzusetzen, ermuntern wir diesen Detox-Trendsetter, die besten derzeit verfügbaren Technologien für den Nachweis von gefährlichen Chemikalien einzuführen und seinen Weg hin zu “null Einleitungen” bis 1. Januar 2020 fortzusetzen.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: H&M, COS, Monki, Weekday, Cheap Monday, Other Stories

Ursprungsland: Schweden

Nettogewinn (2013): US$2.058 billion

CSR: „Für uns bei H&M hat Nachhaltigkeit mit Handeln zu tun. Es ist eine nie endende Reise voller Herzblut, Engagement und Leidenschaft – mit einem klaren Ziel und ständig neuen Herausforderungen.“ H&M’s Conscious Actions 2012

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Congratulate H&M for its fashion-forward action
inditex
INDITEX STEHT ZU SEINEM WORT UND ERWEIST SICH ALS DETOX-TRENDSETTER

Das Unternehmen hinter dem weltweit größten Bekleidungseinzelhändler Zara hat nach seiner Detox-Verpflichtung gezeigt, dass es ihm ernst ist mit dem Kampf gegen die Wasservergiftung. Als eines der ersten Unternehmen hat Inditex Daten über die Freisetzung von gefährlichen Chemikalien durch seine Zulieferer auf der Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) veröffentlicht.

Inditex hat konkrete Schritte zur Erfüllung seiner Detox-Verpflichtung unternommen und setzt für Nachweisgrenzen und Screeningverfahren immer die besten derzeit verfügbaren Technologien ein. Das Unternehmen hat bereits PFC aus seinen Kleidungsstücken verbannt und hat seine Zulieferer informiert, mithilfe eines Überwachungssystems APEO und Weichmacher aus seiner globalen Lieferkette zu beseitigen.

Dieses proaktive Bemühen um Giftfreiheit zeigt, was Unternehmen erreichen könnten, wenn sie nur wollen. Einzelhandelsgiganten mit globalen Lieferketten beweisen ihren Konkurrenten, dass giftfreies Produzieren nicht die Welt kosten muss.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform
INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN

Eigenmarken: Zara, Pull & Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarious, Oysho, Tempe, Uterique

Ursprungsland: Spanien

Nettogewinn (2013): 2,69 Milliarden USD

CSR: „Wir sind der Überzeugung, dass Inditex im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit nachhaltige Entwicklungsstandards umsetzen muss, dieden Umweltschutz fördern, sicherstellen, dass Ressourcen angemessen bewirtschaftet werden und den gesellschaftlichen Bedürfnissen gerecht werden.“ Umweltschutzrichtlinien von Inditex

Kriterien
  • Elimination (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell Inditex to stick to the Detox trend
Levi Strauss & Co.
LEVI’S MACHT SEIN DETOX-VERSPRECHEN WAHR

Die bekannteste Jeansmarke der Welt hat sich mit Leidenschaft der Detox-Sache angenommen und handelt mit hoher Dringlichkeit, um die versprochene Giftfreiheit zu erlangen.

Levi’s zählt zu den führenden Marken, die bereit sind, dem grundlegenden Prinzip des “Rechts auf Information” zu entsprechen und im Interesse der Millionen giftbedrohten Menschen zu handeln. Daher veröffentlicht Levi‘s Daten über die in seiner Lieferkette in China und den Ländern des Südens freigesetzten Chemikalien auf der anerkannten Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1). Levi's hat seine Zulieferer bereits davon in Kenntnis gesetzt, dass es APEO, Weichmacher und PFC (2) verbannen wird, und kontrolliert weiter die Umsetzung.

Wir müssen sicherstellen, dass Levi’s seine fortschrittlichen Versprechen einhält und weiter der Route der giftfreien Produktion folgt, damit wir stolz auf seine Kleidung sein können.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
  • 2. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
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Eigenmarken: Levis, Dockers, Signature, Denizen

Ursprungsland: USA

Nettogewinn (2013): 229,2 Millionen USD

CSR: „Unser Engagement für Nachhaltigkeit geht weit über das Einhalten von Bestimmungen oder das Minimieren der Umweltbelastung unserer Geschäftspraktiken hinaus. Wir integrieren Nachhaltigkeit in alles was wir tun, sodass unser profitables Wachstum zur Wiederherstellung des Planeten beiträgt.“ Levi Strauss & Co. Planet

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
AKTIV WERDEN
Congratulate Levis for going forth for Detox
Limited Brands
LIMITED BRANDS ERWEIST SICH ALS MODEBEWUSSTER DETOX-TRENDSETTER

Seit es sich dem giftfreien Trend angeschlossen hat, hat das Unternehmen erste Taten folgen lassen, um dafür zu sorgen, dass giftige Chemikalien in unserer Kleidung kein Geheimnis mehr sind. Außerdem hat Limited Brands deutliche Fortschritte auf dem Weg zur Veröffentlichung seiner Abwasserdaten auf der Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) gemacht.

Limited Brands hat seine Zulieferer bereits davon in Kenntnis gesetzt, dass es APEO, Weichmacher und PFC verbannen wird, und kontrolliert weiter die Umsetzung.

