Greenpeace - Der Detox Catwalk

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Der Detox Catwalk Es ist an der Zeit, herauszufinden, welches Bekleidungsunternehmen es ernst meint mit dem Bekenntnis zur giftfreien Zukunft.

In den letzten zwei Jahren haben sich hunderttausende Aktivisten, Fashionistas, Blogger und Verbraucher zusammengetan, um sich für giftfreie Mode stark zu machen. Mit spektakulären Aktionen vom Flashmob bis zum Meinungssturm brachten sie insgesamt 18 große Textilunternehmen dazu, sich zu Detox zu verpflichten (auf dem Detox Catwalk erfahren Sie, wer zurzeit top und wer flop ist in Sachen giftfreier Mode).

Nun ist es an der Zeit, herauszufinden, welche Unternehmen ihren Worten Taten folgen lassen: wer Detox-Trendsetter der Branche ist, wer uns mit leeren Papierversprechen und Greenwashing-Beteuerungen an der Nase herumführt und wer als Schlusslicht immer noch nicht bereit ist, dem Gift abzuschwören und sich zu Detox zu bekennen.

Erkunden Sie den Detox Catwalk, und finden Sie heraus, welches Unternehmen führend ist in Sachen transparenter Lieferkette, welches Unternehmen sein Bestes gegeben hat, um schädliche Chemikalien aus seiner Kleidung zu verbannen und welche Firmen immer noch versuchen, mit minimalem Engagement davonzukommen.

Trendsetter – Unternehmen die sich zu Detox verpflichtet haben und ihre Branche mit glaubwürdigen Fristen, konkreten Maßnahmen und praxistauglicher Umsetzung in eine giftfreie Zukunft führen.

Greenwasher – Unternehmen, die sich zu Detox verpflichtet haben, aber nicht Wort halten, weil sie ihre ineffizienten Maßnahmen hinter Papierversprechen und fadenscheinigem Engagement verstecken.

Schlusslichter Gift-Junkies, die keine Verpflichtung eingehen wollen und sich weigern, die Verantwortung für ihre Giftspur zu übernehmen. Deren individuelle, glaubwürdige Detox-Verpflichtung folglich noch aussteht.

Wenn Sie mehr über individuelle, glaubwürdige Detox-Lösungen und die Kriterien für den Catwalk wissen möchten, schauen Sie sich doch einmal auf der Seite „Detox-Catwalk-Kriterien“ um.

Giftfreie Mode bis 2020

Damit unsere Zukunft wirklich giftfrei wird, fordern wir die Unternehmen auf, eigene Detox-Verpflichtungen einzugehen und umzusetzen. Hierfür müssen sie sich schrittweise bis zum 1. Januar 2020 vom Gebrauch und von der Freisetzung giftiger Chemikalien in allen weltweiten Lieferketten verabschieden.

Basis dafür sind die folgenden drei Grundprinzipien:

  • 1. Vorbeugung und Vorsorge
    Präventivmaßnahmen zur Eliminierung gefährlicher Chemikalien angesichts der unabsehbaren Risiken.
  • 2. Recht auf Wissen
    Transparentes Handeln im Interesse von Gemeinden, die in der Nähe der Abflussrohre leben, und Verbrauchern, die ein Recht darauf haben, über die Einleitung schädlicher Chemikalien in unsere Gewässer informiert zu werden.
  • 3. Eliminierung
    Stopp der Freisetzung giftiger Chemikalien und das Eingeständnis, dass es definitiv keine umweltverträglichen Mengen schädlicher Substanzen geben kann.

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Verbreiten Sie den Detox Catwalk.
Kriterien
Der Detox Catwalk erklärt

Die Kriterien die für den Detox Catwalk herangezogen wurdne, beruhen auf der Glaubwürigkeit der Detox-Verpflichtung eines Unternehmens, sowie seine Aktionen um reale Resultate zu liefern. Die sich festlegenden Unternehmen wurden gruppiert - je nach ihren Verpflichtungen und Aktionen unter den drei kritischen Eckpfeilern: Hauptgrundsatz, Transparenz und Eliminierung.

Hauptgrundsatz – die vier wichtigsten Grundsätze die die Eckpfeiler der Unternehmensverpflichtung darstellen: “Vorsorgeprinzip”, “Definition von ‘Giftfrei’”, “Individuelle Unternehmensverantwortung” und “Recht auf Wissen”.

Transparenz – Das Recht der Öffentlichkeit darüber informiert zu sein, welche giftigen Chemikalien verwendet und in die Umwelt abgelassen werden, sowie wo genau dies passiert.

Eliminierung – Das Setzen von ambitionierten Zeitplänen um die 11 als priorisiert identifizierten Chemikalien-Gruppen zu eleminieren und ein System aufzustellen, alle weiteren giftigen Chemikalien bis zur Deadline am 1.1.2020 identifizieren und eleminieren zu können.

Greenpeace International (Greenpeace) hat alle Detox-Marken bewertet. Da jedoch die Schlusslichter erst glaubwürdige individuelle Detox-Verpflichtungen abgeben müssen, wurden die Unternehmen dieser Kategorie noch nicht weiter bewertet. Greenpeace ermutigt diese Unternehmen, sich zu einer Detox-Lösung zu verpflichten und ihre Lieferkette entsprechend der angeführten Kriterien zu säubern.

Das folgende PDF enthält Kontext, Kriterien und Funktion des Detox Catwalk.

PDF herunterladen (englisch)
Die Unternehmen

Das unten angeführte Dokument zeigt detailiert die Fortschritte auf, die jedes der 18 untersuchten Detox-Unternehmen hinzüglich dem Einhalten ihrer Versprechen gemacht hat.
Es enthält weiters die vollständigen Hinweise auf denen Greenpeace International seine Untersuchungen aufgebaut hat.

