Greenpeace gedenkt den Opfern von Fukushima

Installation vor dem AKW Cattenom

Communiqués de presse - mars 11, 2017



Vor 6 Jahren wurde das AKW Fukushima Daiichi am 11. März 2011 von einem schweren Erdbeben und Tsunami getroffen. Es kam zu Kernschmelzen in drei Blöcken, Explosionen und Radioaktivität wurde massiv freigesetzt. Etwa 160.000 Menschen mussten daraufhin ihren Wohnort verlassen. Heute, 6 Jahre danach, verlangt die japanische Regierung, dass die Menschen zurück in ihre verstrahlte Heimat müssen: Eine unzumutbare Verletzung der Menschenrechte und der Menschenwürde. Greenpeace hat dem japanischen Botschafter in Luxemburg einen Brief am 10. März überreicht um einerseits den Opfern zu gedenken, aber auch mit einem dringlichem Aufruf, die Menschen in Fukushima besser zu schützen und sie zu entschädigen. Auf beiden Dossiers hat die japanische Regierung bis heute versagt. Ferner haben 



Greenpeace Luxemburg Aktivisten gestern in Cattenom eine Installation angebracht um auf die Probleme im AKW aufmerksam zu machen: "Sicher bleibt immer nur das Risiko, Cattenom ist mittendrin im Areva und EDF Fälschungs- und Pfuschungsskandal. Weiterhin taucht das AKW immer wieder negativ in den Schlagzeilen auf, wegen den zahlreichen meldepflichtigen Störfällen und Anomalien. In Cattenom würde eine Kernschmelze reichen, um Luxemburg und die Großregion mehrere Tausend Jahre lang unbewohnbar zu machen. Wir müssen aus Fukushima, auch 6 Jahre danach, die richtigen energiepolitischen Schlüsse ziehen: Ein globales und verbindliches Aussteigen aus der Atomkraft". meint Roger Spautz von Greenpeace Luxemburg.

Bereits letzte Woche hatte Greenpeace eine neue Studie über die spezifischen Menschenrechtsverletzungen gegenüber von Frauen und Kindern in Fukushima veröffentlicht.

Greenpeace hat letzte Woche in einer weiteren Studie über die noch immer sehr hohe Strahlung in Iitate berichtet und die Pläne der japanischen Regierung kritisiert, die evakuierten Menschen wieder in die Sperrzone umzusiedeln.