Wir fordern Limited Brands dringend auf zu zeigen, dass giftfreie Mode keine Grenzen kennt, und mit glaubwürdiger Umsetzung vor Ort seine Versprechen und Pläne wahr zu machen und die Schlusslichter der Branche zu Veränderungen zu ermutigen.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: Victoria's Secret, La Senza, Henri Bendel

Ursprungsland: USA

Nettogewinn (2013): 753 Millionen USD

CSR: „Wir übernehmen Verantwortung für die Umwelt, sind führend in unseren Gemeinschaften und engagieren uns für bessere Geschäftspraktiken.“ Limited Brands Responsibility

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
AKTIV WERDEN
Tell Limited Brands that Detox knows no limits
mango
MANGO GEHT AUF DEM WEG ZU GIFTFREIER MODE ALS TRENDSETTER VORAN

Der spanische Einzelhändler hat in den Jahren seit seiner Detox-Verpflichtung glaubwürdige und ambitionierte Schritte zu deren Verwirklichung unternommen. Er hat seine Lieferkette offengelegt und Anwohnern, Verbrauchern, Journalisten und Behörden die nötigen Informationen zur Überwachung der Abwässer gegeben.

Mango ist seiner Verpflichtung nachgekommen, gefährliche per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) (1) aus seinen Textilien zu beseitigen und immer die besten verfügbaren Technologien (u. a. für Nachweisgrenze und Screeningverfahren) einzusetzen. Das Unternehmen ist auch führend bei der Integration von grundlegenden Prinzipien in seine Prozesse.

Mango ist zu seiner progressiven und proaktiven Detox-Haltung zu beglückwünschen und wir ermuntern das Unternehmen, weiter seine Verpflichtung gegenüber Menschen und Umwelt umzusetzen. Erfahren Sie mehr.

  • 1. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
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Eigenmarken: Mango, H.E., MNG by Mango

Ursprungsland: Spanien

Nettogewinn (2013): 134,92 Millionen USD

CSR: „Es ist unser Bestreben, in all unseren Einflussbereichen nachhaltig zu handeln.“ Mango Nachhaltigkeitsbericht 2013

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
AKTIV WERDEN
Congratulate Mango for setting the Detox trend
Marks & Spencer
MARKS & SPENCER IST AUF EINEM GUTEN WEG ZU GIFTFREIER MODE

Marks & Spencer ist zu einem Verfechter des Prinzips vom “Recht auf Information” geworden und setzt seine Verpflichtung zur Lieferkettentransparenz um, indem es Daten zu freigesetzten Chemikalien auf der anerkannten Plattform des IInstitute of Public & Environmental Affairs (1) veröffentlicht.

M&S hat sich verpflichtet, immer die besten derzeit verfügbaren Technologien für Nachweis und Screening von Chemikalien einzusetzen.

Außerdem hat das Unternehmen eingewilligt, die wesentlichen Prinzipien von Vorbeugung und Vorsorge und „null Einleitung“ für seine globale Lieferkette zu übernehmen.

Im Interesse seiner Kunden und aller von der Giftstoffbelastung im Wasser Betroffenen muss das Unternehmen weiter gehen und die notwendigen Schritte einleiten, um den völligen Verzicht auf gefährliche Chemikalien in seinen Kleidungsstücken sicherzustellen.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN

Eigenmarken: Marks & Spencer, Per Una, North Coast, Portfolio, Indiglo, Autograph, Blue Harbour, Ceriso, Ultimate, Brazil’s, Occasions, Collezione, Insola

Ursprungsland: UK

Nettogewinn (2014): 810,57 Millionen USD

CSR: „Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle wird belastbarere und transparentere Lieferketten erfordern.“ Geschäftsbericht 2012

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
AKTIV WERDEN
Tell M&S to give its best for Detox
Primark
PRIMARK ZEIGT, DASS ES EIN ECHTER DETOX-TRENDSETTER SEIN KANN

Primark hat seit seiner Verpflichtung zu Detox seine Lieferkette offengelegt und wird mit Greenpeace und dem Institute of Public & Environmental Affairs (1) zusammenarbeiten, um Daten seiner Zulieferer aus China und den Ländern des Südens online zu veröffentlichen.

Der irische Modeeinzelhändler setzt sein Verbot von vorrangig gefährlichen Chemikalien durch und hat versprochen, bis Dezember 2015 alle PFC zu verbannen – ein Vorbild, dem andere folgen sollten.

Da Primark sicher kein Unternehmen ist, das sich auf seinen Lorbeeren ausruht, wird es von Greenpeace ermuntert, seine Führungsrolle zu zementieren. Es sollte die Prinzipien von Vorbeugung und Vorsorge und “null Einleitung” anwenden, was das Vorkommen von gefährlichen Chemikalien in seinen Produkten anbelangt.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: Primark, Penneys (Republik Irland), Untermarken: Early Days, Rebel, Little Rebel, YD, Young Dimension, Atmosphere, Ocean Club, Love to Lounge, Opia, No Secret, Denim Co., Secret Possessions, Cedar Wood State

Ursprungsland: Irland

Nettogewinn des Mutterkonzerns ABF (2014): 1,208 Milliarden USD

CSR: „Wir nehmen unsere Verantwortung gegenüber den Arbeitern in den Fabriken, ihren Gemeinden, unseren Kunden und unseren Aktionären ernst. Wir arbeiten hart daran sicherzustellen, dass unsere Produkte mit Respekt für die Umwelt und unter guten Arbeitsbedingungen hergestellt werden und dass die Rechte der Arbeiter geachtet werden.“ Primark Website, Unsere Ethik.

