Nach Zustimmung zur Glyphosat-Genehmigung im EU-Berufungsausschuss: Herr Etgen, handeln Sie umgehend !

Communiqués de presse - novembre 27, 2017

**Environmental and health organisations launch European citizens’ initiative to ban glyphosate.  / © Eric de Mildt/Greenpeace.  All rights reserved**Brussels, 8 February 2017, EU, Place Schumann  – Campaigners and activists met in Brussels (and other European cities Madrid, Rome, Berlin and Paris) today to launch a European Citizens’ Initiative (ECI) to ban glyphosate, reform the EU pesticide approval process, and set mandatory targets to reduce pesticide use in the EU. The goal is to collect at least one million signatures from Europeans and submit the petition before the Commission’s next move to renew, withdraw or extend the EU licence of glyphosate.Glyphosate – the most widely used weedkiller in Europe – is also known as Roundup, a Monsanto brand- name. In 2015, the World Health Organization (WHO) linked glyphosate to cancer. The European Chemicals Agency (ECHA) is currently working on a safety assessment.More information is available on [www.stopglyphosate.org](http://www.stopglyphosate.org)

 

Brüssel / Luxemburg, den 27.11.2017 – Nachdem der Berufungsausschuss der EU heute einer Verlängerung der Glyphosat-Genehmigung um fünf Jahre zugestimmt hat, fordert Greenpeace Landwirtschaftsminister Fernand Etgen auf, seine Ankündigungen in die Tat umzusetzen und eine Ausstiegsstrategie für das Herbizid Glyphosat vorzustellen. Der Landwirtschaftsminister hatte sich wiederholt zu der Position des Europaparlaments bekannt, welches eine Reihe von umfassenden Sofortmaßnahmen gefordert hatte.

 

Minister Etgen hatte gegenüber den Vertretern von Meng Landwirtschaft am vergangenen Mittwoch erwähnt, dass der nationale Aktionsplan Pestizide noch in diesem Jahr vom Regierungsrat verabschiedet werden soll.

 

“Jetzt ist es an der Zeit, dass Minister Etgen Farbe bekennt”, erklärt Raymond Aendekerk, Direktor von Greenpeace Luxemburg. “Der kommende Aktionsplan Pestizide muss die aktuelle Situation in Punkto Glyphosat berücksichtigen und sowohl kurzfristige als auch mittelfristige Ausstiegsmaßnahmen präsentieren. Der Ausstieg Luxemburg’s aus der Glyphosat-Anwendung darf nicht länger auf die lange Bank geschoben werden. Sofortmaßnahmen im privaten und öffentlichen Bereich sind ebenso erforderlich wie bei landwirtschaftlichen Anwendungen, wo Glyphosat durch integrierte wirksame präventive Konzepte zu ersetzen ist. Mittelfristig braucht es alternative Konzepte, um die gesamte Landwirtschaft Luxemburgs Glyphosat-frei zu machen. Herr Etgen, handeln Sie jetzt !”