Themengruppe Stopp Kohle

Informationsseite - 27. März, 2014
In der Themengruppe Stopp Kohle engagieren sich seit 2010 Freiwillige verschiedener Regionalgruppen in der ganzen Schweiz, mit dem Ziel Investitionen in Kohlekraftwerke zu verhindern. Zusammen mit Deutschen Energieversorgungsunternehmen bauen Schweizer Elektrizitätswerke zwei Steinkohlekraftwerke in Deutschland. Obschon die Bündner Repower nach der Annahme der Volksinitiative "Für sauberen Strom ohne Kohlekraft" in Graubünden den Ausstieg bis Ende 2015 angekündigt hat, führt Repower die Planung eines 1,3 Gigawatt Steinkohlekraftwerks in Kalabrien fort. Die Verhinderung dieses riesigen Klimakillers ist weiterhin das vordringliche Ziel der Gruppe Stopp Kohle.

«Keine Kohle für Kohle!» Aktion von Occupy Paradeplatz, Greenpeace Regionalgruppe Zürich und der Gruppe Stopp Kohle vor der Credit Suisse, Paradeplatz am 3. Dezember 2011. Die beiden Schweizer Grossbanken sind bekannt für die Finanzierung von Kohlebergbau und Kraftwerksgesellschaften.

Über uns

«Stopp Kohle» ist die erste Themengruppe von Greenpeace Schweiz. Den Neubau von Kohlekraftwerken zu verhindern — und schliesslich CO2-Emissionen aus Kohlekraftwerken ganz zu eliminieren — ist für wirkungsvollen Klimaschutz unentbehrlich und darum Schwerpunktthema praktisch aller grossen internationalen Umweltorganisationen, darunter natürlich auch von Greenpeace. Die Freiwilligengruppe richtet sich an wichtige Akteure in der Schweiz und ergänzt damit die internationalen Bestrebungen. Zentrales Anliegen der Gruppe ist die Verhinderung des Kohlekraftwerks der Bündner Repower in Saline Joniche, Kalabrien. «Stopp Kohle» ist bekannt für markante Aktionen.

 

 

Protestaktion wegen des Sponsoring durch Repower anlässlich der Grünstromtagung Naturemade Energie-Arena in Baden, am 10. November 2010.

Unsere Themenbereiche

Bis zu seiner definitiven Verhinderung stellt das von Repower an der Südküste Kalabriens geplante Grosskraftwerk den Schwerpunkt der Aktivitäten von «Stopp-Kohle» dar. Jedoch machen sich weitere wichtige Akteure in der Schweiz mit Kohle, dem Klimakiller Nr. 1, die Hände schmutzig: Die Berner BKW, die Regio Energie Solothurn und die Tessiner AET sind an Kohlekraftwerken beteiligt, die in Deutschland neu gebaut wurden. Die Alpiq besitzt an zwei Standorten in Tschechien Braunkohlekraftwerke. Ein neuer Kraftwerksblock hat Anfangs 2014 den kommerziellen Betrieb aufgenommen. Die St. Galler EFT baut in Bosnien ein Braunkohlekraftwerk.  Die Schweiz ist eine wichtige Schaltstelle für den internationalen Kohlehandel und für die weltweite Kohlewirtschaft als Finanzplatz bedeutend.

 

Protestaktion anlässlich der Generalversammlung der Alpiq am 26. April 2012 in Lausanne. Die Alpiq hält an der Stromproduktion aus Braunkohle fest.

Unsere Treffen

Die Gruppe ist über die ganze Schweiz verstreut und trifft sich unregelmässig. Sie funktioniert weitgehend mittels Skype, Telefon oder E-Mail. Engagiere dich mit «Stopp Kohle» für dieses wichtige Thema, denn mit laufenden Kohlekraftwerken bleibt Klimaschutz Wunschdenken!

 

 

 

 

 

 

Kontakt

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