Greenpeace International hat die Firmen in der Kategorie "Schlusslichter" nicht weiter eingeschätzt, da sie zuerst glaubhafte eigene Detox-Zustimmungen öffentlich äußern müssen.

PDF herunterladen (englisch)
benetton group
Benetton bekennt Farbe und produziert seine Mode giftfrei

Seit seiner Verpflichtung zu Detox schenkt Benetton über seine Produktionskette reinen Wein ein: Gemeinsam mit Greenpeace und dem Institute for Environmental Affairs (1) wird das Unternehmen Daten seiner Lieferanten aus China und dem Globalen Süden im Internet veröffentlichen. Der modebewusste Hersteller aus Italien bekennt sich öffentlich zu den Prinzipien „Zero discharge“ und „Vorsorge“ und setzt auf modernste Technologien, um schädliche Chemikalien zu identifizieren und vollständig aus allen Produkten zu verbannen.

Wir fordern Benetton auf, die Messlatte für die gesamte Branche höher zu legen. Hierfür muss der Hersteller höchsten Ansprüchen an giftfreie Mode genügen und modernste chemische Screenings einsetzen (2). Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
  • 2. Zurzeit ist Greenscreen die einzige Screening-Methode, die in allen Kriterien glaubwürdig ist.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: United Colours of Benetton, Undercolours of Benetton, Sisley, Playlife

Herkunftsland: Italien

Nettoertrag (2011): 95 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Wir müssen sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich verantwortungsbewusst handeln. Unser ethischer Ansatz sollte den sozialen Kontext, die Gesellschaft und die Umwelt miteinbeziehen.“ Alessandro Benetton, Präsident der Benetton Group

Fordern Sie Benetton auf, den Trend weiterzuverfolgen
c&a
Beim Thema Detox lässt C&A Worten Taten folgen.

Was die Verbannung von Giften angeht, erweist sich C&A als echter Detox-Pionier. Das Unternehmen ist schon frühzeitig zum schrittweisen Verzicht auf perfluorierte Verbindungen (PFC)(1) in seiner Lieferkette bereit gewesen. Als Reaktion auf den weltweiten Druck durch die Verbraucher hat das Unternehmen seinen individuellen Detox-Aktionsplan erweitert und ruft seine Produktionskette zur Revolution in Sachen Transparenz auf.

C&A zeigt beachtliches Engagement – doch um ein echter Detox-Held zu werden, könnte der Textilhersteller noch mehr tun: Er sollte zeigen, dass es ihm mit dem Verzicht auf Gift wirklich ernst ist. Bei der Verwendung von Chemikalien sollte das Unternehmen sich daher an das „Vorsorge“-Prinzip halten, Transparenz über die gesamte Produktionskette hinweg einführen und auf die vollständige Eliminierung gefährlicher Chemikalien bis 2020 hinarbeiten. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. PFC: Fluorkohlenwasserstoffe/polyfluorierte Verbindungen. Zu den PFCs zählen polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomere, die als Vorstufen dienen und zu perfluorierten Alkylcarbonsäuren, z. B. PFOA, degradieren können.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: C&A, Angelo Litorico, Yessica, Your Sixth Sense, Westbury, Canda, Clockhouse, Baby Club, Palomino, Here & There, Rodeo Sport

Herkunftsland: Niederlande

Nettogewinn: Konnte nicht ermittelt werden.

CSR: „Umweltschutz ist bei C&A immer in Mode.“ C&A, Unsere Verantwortung

Forden Sie C&A auf, für Detox aufs Ganze zu gehen.
coop
Coop hält seinen Vorsprung in Sachen giftfreier Mode.

Seitdem das Unternehmen die Schlacht im Schweizer Einzelhandel für sich entschieden hat, zeigt es sich äußerst kooperativ: Gemeinsam mit Greenpeace und dem Institute for Environmental Affairs (1) arbeitet es an der Transparenz seiner gesamten Produktionskette. Es hat die Brisanz des Schadstoffproblems erkannt und wird nun aktiv, um sämtliche Lieferanten über seine Detox-Verpflichtung zu informieren.

Noch kann sich Coop nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen: Es sollte mit gutem Beispiel vorangehen und den Vorsatz, modernste Screening-Technologien in seine Lieferkette zu integrieren, in die Tat umsetzen. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Coop, Naturaline, nulu, feelyou, Sergio

Herkunftsland: Schweiz

Nettogewinn: (2012) 500 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Nachhaltigkeit glaubwürdig zu leben, ist seit 20 Jahren unser Ziel. Beim Umweltschutz haben wir schon viel erreicht und wollen auch künftig am Ball bleiben!“ Nachhaltigkeitsbericht 2012

Legen Sie Coop nahe, seinem Trend treu zu bleiben.
esprit
Esprit hat das Potenzial zum echten Detox-Trendsetter.

Das Unternehmen redet Klartext und tut alles dafür, seine Produktionskette von gefährlichen Chemikalien zu befreien. Der bekannte Hersteller von Casual Wear hat damit begonnen Daten zu Schadstoffeinleitungen auf der Internetseite des Institute for Environmental Affairs zu offenzulegen (1).

Außerdem ist Esprit damit einverstanden, ausschließlich modernste Technologien zu verwenden – sowohl bei Nachweisgrenzen als auch beim chemischen Screening. Überdies setzt Esprit im gesamten Entscheidungsprozess auf wichtige Detox-Prinzipien und nähert sich so Schritt für Schritt dem vollständigen Verzicht auf giftige Chemikalien.