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
AKTIV WERDEN
Tell adidas to go ‘all in’ for Detox
puma
PUMA GEHÖRT BEI DER ENTGIFTUNG UNSERER KLEIDUNG ZU DEN SPITZENREITERN

Puma hat kürzlich seine Detox-Verpflichtung erneuert und sich verpflichtet, PFC bis Ende 2017 zu 100 % aus seinen Produkten zu verbannen. Das ist ein weiterer bedeutender Schritt, nachdem Puma 2011 bereits die Konkurrenz hinter sich ließ, indem es als erstes Unternehmen überhaupt Schritte zur Entgiftung unternahm. Der globale Sportbekleidungsgigant hat den Einsatz erhöht und sich an die Spitze der Bewegung gesetzt.

Puma hat eingewilligt, die Prinzipien von Vorbeugung und Vorsorge und “null Einleitung” für seine globale Lieferkette zu übernehmen. Das Unternehmen zählt außerdem zu den führenden Marken, die dem grundlegenden Prinzip des “Rechts auf Information” entsprechen und Daten zu den von seinen Zulieferern freigesetzten Chemikalien auf der anerkannten Plattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) veröffentlichen.

Um in der Spur zu bleiben, ermuntern wir Puma, weiter an der Ersetzung und Beseitigung von gefährlichen Chemikalien wie PFC (2) zu arbeiten.
Erfahren Sie mehr

  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
  • 2. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
INFORMATIONEN ZUM UNTERNEHMEN

Eigenmarken: Puma, Cobra Gold, Tretorm, Volcom

Ursprungsland: Deutschland

Nettogewinn (2014): 71,77 Millionen USD

CSR: „Wir sind bei PUMA davon überzeugt, dass unsere Position als kreativer Vorreiter für Sport-Lifestyle-Produkte uns die Möglichkeit und die Verantwortung gibt, zu einer besseren Welt für die kommenden Generationen beizutragen.“ PUMA Handbuch für Umweltstandards

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
AKTIV WERDEN
Tell Puma to stay ahead of the pack
Fast Retailing
WENN ES UM DETOX GEHT, HAT SICH FAST RETAILING ALS ALLES ANDERE ALS LÄSSIG ERWIESEN

Mit der Veröffentlichung der Daten über freigesetzte Chemikalien vom Großteil seiner weltweiten Lieferkette auf der Onlineplattform des Institute of Public & Environmental Affairs (1) ist der trendbewusste Name hinter der großen japanischen Freizeitmarke Uniqlo führend unter den verpflichteten Unternehmen.

Beim Wettlauf um „null Einleitungen“ ist Fast Retailing der Konkurrenz voraus: Das Unternehmen integriert die entscheidenden Prinzipien in seiner gesamten Lieferkette und hat eingewilligt, für Nachweisgrenze und Screeningverfahren immer die besten verfügbaren Technologien einzusetzen. Es hat sein Verbot von APEO inklusive Weichmachern und PVC auf seiner Verbotsliste für Zulieferer bekräftigt und ist auch bei der Beseitigung von PFC bis Juni 2016 im Zeitplan.

Internationale Unternehmen mit weltweiten Lieferketten wie Fast Retailing beweisen, dass sie sich wandeln können, um unser Wasser zu entgiften.
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  • 1. Das chinesische Institute of Public & Environmental Affairs (IPE) – IPE ist eine chinesische NGO, die sich der Offenlegung von Umweltdaten widmet, eine anerkannte globale Plattform für die Offenlegung von freigesetzten Chemikalien.
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Eigenmarken: Uniqlo, Compti des Cotonniers, GU, Helmut Lang, J Brand, PLST, Princess Tam Tam, Theory

Ursprungsland: Japan

Nettogewinn (2014): 652,997 Millionen USD

CSR: „Die Ziele im Hinblick auf soziale Verantwortung sollten untrennbar mit der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens verbunden sein. Andernfalls laufen Unternehmen Gefahr, die Gunst der Öffentlichkeit zu verlieren.“ FR website

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Congratulate Uniqlo for setting the Detox trend
Valentino Fashion Group
VALENTINO HAT SEINEN KONKURRENTEN GEZEIGT, DASS GIFTFREIE MODE KEIN LUXUS SEIN SOLLTE

Seit der italienische Haute-Couture-Gigant Anfang 2013 seinen Luxuskonkurrenten den Fehdehandschuh hingeworfen hat, macht er kontinuierlich neue Fortschritte in Bezug auf seine umfassende Verpflichtung. Wir gratulieren Valentino zur Veröffentlichung von Daten zu vorrangig gefährlichen Chemikalien aus seiner vollständigen globalen Lieferkette – ein entscheidender Sieg für das Recht der Menschen zu wissen, was in ihre Gewässer eingeleitet wird.

Valentino hat sich verpflichtet, die besten verfügbaren Technologien einzusetzen, um null Einleitungen in seiner gesamten Lieferkette sicherzustellen, und das Unternehmen arbeitet an der Beseitigung aller per- und polyfluorierten Verbindungen (PFC) (1) aus seiner Lieferkette.

