Informationsseite - 4. Oktober, 2010
Um Förderungsbeiträge für Solaranlagen zu erhalten, muss oft ein grosser administrativer Aufwand getätigt werden, der sich aber lohnt.
In der Schweiz ist vieles über die Kantone geregelt, so auch die meisten Förderungsbeiträge für Solaranlagen. Dabei werden Photovoltaik und thermische Anlagen unterschieden.
Für die Photovoltaik ist die Situation in der Schweiz eher bescheiden. Will man eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich attraktiv bauen und betreiben, ist man heute noch von Förderungsbeiträgen abhängig. Die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) garantiert zwar eine verlustfreie Einspeisung, die Wartezeiten für die Beiträge sind jedoch mehrere Jahre. Ist der Beitrag der KEV zugesichert, das Startkapital für den Bau der Photovoltaik Anlage fehlt jedoch, kann die Dachfläche an Solarspar vermietet werden. Solarspar baut dann die Solaranlage und verkauft den Strom, solange bis die Anlage amortisiert ist.
Daneben gibt es verschiedene private Solarbörsen, wie jene vom Elektizitätswerk Zürich (EWZ) die, sobald sie genügend Abnehmer für Solarstrom hat, Ausschreibungen macht, auf welche man sich anmelden kann. Ein neues Beispiel für die Förderung von Solarstrom ist die Solarvignette. Eine gute Übersicht der Förderungsbeiträge für Photovoltaik bietet swissolar. Eine weitere Möglichkeit bieten teilweise Gemeinden mit hinterlegten Solarfonds. Nachfragen schadet nicht.
Für eine Anlage mit Kollektoren sehen die Förderungsbeiträge besser aus. Diese unterscheiden sich zwar kantonal zum Teil stark. Welche Kantone wieviel Fördern, ist unter folgendem Link ersichtlich: swissolar Förderung Kollektoren.