Unsere aufwändigen Wasserproben haben die Beweise geliefert: Die globale Textilindustrie verschmutzt die Flüsse in China – mit schlimmen Folgen für die Umwelt und die Menschen. Denn das Flusswasser ist für Millionen ihre Lebens- und Trinkwassergrundlage.
Unter den Fabriken sind auch Zulieferer von Sportbrands. Diese lassen ihre Abwässer aus dem chemikalien- intensiven Wasch-, Färbungs- und Bleichungsprozess teils ungefiltert in die Flüsse. Deshalb hat Greenpeace mit der «Detox!»-Kampagne zur weltweiten Entgiftungsaktion aufgerufen.
Das fordert Greenpeace:
- Weitere Weltkonzerne müssen ihren Einfluss geltend machen, um die Zulieferfirmen vor Ort zu einer sauberen Produktion ohne Verwendung von Gefahrenstoffen zu bewegen.
- Regierungen der Länder des Südens müssen innert Generationenfrist verbindliche Regeln durchsetzen.
- Sofortige Elimination der schlimmsten Chemiegifte.
- Öffentlich zugängliches Schadstoff-Register.
Das tut Greenpeace:
- Greenpeace veröffentlicht wissenschaftliche Studien und Recherchen, um die Wasserverschmutzung und ihre Ursachen zu stoppen – gerade auch in Ländern des Südens.
- Mit der weltweiten «Detox!»-Kampagne nimmt Greenpeace führende Textilmarken in die Pflicht. Sie appelliert aktiv an ihre Unternehmungsverantwortung.
- Greenpeace interveniert bei Regierungen, damit diese verbindliche Regeln für eine saubere Produktion und «Null-Emission» erlassen.
Schmutzige Wäsche Report
Hidden Consequences (Englisch)