Während andere gehobene Luxusmarken sich weigern, ihre Kleidung zu säubern, zeigt Valentino mit seiner vorbildlichen Verpflichtung, dass schöne Mode nicht die Umwelt kosten muss. Wir ermuntern Valentino diesen Kurs fortzusetzen und weiter seiner Verpflichtung zu giftfreier Kleidung gerecht zu werden.
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  • 1. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
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Eigenmarken: Valentino, M Missoni

Ursprungsland: Italien

Nettogewinn: Keine Angaben

CSR: : „In Übereinstimmung mit ihrem langfristigen Nachhaltigkeitsprogramm erkennt die Valentino Fashion Group die dringliche Notwendigkeit der Beseitigung sämtlicher industriellen Einleitungen von gefährlichen Chemikalien an.“ Valentino Detox-Verpflichtung

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Urge Valentino to stay on trend
LiNing
LI-NING HAT SEINEN WORTEN KEINE TATSÄCHLICHEN MASSNAHMEN FOLGEN LASSEN

Entgegen seinen frühen Versprechungen als eine der führenden chinesischen Marken, untergräbt das unzureichende Detox-Programm von Li-Ning und seine Verweigerung echter Maßnahmen weiter die Fortschritte von Detox-Trendsettern wie Puma und Adidas bei der giftfreien Produktion.

Li-Ning hat bisher keine Detox-Daten aus seiner Lieferkette veröffentlicht. Es hat jedoch versprochen, bis Ende 2015 Daten über die Freisetzung gefährlicher Chemikalien von 80 % seiner nass verarbeitenden Zulieferer zu veröffentlichen. Li-Ning hat noch keinen klaren Zeitplan für die Beseitigung aller PFC aus seinen Produkten aufgestellt.

Li-Ning hat zumindest den ersten Schritt getan und sein Giftproblem eingeräumt, ist aber bisher seinen Versprechungen nicht nachgekommen.

Das Unternehmen muss seine Bemühungen deutlich verstärken, um das Ziel der Beseitigung gefährlicher Chemikalien bis 2020 zu erreichen. Als Chinas führende Sportmarke trägt Li-Ning Verantwortung für die Umsetzung von Veränderungen, nicht nur im Interesse der Verbraucher, sondern im Interesse der Menschen, die von den Auswirkungen der Giftspur aus den Werken seiner Lieferkette betroffen sind.
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Eigenmarken: LiNing, Z-Do, Aigle, Double Happiness, Lotto, Kason

Ursprungsland: China

Nettogewinn (2013): Geschätzter Betriebsverlust von 27 Millionen USD

CSR: „Der Konzern ist davon überzeugt, dass sein Engagement als verantwortlicher Teil der Gesellschaft langfristigen Nutzen für seine Mitarbeiter, die Gemeinschaft und die Umwelt bringen wird.“

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell LiNIng to walk the talk
Nike, Inc.
NIKE GIBT SICH ALS DETOX-TRENDSETTER, FÄLLT ABER DURCH MANGELNDE TRANSPARENZ AUF

Ganz entgegen seinen trendbewussten Behauptungen hat Nike seit seiner Detox-Verpflichtung in 2011 wenig Fortschritte gemacht und landet erneut in der Greenwasher-Kategorie. Das Unternehmen ist nicht bereit, Transparenz in seiner globalen Lieferkette walten zu lassen und hat nach wie vor keinen klaren Zeitplan für die Beseitigung aller PFC aus seinen Produkten aufgestellt. Was hat Nike zu verbergen?

Obwohl Nike über die Jahre beträchtliche Ressourcen in sein Chemikalienprogramm investiert hat, brachten seine Anstrengungen keine wirklichen Veränderungen in Bezug auf die zentralen Detox-Forderungen. Anstatt mit Vorrang an der Beseitigung gefährlicher Chemikalien zu arbeiten, versteckt sich Nike hinter fadenscheinigem Engagement und stellt sich den Verbrauchern als trendbewusster Branchenführer dar.

Nike nutzt die Branchengruppierung “Zero Discharge of Hazardous Chemicals” (ZDHC) als Deckmantel für die Verschleierung der mangelnden eigenen Bestrebungen zur Entgiftung unserer Kleidung. Darüber hinaus steht Nike dem Fortschritt im Wege, indem es das Niveau von Detox in Richtung ZDHC senkt und die wahren Detox-Trendsetter zurückhält.

Nike, es ist Zeit, reinen Wein einzuschenken, mit dem Greenwashing aufzuhören und zu entgiften – Just Do It.
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Eigenmarken: Nike, Converse, Hurley International, Jordan, Nike Golf

Ursprungsland: USA

Nettogewinn (2014): 698 Millionen USD

CSR: „Die zunehmenden ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen in unserer Welt erfordern unsere Bestleistung. Wir nutzen die Macht unserer Marke, die Energie und Leidenschaft unserer Mitarbeiter und den Umfang unseres Unternehmens, um sinnvolle Veränderung zu bewirken.“ Nike Responsibility, September 2013

Kriterien
  • Eliminierung (APEO und Phthalsäureeste) Das vorrangige Eliminieren der gefährlichsten Chemikalien wie APEO oder Phthalsäureester
  • Eliminierung (PFC) Das Ersetzen von PFC durch sicherere Alternativen
  • Transparenz Wie transparent Daten zum Einsatz gefährlicher Chemikalien veröffentlicht werden
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Tell Nike to ‘Just Do It’
Giorgio Armani
DIESES ANGEBLICH TRENDIGE MODEHAUS IST VÖLLIG UNMODERN, WENN ES UM DETOX GEHT

Über zwei Jahre nachdem die Greenpeace-Studie Giftige Garne – Der große Textilien-Test Armanis Verwicklung in Gewässerverunreinigungen mit Giftstoffen aufgedeckt hat, geht Armani das Problem nach wie vor nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit an.