Beim Thema Detox zeigt Esprit echte Führungsqualitäten. Das Unternehmen muss aber sicherstellen, dass es seine Verpflichtungen auch wirklich einhält und alles tut, um das Ziel giftfreier Mode zu erreichen. Lesen Sie mehr darüber

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Esprit, EDC

Herkunftsland: Deutschland/Hongkong

Nettogewinn: (2012) 151 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Wir möchten etwas bewegen, indem wir umweltbewusst denken und dieses Denken in die Tat umsetzen.“ ESPRIT, Gelebte Nachhaltigkeit

Sagen Sie Esprit, dass es alles für Detox geben soll.
G-Star Raw
Denimriese G-Star Raw ist auf dem besten Weg zum Detox-Helden.

Als Vorreiter in Sachen Transparenz weiß G-Star Raw, dass Verbraucher und Anwohner ein Recht darauf haben, zu erfahren, welche Schadstoffe in ihre Gewässer eingeleitet werden. Dieser Erkenntnis folgten alsbald glaubhafte Taten: So hat der Jeanshersteller begonnen, die Schadstoffeinleitungen seiner Produktionskette auf der Internetplattform des Institute for Environmental Affairs zu veröffentlichen. (1)

Nun will G-Star Raw auch modernste Technologien einsetzen, um die schädlichen Chemikalien in seinen Abwässern und Produkten zu ermitteln – sowohl bei den Nachweisgrenzen als auch beim Screening. Das ist ein wichtiger Schritt hin zum vollständigen Verzicht auf gefährliche Chemikalien.

Wir appellieren an G-Star Raw, jetzt nicht locker zu lassen: Das Unternehmen muss seine Top-Position verteidigen und sein Talent als Detox-Champion weiter ausbauen. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: G STAR RAW

Herkunftsland: Niederlande

Nettogewinn: Konnte nicht ermittelt werden.

CSR: „Nur, wenn wir unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft und Umwelt ernst nehmen, können wir unsere Position als zukunftsorientiertes Unternehmen behaupten.“ RAW Verantwortung

Ermutigen Sie G-Star, Detox-Held zu werden.
h&m
H&M hält Wort – und wird modischer Trendsetter.

H&M hat bewiesen, dass seine Verpflichtung keine bloße Modeerscheinung ist: Das Unternehmen will auf elf schädliche Chemikaliengruppen verzichten und macht bereits Schritte in diese Richtung. Zudem erweist es sich als echter Verfechter des Prinzips „Recht-auf-Wissen“: Das zeigt sich in seinem ehrgeizigen Plan, die Schadstoffeinleitungen aller strategischen Zulieferer auf der Plattform des Institute for Environmental Affairs zu veröffentlichen. (1).

Um en Vogue zu bleiben, möchten wir den Detox-Champion dazu ermutigen, bei der Ermittlung schädlicher Chemikalien auf die bestmöglichen Technologien zu setzen. Außerdem muss das Unternehmen seinen Weg zum vollständigen Verzicht auf Giftstoffe bis 1. Januar 2020 bedingungslos weiterverfolgen. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: H&M, COS, Monki, Weekday, Cheap Monday, Other Stories

Herkunftsland: Schweden

Nettogewinn (2012): 2.398 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Nachhaltigkeit ist bei H&M kein bloßes Lippenbekenntnis. Wir machen diese Reise mit viel Herzblut, Energie und Leidenschaft, um dabei laufend die eigenen Grenzen zu erweitern.“ H&M Umweltbewusstes Handeln 2012

Gratulieren Sie H&M zu seinem trendigen Handeln.
inditex
Inditex setzt auf giftfreie Mode und zählt zu den Detox-Vorreitern

Inditex, das Unternehmen hinter dem Weltmarktführer Zara, zeigt, dass es die Entgiftung seiner Mode sehr ernst nimmt. Die chemischen Farbstoffe, die im Produktzyklus verwendet werden, unterzieht es umfangreichen internen Tests. Ein proaktives Handeln, das beweist, was ein Unternehmen in Sachen Detox erreichen kann.

Im Rahmen seiner Detox-Verpflichtung hat das Unternehmen bereits konkrete Schritte unternommen: Es ist bereit, sowohl bei den Nachweisgrenzen als auch beim Screening modernste Technologien zu verwenden und alle Abwässerdaten seiner Lieferkette auf der Website des Institute for Environmental Affairs zu veröffentlichen (1).

Mit seinem trendigen Handeln beweist Inditex dem Rest der Branche, dass nicht allein die Größe zählt. Ganz lässig demonstriert der Riese seinen Wettbewerbern, dass Detox nicht die Welt kosten muss. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Zara, Pull & Bear, Massimo Dutti, Bershka, Stradivarious, Oysho, Tempe, Uterique

Herkunftsland: Spanien

Nettogewinn: 3.119 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Wir glauben, dass Inditex bei seiner Geschäftstätigkeit nachhaltige Entwicklungsstandards setzen muss, die dem Schutz der Umwelt dienen und gewährleisten, dass mit den Ressourcen verantwortlich und im Interesse der Gesellschaft umgegangen wird.“ Inditex Umweltvorschriften

Fordern Sie Inditex auf, dem Detox-Trend die Treue zu halten.
Levi Strauss & Co.
Levi’s hält sein Bekenntnis zu giftfreier Mode konsequent ein.

Mit Laufsteg-würdiger Verve hat die berühmteste Jeansmarke der Welt „ja“ gesagt – zu Detox und zur Entgiftung seiner Mode. Ein wirklich vorbildliches Engagement. Derzeit ist das Unternehmen dabei, dass Vorsorgeprinzip in seine Lieferkette zu integrieren.

Darüber hinaus zählt Levi’s zu den führenden Unternehmen, die sich für das „Recht-auf-Wissen“-Prinzip stark machen: Im Interesse der acht Millionen Menschen, die von der Schadstoffeinleitung betroffen sind, veröffentlicht der Jeanshersteller die Abwasserdaten seiner weltweiten Lieferanten auf der Website des Institute for Environmental Affairs(1).

