Story - 22. März, 2012
Die Klimakarawane zeigt beispielhaft, wie aus kleinen Taten grosse Projekte entstehen können. Die folgende Übersicht beschreibt die verschiedenen Schritte, die der heutigen Klimakarawane vorausgegangen sind.
UNO-Biodiversitäts-Konferenz in Den Haag (2002)
Die kamerunische und die schweizerische Jugenddelegation lernen sich kennen. An den Folgekonferenzen 2004 in Malaysia und 2006 in Brasilien vertieft sich die Beziehung.
Schulpartnerschaften mit Bäumen (2003 – 2006)
Der kamerunische Partner „Centre pour l'Environnement et le Développement“ (CED) organisierte Setzlinge. Diese Jungbäume wurden von den CH-Schulpartnern finanziert und an den Partnerschulen von SchülerInnen in Begleitung ihrer LehrerInnen gepflanzt. Jedes Kind wurde so stolzer Pate eines Baums, damit seine Beziehung mit ihm wachse.
Aufforstungscamps (2007 & 2008)
Aus diesem Schulnetz sind einwöchige Aufforstungscamps entstanden. Bei zweien nahmen auch kongolesische und schweizerische Jugendliche teil und verbreiteten die Botschaft weiter.
Petition an die Weltbank (2007 & 2008)
Aus den Camps ist eine Petition an die Weltbank entstanden, die in beiden Ländern Afrikas für Furore sorgte – Unterschriften sammeln ist in diesen Ländern nicht üblich. Und im Oktober 2008 war es soweit: Eine afrikanische Jugenddelegation überreichte in Washington dem Präsidenten der Weltbank, Robert Zoellik, die 42'000 gesammelten Unterschriften zum Schutz des Regenwaldes im Kongobecken.
Klimaworkshop (2009)
Die Zusammenarbeit wurde zum Schutz des Klimas um den Aspekt „Förderung von solarer Energienutzung“ erweitert. Dafür wurden 37 Studierende und Multiplikatoren im dreiwöchigen Workshop „Atelier Climat Cameroun“ in den praktischen Anwendungen der Solarenergie ausgebildet.
Klimakarawane (2010)
Einige der im „Atelier Climat Cameroun“ ausgebildeten Personen engagieren sich nun in den Klimakarawanen, in welche die beiden Projekte Kids-for-Forests und SolarGeneration eingebettet wurden.
Cameroon Solar Solutions (2012)
Ziel der Klimakarawane ist, dass die von Greenpeace ausgebildeten lokalen Spezialisten zukünftig ein eigenständiges, soziales, nachhaltiges und finanziell eigenständiges Unternehmen führen. Aus diesem Zweck wurde die Cameroon Solar Solutions (CSS) gegründet. Diese soll den Verkauf, die Installation und den Betrieb von erneuerbaren Energien im ländlichen Westafrika durchführen.