Armani hat zwar eine Erklärung zur Entgiftung abgegeben. Diese Selbst-Verpflichtung ist jedoch nicht glaubwürdig, da sie einige der grundlegenden Detox-Prinzipien wie das Prinzip von „Vorbeugung und Vorsorge“ und das „Recht auf Information“ nicht anerkennt. Armani hat sich trotz mehrfacher Anfragen geweigert, eine glaubwürdige Detox-Verpflichtung mit Greenpeace abzugeben. Diese würde das öffentliche Recht auf Information befriedigen würde, indem sie die Veröffentlichung von Daten über die Freisetzung gefährlicher Chemikalien durch seine Zulieferer auf einer öffentlich zugänglichen Website sicherstellen würde. Mit seiner unwirksamen und vagen Verpflichtung schließt sich Armani nicht der echten Detox-Bewegung an. Deshalb ist das Unternehmen ein Detox-Schlusslicht.

Wie seine Konkurrenten bewiesen haben, sollte giftfreie Mode das Gewerbe jedes respektablen Modehauses sein.

Würden die berühmten Modelle Armani weiter so unterstützen, wenn sie wüssten, dass ihre Lieblingsmarke ein Transparenzproblem hat?
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Eigenmarken: Giorgio Armani, Emporio Armani, Armani Exchange, Armani Jeans, Armani Collezioni

Ursprungsland: Italien

Nettogewinn (2014): US$449.40 million

CSR: „Als weltweiter Marktführer in der Modebranche ist Armani Exchange davon überzeugt, dass die Art, wie wir arbeiten genauso wichtig ist, wie die eigentliche Arbeit. Wir sind bestrebt sicherzustellen, dass unsere Waren in verantwortlicher Weise hergestellt werden und dass sich unsere Standards und Systeme weiterentwickeln, um den Erwartungen in Bezug auf ethische Arbeitspraktiken und Umweltkontrolle gerecht zu werden.“ Armani Exchange Corporate Responsibility, September 2013

Kriterien

Dieses Unternehmen hat sich noch nicht zu Detox verpflichtet

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Tell Armani to come clean
BESTSELLER
BESTSELLER HINKT HINTER DEN TRENDSETTERN DER BRANCHE HER UND SCHLIESST SICH NICHT DER DETOX-BEWEGUNG AN

Greenpeace hat Bestsellers Verbindungen zu dem Giftproblem in seiner Studie Giftige Garne – Der große Textilien-Test aufgezeigt, die gefährliche Chemikalien in dessen Bekleidung nachweist. Greenpeace ist der Ansicht, dass gefährliche Chemikalien in unserer Kleidung nicht akzeptabel sind.

Große Unternehmen mit globaler Reichweite wie Bestseller sind in einer perfekten Position, um voranzugehen und mit einer glaubwürdigen individuellen Detox-Lösung ihre Lieferkette zu bereinigen.

Führende Unternehmen der Branche haben bewiesen, dass giftfreie Mode nicht die Welt kosten muss. Warum können also Unternehmen wie Bestseller keine glaubwürdigen und ambitionierten Schritte gegen ihre Chemikalienabhängigkeit unternehmen?
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Eigenmarken: Jack & Jones, Junarose, Mamalicious, Name It, Object Collectors Item, Only, Outfitters Nation, Pieces, Vero Moda, Vila Clothes

Ursprungsland: Dänemark

Nettogewinn (2013/14): 255,74 Millionen USD

CSR: „Nachhaltigkeit ist ein integraler Bestandteil unseres Geschäftes … Wir glauben, dass nachhaltigen Produkten die Zukunft gehört, und wir gehen davon aus, dass wir zunehmend nachhaltige Materialien verwenden werden ...“ Bestseller Nachhaltigkeitsbericht 2012

Kriterien

Dieses Unternehmen hat sich noch nicht zu Detox verpflichtet

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Tell Bestseller to catch up
Only the Brave
ONLY THE BRAVE VERSTEHT NICHT, DASS GIFTIGE MODE DUMM IST UND EINE DETOX-LÖSUNG KLUG

Als Greenpeace die Produkte des Unternehmens 2012 getestet hat, wurden Stoffe wie Nonylphenolethoxylate (NPE) darin nachgewiesen, die sich in der Umwelt zu gefährlichen Chemikalien abbauen.

Trotz des weltweiten Drucks, seine Produktion zu bereinigen und dem Versprechen zu entgiften, hat sich das Unternehmen hinter Marken wie Diesel und Viktor & Rolf als Branchenschlusslicht erwiesen. Die Firma hat sich geweigert, seine Giftabhängigkeit zu bekämpfen und bremst so die Fortschritte der Modewelt auf dem Weg zu einer Mode ohne Umweltverschmutzung.