Wir möchten sichergehen, dass sich Levi’s auch weiterhin an seine Versprechen hält und den Weg über den giftfreien Laufsteg fortsetzt – denn nur so kann der Erfolgstrend anhalten. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Levis, Dockers, Signature, Denizen

Herkunftsland: USA

Nettogewinn: 144 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Unser Umweltengagement geht weit über die Einhaltung der Gesetze und die Minimierung der Belastungen hinaus. Wir integrieren die Nachhaltigkeit in unsere gesamte Produktionskette. Auf diese Weise trägt unser Wirtschaftswachstum dazu bei, den Planeten zu retten.“ Levi Strauss & Co. Planet

Gratulieren Sie Levi’s zu seinem Engagement in Sachen Detox.
Limited Brands
Limited Brands erweist sich als modebewusster Detox-Leader.

Seitdem das Unternehmen dem giftfreien Trend folgt, hat es seinen Worten klare Taten folgen lassen: Es hat sich ebenso ehrgeizige wie realistische Detox-Ziele gesetzt und ein glaubwürdiges Programm für eine schadstofffreie Produktionskette entwickelt. Hierzu zählt auch die Verpflichtung, bei Nachweisgrenzen und Screenings auf modernste Technik zu setzen.

Limited Brands tut etwas dafür, dass giftige Chemikalien in unserer Kleidung kein Geheimnis bleiben: Die Marke macht echte Fortschritte, ihre Abwässerdaten auf der Internetplattform Institute for Environmental Affairs offen zu legen (1).

Wir fordern Limited Brands auf, uns zu zeigen, dass giftige Mode keine Grenzen kennt. Hierfür muss das Unternehmen seine Versprechen und Pläne durch eine glaubwürdige, praxisnahe Umsetzung untermauern und die Schlusslichter der Branche motivieren, es ihm gleich zu tun. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Victoria's Secret, La Senza, Henri Bendel

Herkunftsland: USA

Nettogewinn (2012): 850 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Wir sind die Hüter unserer Umwelt. Wir geben in unserer Gesellschaft den Ton an. Wir streben bessere Geschäftspraktiken an.“ Limited Brands Verantwortung

Teilen Sie Limited Brands mit, dass Detox keine Grenzen kennt.
mango
Detox-Trendsetter Mango weist uns den Weg zu giftfreier Mode.

Seit sich der spanische Einzelhändler vor einem Jahr zu Detox verpflichtete, hat er ehrgeizige und glaubwürdige Schritte unternommen. In Sachen Lieferkette ist schenkt Mango Anwohnern, Verbrauchern, Journalisten und Behörden reinen Wein ein und versorgt sie mit alle nötigen Informationen, um die Einleitungen von Giftstoffen in unsere Gewässer zu überwachen.

Sein Versprechen, gefährliche per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC)(1) aus seiner Kleidung zu verbannen und nur neueste Technik für Nachweisgrenzen und Screenings zu verwenden, hat Mango gehalten. Das Unternehmen hat die wichtigsten Detox-Prinzipien in seine Abläufe integriert und ist damit ein echter Spitzenreiter.

Wir gratulieren Mango zu seiner fortschrittlichen, proaktiven Haltung. Zugleich möchten wir das Unternehmen ermutigen, sich weiter tatkräftig für die Menschheit und Umwelt zu engagieren. Leader wie Mango setzen neue Trends in der giftgläubigen Branche und lassen Greenwasher wie adidas und Nike alt aussehen. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. PFC: Fluorkohlenwasserstoffe/polyfluorierte Verbindungen. Zu den PFCs zählen polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomere, die als Vorstufen dienen und zu perfluorierten Alkylcarbonsäuren, z. B. PFOA, degradieren können.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Mango, H.E., MNG by Mango

Herkunftsland: Spanien

Nettogewinn (2012): 150 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Wir haben das Ziel, in all unseren Einflussbereichen nachhaltig zu handeln.“ Mango Nachhaltigkeitsbericht 2013

Gratulieren Sie Mango zu seiner Rolle als Detox-Trendsetter.
Marks & Spencer
Marks & Spencer unternehmen erste wichtige Schritte hin zu giftfreier Mode.

Marks & Spencer haben sich zum Verfechter des „Recht-auf-Wissen“-Prinzips aufgeschwungen. Sie arbeiten an ihrer Verpflichtung, die Lieferkette transparent zu machen: Ihre Abwasserdaten werden regelmäßig auf der Seite des Institute for Environmental Affairs veröffentlicht (1).

Bei Nachweisen und Screenings von Chemikalien wollen M&S ab sofort nur noch modernste Technik verwenden, zudem verpflichten sie sich, die Schlüsselprinzipien „Vorsorge“ und „Zero discharge“ in ihrer weltweiten Lieferkette zu verankern.

Bei Nachweisen und Screenings von Chemikalien wollen M&S ab sofort nur noch modernste Technik verwenden, zudem verpflichten sie sich, die Schlüsselprinzipien „Vorsorge“ und „Zero discharge“ in ihrer weltweiten Lieferkette zu verankern.

Im Interesse ihrer Kunden und aller Personen, die von den Giftabwässern betroffen sind, müssen M&S aber noch einen Schritt weiter gehen: Sie müssen alles dransetzen, um sämtliche Giftstoffe aus ihrer Kleidung zu verbannen. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Marks & Spencer, Per Una, North Coast, Portfolio, Indiglo, Autograph, Blue Harbour, Ceriso, Ultimate, Brazil’s, Occasions, Collezione, Insola

Herkunftsland: Vereinigtes Königreich

Nettogewinn (2012): 1.216 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle erfordert resiliente und transparente Produktionsketten.“ Geschäftsbericht 2012

Fordern Sie M&S auf, sein Bestes für Detox zu geben.
puma
Puma – ein Alphatier in Sachen giftfreie Kleidung.