Wir fordern Only the Brave auf, sich den Trendsettern der Modebranche anzuschließen, die dem allgemeinen Ruf nach einer Fashion ohne gefährliche Chemikalien gefolgt sind, und eine glaubwürdige Detox-Verpflichtung für eine giftfreie Zukunft abzugeben.
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Eigenmarken: Diesel, Maison Martin Margiela, Viktor & Rolf, Marni

Ursprungsland: Italien

Einnahmen (2012): 2 Milliarden USD

CSR: „Mutiges Handeln für eine bessere Welt“ Only The Brave, September 2013

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Dieses Unternehmen hat sich noch nicht zu Detox verpflichtet

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Urge Only The Brave to be smart
DOLCE & GABBANA
DOLCE & GABBANA MUSS SEINE GIFTABHÄNGIGKEIT ÜBERWINDEN UND SICH ZU DETOX VERPFLICHTEN

Der Greenpeace-Bericht zur Untersuchung von Luxusbekleidung für Kinder hat 2014 gezeigt, dass Produkte von Dolce & Gabbana gefährliche Chemikalien enthielten. Dolce & Gabbana hat die vielen Anfragen von Greenpeace nicht beantwortet und weigert sich mitzuteilen, was hinter verschlossenen Türen in Bezug auf giftige Abwässer aus der Textilproduktion vonstatten geht. Dolce & Gabbana und seine Zulieferer können nicht einfach die Wahrheit ignorieren und weiter unsere Gewässer für ihre giftigen Abwässer missbrauchen. Dieser Gift-Junkie handelt nicht mit der Verantwortlichkeit, die die Verbraucher und die betroffenen Gemeinden vor Ort verdienen.

Wir fordern Dolce & Gabbana auf, sich den Trendsettern der Modebranche anzuschließen, die dem allgemeinen Ruf nach einer Mode ohne gefährliche Chemikalien gefolgt sind, und eine glaubwürdige Detox-Verpflichtung für eine giftfreie Zukunft abzugeben.
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Eigenmarken: Dolce & Gabbana

Ursprungsland: Italien

Nettogewinn (2012): keine Angaben

CSR: „Für Dolce & Gabbana ist Respekt für die Umwelt ein grundlegender Wert, den das Unternehmen durch nachhaltiges Handeln bei seinen Aktivitäten und die Unterstützung von Initiativen und Projekten gegen den Klimawandel verfolgt.“ Ethischer Unternehmenskodex von Dolce & Gabbana

Kriterien

Dieses Unternehmen hat sich noch nicht zu Detox verpflichtet

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Tell Vancl to
clean up its
toxic habit
Gap Inc.
OBWOHL GAP BEHAUPTET, „HELLE“ ZU SEIN, TAPPT ES BEI DETOX NOCH IM DUNKELN

Im April 2013 hat Greenpeace weitere Belege für die Verbindung von Gap Inc. mit gefährlichen Chemikalien gefunden. Giftige Garne – Verschmutzung des Paradieses deckte die Verbindungen des Unternehmens zu einem die Umwelt belastenden indonesischen Zulieferer auf, der eine Mischung gefährlicher Chemikalien in die lokale Wasserversorgung freisetzte. Während seine Konkurrenten wie Zara den weltweiten Ruf nach einer sauberen Modebranche erhört haben, zieht Gap es vor, weiter wegzuschauen.

Das Unternehmen behauptet zwar, seine Produktion zu reinigen, versteckt sich jedoch hinter den wirkungslosen Papierversprechen der Branchengruppierung „Zero Discharge of Hazardous Chemicals“ und lässt eine große Lücke zwischen Worten und Taten erkennen. Es ist an der Zeit, dass Gap die volle Verantwortung für seine Giftabhängigkeit übernimmt und zum Rest der Branche aufschließt, um das trendbewusste Unternehmen zu werden, als das seine Kunden es sehen möchten.
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Eigenmarken: Gap, Banana Republic, Old Navy, Piperlime, Athleta, INTERMIX

Ursprungsland: USA

Nettogewinn (2013): 1.280 Millionen USD

CSR: „Für Gap Inc. bedeutet Umweltverantwortung weit mehr, als „grün“ zu sein und grüne Produkte zu verkaufen. Sie ist verbunden mit allen Aspekten unserer Geschäftstätigkeit, von der Herstellung unserer Bekleidung über Verpackung und Versand bis zur Gestaltung unserer Geschäfte. Als weltweiter Einzelhändler haben wir das Potenzial, bei kritischen Umweltproblemen etwas zu bewirken.“ Gap Inc., Soziale und Umweltverantwortung, September 2013

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Dieses Unternehmen hat sich noch nicht zu Detox verpflichtet

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Tell Gap to
‘be bright’
HERMÈS
HERMÈS ZEIGT NOCH IMMER KEIN ENGAGEMENT FÜR EINE GIFTFREIE ZUKUNFT

Im Februar 2014 hat Greenpeace Belege dafür veröffentlicht, dass die Produkte von Hermès gefährliche Chemikalien enthielten. Die Tests zeigten die Verwendung gefährlicher Chemikalien in Luxusbekleidung für Kinder.

Hermès hat bisher keine glaubwürdigen Maßnahmen zur Offenlegung seiner giftigen Lieferkette ergriffen und keine eigene Detox-Verpflichtung abgegeben. Ohne glaubwürdige Detox-Verpflichtung macht das französische Modehaus die Verbraucher weltweit zu unwissentlichen Komplizen bei der Freisetzung gefährlicher Chemikalien in unsere Umwelt.

Valentino und Burberry sind da weit voraus und haben realisiert, dass schöne Produkte nicht die Welt kosten müssen. Hermès muss der Welt zeigen, dass ihm das Angehen des Giftproblems so ernst wie die Qualität seiner Produkte ist, und muss unverzüglich eine glaubwürdige individuelle Detox-Verpflichtung abgeben.
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  • 1. PFC – per-/polyfluorierte Chemikalien; zu den PFC gehören polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomeralkohole, die als Vorgängerstoffe eingesetzt werden und zu perfluorierten Carbonsäuren wie PFOA abgebaut werden.
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Eigenmarken: petit h, Hermès Horizons, John Lobbbootmaker, Cristalleries de Saint-Louis, Verelde Belval, Bucol, Métaphore, Le Crin textiles, Shang Xia

Ursprungsland: Frankreich

Nettogewinn (2013): 884,9 Millionen USD (den Eigentümern des Mutterkonzerns zuzuschreiben)

CSR: „Hermès ist ein achtsames, sorgsames und engagiertes Unternehmen, das seine Geschäfte mit Respekt für seine ökologische, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Umgebung führt.“ Hermès Jahresbericht

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Dieses Unternehmen hat sich noch nicht zu Detox verpflichtet

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Tell Vancl to
clean up its
toxic habit
MOËT HENNESSY LOUIS VUITTON (LVMH)/Christian Dior Couture
DIESES FRANZÖSISCHE MODEHAUS IST VÖLLIG UNMODERN, WENN ES UM DETOX GEHT

Der Greenpeace-Bericht von 2014 zu Luxusbekleidung für Kinder hat gezeigt, dass Produkte von Louis Vuitton, Marc Jacobs und Dior gefährliche Chemikalien enthielten. LVMH/Christian Dior hat bisher keinerlei glaubwürdige Maßnahmen zur Offenlegung seiner giftigen Lieferkette ergriffen und keine glaubwürdige individuelle Detox-Verpflichtung abgegeben.

LVMH und Christian Dior haben komplexe verwobene Eigentumsverhältnisse. Die Dringlichkeit der globalen Wasserkrise verlangt, dass LVMH und Christian Dior gemeinsam schnell eine glaubwürdige öffentliche Detox-Verpflichtung über Greenpeace abgeben. Während andere Luxusmarken wie Burberry und Valentino den weltweiten Ruf nach Säuberung der Modebranche erhört haben, ziehen LVMH/Christian Dior es vor, weiter wegzuschauen.

Wir fordern sie dringend auf, sich im Interesse der Verbraucher und der betroffenen Menschen vor Ort den Detox-Trendsettern anzuschließen und den Weg in eine giftfreie Zukunft zu ebnen.
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Eigenmarken (LVMH): Louis Vuitton, Céline, Loewe, Berluti, KENZO, Givenchy, Marc Jacobs, Fendi, Emilio Pucci, Thomas Pink, Donna Karan, Edun, NOWNESS, LoroPiana, Nicholas Kirkwood (Mode & Lederwaren)

Eigenmarken (Christian Dior Couture): Christian Dior

Ursprungsland: Frankreich

Nettogewinn von LVMH (2014): 3.568 Millionen USD (Gewinn aus Lederwaren und Mode)

Nettogewinn von Christian Dior Couture (2013/14): 213 Millionen USD

CSR: „Für LVMH ist ein umweltschonender Ansatz eng mit unseren Werten und unserem Geschäft verbunden. Tatsächlich sind der Lebensstil, den wir zu bewahren suchen, und die Menschlichkeit in uns allen, die wir verstärken wollen, tief in diese Traditionen eingeschrieben. LVMH website

Kriterien

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toxic habit
metersbonwe
WENN ES UM DETOX GEHT, IST METERSBONWE ALLES ANDERE ALS „ANDERS“

Seit die Studie Giftige Garne – Der große Textilien-Test von Greenpeace im November 2012 die anhaltende Giftabhängigkeit des Unternehmens aufdeckte, ist Metersbonwe wirkliche Maßnahmen zur Offenlegung seiner giftigen Lieferkette sowie eine glaubwürdige individuelle Detox-Verpflichtung schuldig geblieben. Unternehmen wie Metersbonwe machen ihre Kunden zu unwillentlichen Komplizen bei der Freisetzung gefährlicher Chemikalien in unsere Umwelt.

Metersbonwe muss mit der Dringlichkeit handeln, die die Situation verlangt, um die gefährliche Gewässerverunreinigung durch seine Prozesse und Produkte zu beenden. Während Detox-Trendsetter wie Fast Retailing und G-Star unterwegs in eine giftfreie Zukunft sind, bleiben Branchenschlusslichter wie Metersbonwe abgeschlagen zurück.
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Eigenmarken: Metersbonwe

Ursprungsland: China

Nettogewinn (2014): 23,36 Millionen USD

CSR: „Das Unternehmen betrachtet Umweltschutz als wesentlichen Bestandteil seiner nachhaltigen Entwicklungsstrategie, übernimmt aktiv Verantwortung für die Umwelt, erhöht die Ressourcennutzung und verstärkt die Abfallbewirtschaftung.“ Metersbonwe (2011). Metersbonwe CSR-Bericht 2011, S. 8.