Als erstes Unternehmen weltweit bekannte sich Puma 2011 zu Detox und giftfreier Mode – und war seinen Mitbewerbern damit einen echten Sprung voraus. Mittlerweile hat der Sportswear-Gigant seine Gangart sogar noch intensiviert und schaffte es damit bis ganz nach oben. In Sachen Transparenz ist Puma bereit, die Daten individuellen Lieferanten auf der Plattform des Institute for Environmental Affairs zu veröffentlichen. Überdies hat sich der Hersteller entschieden, wichtige Prinzipien wie „Vorsorge“ und „Zero discharge“ in seine weltweite Lieferkette zu integrieren.

Um auf der Fährte zu bleiben, ermutigen wir Puma, weiter am Verzicht auf Schadstoffe zu arbeiten – und als nächstes gefährliche Chemikalien wie per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC) zu ersetzen. (1). Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. PFC: Fluorkohlenwasserstoffe/polyfluorierte Verbindungen. Zu den PFCs zählen polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomere, die als Vorstufen dienen und zu perfluorierten Alkylcarbonsäuren, z. B. PFOA, degradieren können.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Puma, Cobra Gold, Tretorm, Volcom

Herkunftsland: Deutschland

Nettogewinn (2012): 113 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Als kreativer Vorreiter im Sport-Lifestyle hat PUMA die Chance und die Verantwortung, zu einer besseren Welt für kommende Generationen beizutragen.“ PUMA Handbuch der Umweltstandards

Ermutigen Sie Puma, seinen Vorsprung zu halten.
Fast Retailing
Fast Retailing – alles andere als „casual“, was Entgiftung angeht.

Anfang 2013 hatte sich Fast Retailing vorgenommen, seine gesamte Lieferkette zu entgiften. Ein ambitionierter Vorsatz, den der Hersteller nun sogar übertroffen hat: Der trendige Name hinter dem japanischen Casual-Wear-Giganten Uniqlo hat sich flugs zum Leader in Sachen Transparenz gemausert und die chemischen Abwasserdaten fast aller globalen Lieferanten bei IPE veröffentlicht . Ein echter Detox-Spitzenreiter! (1).

Auch beim Prinzip „Zero discharge“ liegt Fast Retailing weit vorn: Der Hersteller hat alle Schlüsselprinzipien in seiner weltweiten Produktionskette verankert und ist bereit, bei Nachweisgrenzen und Screenings auf derzeit modernste Technologien zu setzen.

Großunternehmen mit weltweiten Lieferketten wie Fast Retailing zeigen uns, dass der Detox-Wandel machbar ist. Warum nur hinken Greenwasher wie Nike und adidas der Entwicklung dann immer noch hinterher? Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. Das chinesische Institute for Environmental and Public Affairs (IPE) – IPE ist die einzige weltweit glaubwürdige Plattform, auf der Daten zu chemischen Einleitungen offen gelegt werden.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Uniqlo, Compti des Cotonniers, GU, Helmut Lang, J Brand, PLST, Princess Tam Tam, Theory

Herkunftsland: Japan

Nettogewinn (2012): 740 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Die CSR sollte untrennbar mit den geschäftlichen Zielen eines Unternehmens verbunden sein, sonst könnte sein öffentliches Ansehen Schaden nehmen.“ FR Webseite

Gratulieren Sie Uniqlo, dass es den Detox-Trend anführt.
Valentino Fashion Group
Valentino zeigt der Konkurrenz, das giftfreie Mode keinesfalls ein Luxus ist.

Seitdem der italienische Couturier Anfang 2013 die Luxus-Konkurrenz herausforderte, ist der Gigant nicht mehr zu stoppen: Valentino hat sich verpflichtet, bei chemischen Screenings und Nachweisgrenzen auf modernste Technologie zu setzen, um seine Lieferkette schadstofffrei zu bekommen. Dass das Unternehmen zudem weit vor der Frist ganz auf per- und polyfluorierte Verbindungen (PFC)(1) verzichtet, verdient Lob.

Während sich ewig gestrige Luxusmarken wie Armani strikt weigern, sauber zu werden, ist Valentino seiner Branche weit voraus und zeigt, dass edle Mode nicht zu Lasten der Umwelt gehen muss. Wenn es seinen Titel als Detox-Leader behalten will, sollte Valentino den Entgiftungstrend weiterverfolgen. Lesen Sie mehr darüber.

  • 1. PFC: Fluorkohlenwasserstoffe/polyfluorierte Verbindungen. Zu den PFCs zählen polyfluorierte Verbindungen wie Fluortelomere, die als Vorstufen dienen und zu perfluorierten Alkylcarbonsäuren, z. B. PFOA, degradieren können.
Fakten zur Marke

Eigene Marken: Valentino, M Missoni

Herkunftsland: Italien

Nettogewinn: Konnte nicht ermittelt werden.

CSR: „Im Rahmen ihres langfristigen Nachhaltigkeitsprogramms hat die Valentino Fashion Group erkannt, dass gefährliche Chemikalien dringend aus allen Industrieabwässern entfernt werden müssen.“ Valentino Detox-Verpflichtung 6.2.2013

Valentino beweist, das giftfreie Mode keinesfalls ein Luxus ist. Finden Sie heraus, wer Trendsetter und wer Billig-Imitat ist
Adidas Group
Leere Versprechungen: Adidas entpuppt sich als Detox-Flop.