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Tell Metersbonwe
to“be different”
for Detox
pvh
WAS DETOX ANGEHT, IST PHILLIPS-VAN HEUSEN (PVH) VÖLLIG AUS DER MODE

Nachdem es in den im Greenpeace-Bericht Schmutzige Wäsche aufgedeckten Giftskandal verwickelt war, hat PvH, das Unternehmen hinter angesagten Marken wie Calvin Klein und Tommy Hilfiger, sein Engagement für eine giftfreie Zukunft erklärt. Seine Handlungen seitdem sagen leide etwas anderes. Die Ergebnisse der Produkttests von Greenpeace haben außerdem gezeigt, dass PvH seinen Kunden in Bezug auf saubere Herstellungstechniken und giftfreie Kleidung Märchen erzählt.

Dieser Gift-Junkie handelt nicht mit der Verantwortlichkeit, die seine Aktionäre, die Verbraucher und die betroffenen Gemeinden vor Ort verdienen. PvH weigert sich unter dem Deckmantel der schwachen gemeinsamen Verpflichtungen der Branchengruppierung “Zero Discharge of Hazardous Chemicals”, seine Giftspur offenzulegen und ist nicht bereit, sich zu einer individuellen Detox-Lösung zu verpflichten.

Anders als führende Unternehmen wie Benetton, die das Giftproblem mit echten Detox-Lösungen angehen, hat PvH keine glaubwürdigen individuellen Schritte zur Bekämpfung seiner Giftabhängigkeit unternommen.

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Eigenmarken: Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Van Heusen, IZOD, ARROW, Speedo, Olga, Warner's, GH Bass & Co

Ursprungsland: USA

Nettogewinn (2013): 581 Millionen USD

CSR: „Es ist eine Ehre, ein Unternehmen zu führen, in dem es zuallererst um Menschen geht – ob es unsere eigenen Kollegen sind, unsere Partner in der Lieferkette, unsere Kunden oder die Gemeinschaften, in denen wir leben und geschäftlich tätig sind.“ CSR 2012 – Botschaft des CEO, September 2013

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vancl
VANCL HAT KEINE VERANTWORTUNG FÜR SEINEN ANTEIL AM GIFTIGEN WASSERKREISLAUF ÜBERNOMMEN

Obwohl die Studie Giftige Garne – Der große Textilien-Test rvon Greenpeace eine Verbindung zwischen den Produkten der chinesischen Marke und Giftstoffbelastungen aufgedeckt hat, leugnet das Unternehmen bisher seine Rolle in dem Giftskandal. Als ein führendes chinesisches Unternehmen hat es nicht nur eine Verantwortung gegenüber den Verbrauchern, sondern muss auch im Interesse derjenigen handeln, die direkt unter den Auswirkungen der Giftstoffbelastung in China leiden.

Vancl und seine Zulieferer können unsere Gewässer nicht weiter als Giftmülldeponie missbrauchen. Wir fordern sie dringend auf, sich im Interesse der Verbraucher und der betroffenen Menschen vor Ort den Detox-Trendsettern anzuschließen und den Weg in eine giftfreie Zukunft zu ebnen.

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Eigenmarken: Vancl

Ursprungsland: China

Nettogewinn (2012): Keine Angaben

CSR: Keine Aussage auf der Website gefunden

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versace
VERSACE MUSS SEINE GIFTABHÄNGIGKEIT ÜBERWINDEN UND SICH ZU DETOX VERPFLICHTEN

Fast ein Jahr nachdem ein Greenpeace-Bericht 2014 gefährliche Chemikalien in Kinderbekleidung von Versace aufgedeckte, hat das Unternehmen noch keine erkennbaren Schritte dagegen unternommen. Wenn andere trendbewusste Luxusmarken wie Valentino und Burberry eine glaubwürdige Detox-Verpflichtung eingehen können, dann kann das auch Versace.

Versace und seine Zulieferer können unsere Gewässer nicht weiter als Giftmülldeponie missbrauchen. Wenn sich das italienische Modehaus wirklich an der Spitze der Modewelt sieht, muss es dringend Maßnahmen zur Entgiftung seiner weltweiten Lieferkette ergreifen und sich mit einer glaubwürdigen individuellen Detox-Verpflichtung den Trendsettern der Branche anschließen.

Wir fordern VERSACE auf, sich den Trendsettern der Modebranche anzuschließen, die dem allgemeinen Ruf nach einer Mode ohne gefährliche Chemikalien gefolgt sind, und eine glaubwürdige Detox-Verpflichtung für eine giftfreie Zukunft abzugeben.
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Eigenmarken: Atelier Versace Collection, Versace Collection, Versace Menswear, Versus

Ursprungsland: Italien

Nettogewinn (2012): 480 Millionen USD (geschätzt)

CSR: “„Der Konzern wird Beziehungen für die Zusammenarbeit mit Zulieferern in Übereinstimmung mit geltendem Recht und den Prinzipien des Verhaltenskodex eingehen und beste professionelle Standards sowie Best Practices in Bezug auf Ethik, den Schutz von Gesundheit und Sicherheit und den Umweltschutz sicherstellen.“ Ethischer Verhaltenskodex von Versace

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