Nur zwei Jahre, nachdem das Unternehmen als Detox-Pionier durch die Zielgerade lief, hat adidas einiges an Glaubwürdigkeit verloren: Bisher hat der Sportartikelhersteller auf seine Entgiftungsversprechen wenig Taten folgen lassen. Noch steht aus, dass das Unternehmen die gefährlichsten Schadstoffe zeitnah und komplett aus seiner Lieferkette verbannt. Auch zum Vorsorge-Prinzip, dass es keine ökologisch vertretbaren Mengen für gefährliche Chemikalien gibt, hat adidas sich nicht eindeutig geäußert. Während die Trendsetter der Branche ihren Weg in eine giftfreie Zukunft unbeirrt weitergehen, scheint adidas seine individuelle Verantwortung noch nicht ernsthaft wahrnehmen zu wollen.

Adidas betrachtet sich selbst immer noch als Detox-Held. Das Unternehmen versteckt sich hinter den leeren Versprechen der „Zero Discharge of Hazardous Chemicals Group“ (ZDHC) und inszeniert sich als modischen Trendsetter. Aber durch das nachlassende Engagement ist adidas indes vom Helden zum Hemmnis des Detox-Prozesses geworden. Die ZDHC-Mitgliedschaft dient eher als Alibi, um adidas von konkreten, individuellen Schritten zur Entgiftung seiner weltweiten Lieferkette zu entbinden. Nach wie vor fehlt es an Transparenz in der weltweiten Lieferkette.

Höchste Zeit, dass adidas sich mit allen Konsequenzen zu Detox bekennt. Es sollte dem Vorbild der Branchen-Trendsetter folgen, um unsere Mode nachhaltig zu entgiften. Lesen Sie mehr darüber

Fakten zur Marke

Eigene Marken: adidas, Reebok, Taylor Made

Herkunftsland: Deutschland

Nettogewinn (2012): 1.607 Millionen US-Dollar

CSR: „Die Umweltbelastungen unseres Unternehmens gering zu halten, ist eines unserer wichtigsten Anliegen. Um die Folgen unserer Geschäftsprozesse genau zu verstehen, haben wir den Lebenszyklus unserer Produkte überarbeitet und dabei die gesamte Wertschöpfungskette von Planung, Entwurf und Herstellung bis hin zu Transport und Verkauf eingehend überprüft.“ Adidas Nachhaltigkeit, September 2013.

Fordern Sie adidas auf, seinen Detox-Versprechen nachzukommen.
LiNing
LiNing weigert sich, seinen Worten Taten folgen zu lassen.

Als chinesisches Pionier-Unternehmen hatte LiNing das Zeug zum echten Detox-Helden. Nun weigert es sich, seinen Worten Taten folgen zu lassen, und auch sein Detox-Programm lässt zu wünschen übrig. Damit untergräbt LiNing alle Fortschritte anderer Branchengrößen wie Fast Retailing und Mango.

Als Chinas führende Sportmarke hat LiNing die klare Verantwortung, Veränderungen Realität werden zu lassen. Und zwar nicht nur im Interesse seiner Kunden, sondern vor allem auch für diejenigen, die unter seiner weltweiten Schadstoffspur leiden. LiNing liefert nur Lippenbekenntnisse ab, hält sich nicht an seine Versprechen und weist jede individuelle, unternehmerische Verantwortung zurück.

Anders als einige Konkurrenten hat LiNing aber zumindest den ersten Schritt getan, um sauber zu werden: Der Hersteller gibt sein Schadstoffproblem offen zu. Wir fordern LiNing nun nachdrücklich auf, seine Papierversprechen mit echten Lösungen vor Ort zu untermauern – der einzige Weg, damit die giftfreie Zukunft Wirklichkeit werden kann. Lesen Sie mehr darüber.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: LiNing, Z-Do, Aigle, Double Happiness, Lotto, Kason

Herkunftsland: China

Nettogewinn (2012): 319 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Von unserem Engagement als verantwortungsvoller Corporate Citizen werden langfristig nicht nur unsere Mitarbeiter, sondern auch die Gesellschaft und die gesamte Umwelt profitieren.“
LiNing 2012 CSR-Bericht

Fordern Sie LiNing auf, Worten Taten folgen zu lassen.
Nike, Inc.
Nike versteckt die giftige Wahrheit hinter seinem Detox-Anstrich.

Trotz trendiger Versprechen hat Nike seit seiner Detox-Verpflichtung 2011 kaum Fortschritte gemacht. Das Unternehmen hat bisher keine glaubwürdigen Pläne zum Verzicht auf besonders gefährliche Chemikalien, ignoriert das zentrale Prinzip, dass es keine umweltverträglichen Mengen schädlicher Stoffe gibt, und weigert sich, seine weltweite Lieferkette zu Transparenz aufzurufen. Hat der Sportartikelhersteller etwas zu verbergen?

Greenwasher wie Nike verstecken sich hinter der wachsweichen Zero Discharge of Hazardous Chemicals Group (ZDHC) und kaschieren so das fehlenden individuelle Engagement, ihre Kollektionen vollständig zu entgiften. Sie geben fadenscheinige Versprechungen ab, präsentieren sich den Kunden aber als umweltbewusster Branchenführer. Dabei behindert das Unternehmen sogar die Fortschritte seiner Wettbewerber: Im Rahmen der ZDHC schwächt Nike die Detox-Ziele der Branche und hält die echten Detox-Trendsetter unnötig auf.

Nike will keine Verantwortung für sein Schadstoffproblem übernehmen, den Handlungen mangelt es an Glaubwürdigkeit und Eigeninitiative. Für Greenwasher wie Nike wird es daher höchste Zeit, sauber zu werden: Schluss mit der Komödie, wir wollen echte Detox-Taten sehen! Lesen Sie mehr darüber.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Nike, Converse, Hurley International, Jordan, Nike Golf

Herkunftsland: USA

Nettogewinn (2012): 2.200 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Unsere Welt ist voller ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Herausforderungen – da sind Höchstleistungen gefragt. Mit der Reichweite unserer Marke, der Energie und Leidenschaft unserer Mitarbeiter und der Größe unseres Unternehmens können wir viel bewegen.“ Nike Verantwortung, September 2013

Sagen Sie Nike: „Just Do It“.
Giorgio Armani
Modeschöpfer Armani ist sowas von „out“, wenn es um Detox geht.

Fast ein Jahr lang, nachdem der Greenpeace-Report Giftige Garne: Der große Textilien-Test Armanis Verbindung zu giftigen Abwässern aufdeckte, passierte nichts – außer leeren Versprechungen und halbherzigen Verpflichtungen. Armani weigert sich nach wie vor, sein Schadstoff-Problem anzugehen. Und das, obwohl die Konkurrenz längst bewiesen hat, dass giftfreie Mode die Basis einer jeden guten Kollektion ist. Dass Armani keine glaubwürdigen, individuellen Maßnahmen ergreift, zeigt, dass es dem Modehaus an unternehmerischer Verantwortung fehlt. Hat ein Klassiker wie Armani das wirklich nötig?

Das Modeunternehmen betrachtet sich selbst als führend in der Fashion-Welt – daher sollte es jetzt auch handeln: höchste Zeit die Produktionskette weltweit zu säubern und sich den Detox-Trendsettern anzuschließen.

Was würden Armanis Mode-Ikonen sagen, wenn sie wüssten, dass ihre Lieblingsmarke ein Giftproblem hat?

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Giorgio Armani, Emporio Armani, Armani Exchange, Armani Jeans, Armani Collezioni

Herkunftsland: Italien

Nettogewinn (2012): 460 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Als weltweit führendes Unternehmen der Modebranche glaubt Armani Exchange, dass der Arbeitsstil genauso wichtig ist wie die Arbeit selbst. Unser Bestreben ist es, sicherzustellen, dass unsere Produkte verantwortungsvoll gefertigt werden und dass unsere Standards und Systeme alle Ansprüche an ethisch einwandfreie Arbeitsbedingungen und Umweltschutz erfüllen.“ Armani Exchange Corporate Responsibility, September 2013

Fordern Sie Armani auf, clean zu werden.
bestseller
Bestseller hängt dem Trend hinterher und will einfach nicht sauber werden.

Letztes Jahr deckte Greenpeace International auf, dass Bestseller ein ernstes Poblem hat: In seiner Kleidung konnten gefährliche Chemikalien nachgewiesen werden. Greenpeace ist der Meinung, dass Schadstoffe in unserer Kleidung ein absolutes No-Go sind.

Angesichts hoher Jahresumsätze sind Unternehmen wie Bestseller eigentlich in einer guten Position: Sie können bei Detox den Ton angeben und ihre weltweite Produktionskette durch glaubwürdige, individuelle Lösungen entgiften.

Führende Branchen-Player haben bewiesen, dass Detox nicht die Welt kosten muss. Bestseller sollte es ihnen gleich tun: Mit einigen beherzten – und glaubwürdigen – Schritten hätte das Unternehmen sein Chemieproblem dann schnell im Griff.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Jack & Jones, Junarose, Mamalicious, Name It, Object Collectors Item, Only, Outfitters Nation, Pieces, Vero Moda, Vila Clothes

Herkunftsland: Dänemark

Nettogewinn (2012): 218 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenspolitik (…). Wir glauben, dass verantwortungsvollen Produkten die Zukunft gehört und werden den Gebrauch nachhaltiger Materialien weiter steigern (…).“ Bestseller Nachhaltigkeitsbericht 2012

Fordern Sie Bestseller auf, zu handeln.
Only the Brave
Only the Brave verschließt die Augen vor giftigen Tatsachen.

Der Greenpeace Produkttest 2012 brachte schlechte Neuigkeiten für Only the Brave: Unter anderem fanden die Labore Nonylphenolethoyxlate (NPE), die in der Umwelt zu schädlichem Nonylphenol abgebaut werden.

Der weltweite Druck, sauber zu werden und den Wettbewerbern bei der Entgiftung zu folgen, war groß. Doch der Name hinter großen Marken wie Diesel und Viktor & Rolf entpuppte sich als Nachzügler. Das Unternehmen weigert sich, sein Giftproblem anzugehen – und wird damit zum Bremsklotz der Branche.

Wir fordern Only the Brave auf, es wie die Trendsetter zu machen und dem weltweiten Wunsch nach giftfreier Mode nachzukommen. Eine individuelle, glaubwürdige Detox-Verpflichtung wäre da ein guter Anfang.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Diesel, Maison Martin Margiela, Viktor & Rolf, Marni

Herkunftsland: Italien

Nettogewinn (2012): Konnte nicht ermittelt werden.

CSR: “Brave actions for a better world” Only The Brave, September 2013

Fordern Sie Only The Brave auf, tapfer zu sein.
Gap Inc.
Gap hält sich für „bright“, doch in Sachen Detox herrscht Finsternis.

Im April 2013 entdeckte Greenpeace eine Reihe weiterer Beweise, die Gap in Verbindung mit der Einleitung gefährlicher Chemikalien bringen. In seinem Report Giftige Garne: Verschmutzung des Paradieses enthüllt Greenpeace, dass ein Lieferant des Unternehmens in Indonesien einen Cocktail giftiger Chemikalien in die kommunale Wasserversorgung eingeleitet hatte. Während Wettbewerber wie Zara dem weltweiten Aufruf zur Entgiftung mit glaubwürdigen Detox-Maßnahmen folgten, schaut Gap weiterhin weg und zeigt keinerlei Eigeninitiative.

Unter dem Deckmantel der ineffizienten Zero Discharge of Hazardous Chemicals Group (ZDHC) gibt Gap vor, sich seinem Schadstoffproblem zu stellen. Doch zwischen Worten und Taten klafft eine große Lücke. Nun ist es an der Zeit, dass Gap individuelle Verantwortung übernimmt und sich dem Branchentrend anschließt. Nur so werden sie zu einem Detox-Trendsetter, den die Kunden erwarten.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Gap, Banana Republic, Old Navy, Piperlime, Athleta, INTERMIX

Herkunftsland: USA

Nettogewinn (2012): 1.135 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Für Gap Inc. bedeutet Umweltverantwortung weitaus mehr als ‚grün‘ zu sein oder grüne Produkte zu verkaufen. Sie ist mit jedem Aspekt unseres Unternehmens verknüpft: von der Herstellung unserer Kleidung über Verpackung und Transport bis hin zum Design unserer Stores. Als weltweiter Einzelhändler haben wir das Potenzial, beim Thema Umwelt etwas zu bewegen.“ Gap Inc, Soziale und ökologische Verantwortung, September 2013

Fordern Sie Gap auf, „bright“ zu sein.
metersbonwe
Bei giftfreier Mode ist Metersbonwe indifferent statt „different“.

Seitdem Greenpeace die Gift-Sucht des Unternehmens aufgedeckt hat, muss sich Metersbonwe wirklich ranhalten: Die Zeit ist reif für eine individuelle, glaubwürdige Detox-Verpflichtung. Metersbonwe muss endlich glaubwürdige Maßnahmen ergreifen, um seine Lieferkette zu entgiften. Wenn das Unternehmen weiter tatenlos bleibt, macht es seine Kunden zu unfreiwilligen Komplizen bei der Verschmutzung unserer Umwelt.

Wir fordern Metersbonwe auf, die Sache anzugehen und die Wasservergiftung durch seine Produkte und Prozesse zu stoppen. Während sich Detox-Leader wie Fast Retailing und G-Star für eine giftfreie Zukunft einsetzen, liegen Nachzügler wie Metersbonwe immer noch meilenweit zurück.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Metersbonwe

Herkunftsland: China

Nettogewinn (2012): 155 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Das Unternehmen betrachtet den Umweltschutz als wichtigen Teil seiner nachhaltigen Entwicklungsstrategie. Es übernimmt aktive ökologische Verantwortung, erhöht den Nutzwert seiner Ressourcen und baut das Abfall-Management aus.“ Metersbonwe (2011). Metersbonwe 2011 CSR-Bericht, S.8.

Fordern Sie Metersbonwe auf, nicht indifferent, sondern „different“ zu sein.
pvh
Phillips-Van Heusen (PvH) hat den Detox-Trend verpasst.

Als der Greenpeace-Report Schmutzige Wäsche enthüllte, dass PvH in einen Schadstoffskandal verwickelt war, behauptete das Unternehmen, das hinter großen Namen wie Calvin Klein und Tommy Hilfiger steht, sich zu einer giftfreien Zukunft zu bekennen. Sein Verhalten spricht aber eine gänzlich andere Sprache. Und auch die Greenpeace-Produkttests zeigen, dass PvH seine Kunden nach wie vor zum Besten hält, wenn es um saubere Produktionstechniken und giftfreie Kleidung geht.

PvH ist ein Schadstoff-Junkie, der es konsequent versäumt hat, individuelle unternehmerische Verantwortung gegenüber Aktionären, Verbrauchern und betroffenen Anwohnern zu übernehmen. Stattdessen versteckt sich PvH hinter den fadenscheinigen kollektiven Versprechen der Zero Discharge of Hazardous Chemical Group (ZDHC). Das Unternehmen weigert sich, zu seiner Giftspur zu stehen und einer individuellen Detox-Lösung zuzustimmen.

Anders als andere führende Unternehmen wie Benetton, die bereits wirkungsvolle Detox-Lösungen umgesetzt haben, hat PvH bis dato noch keine eigenen, glaubwürdigen Schritte unternommen, um sein Giftproblem in den Griff zu kriegen.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Calvin Klein, Tommy Hilfiger, Van Heusen, IZOD, ARROW, Speedo, Olga, Warner's, GH Bass & Co

Herkunftsland: USA

Nettogewinn (2012): 486,4 Millionen US-Dollar (geschätzt)

CSR: „Es ist eine Ehre, ein Unternehmen zu führen, dem es in erster Linie um Menschen geht — ob Kollegen, Lieferketten-Partner, Kunden oder die große Gemeinschaft, in der wir leben und arbeiten.“ CSR 2012 – Botschaft des CEO, September 2013

Fordern Sie PvH auf, reinen Tisch zu machen.
vancl
Vancl lehnt die Verantwortung für Gift im Wasser ab.

Obwohl Greenpeace in einem Report nachweisen konnte, dass die Produkte von Vancl zur Umweltverschmutzung beitragen, will der chinesische Hersteller bisher keine Verantwortung übernehmen. Als Großunternehmen steht Vancl in der Pflicht – gegenüber seinen Kunden, vor allem aber gegenüber den Menschen, die von der Chemiebelastung in Chinas Gewässer direkt betroffen sind.

Vancl und seine Lieferanten dürfen die öffentlichen Gewässer nicht länger als Müllhalde missbrauchen. Wir fordern sie daher auf, sich den Detox-Trendsettern anzuschließen und den Weg in eine giftfreie Zukunft freizumachen. Im Interesse der Verbraucher sowie aller betroffenen Menschen weltweit.

Fakten zur Marke

Eigene Marken: Vancl

Herkunftsland: China

Nettogewinn (2012): Konnte nicht ermittelt werden.

CSR: Auf der Website wurde nichts gefunden.

Fordern Sie Vancl auf, sich von seinen giftigen Gewohnheiten zu trennen.