Meeresschutzgebiete

Schutzreservate für die Meere

Informationsseite - 24. Juni, 2010
Die Zerstörung des Lebensraums Meer muss gestoppt werden. Greenpeace fordert ein weltweites Netzwerk von Schutzreservaten, die 40 Prozent der Meeresoberfläche umfassen.

31. August 2008, Philippinen. Das Greenpeace Schiff «Esperanza» zeigt die Verschmutzung aber auch den Fortschritt der Meeresschutzgebiee auf.

© Greenpeace /Gavin Newman

Was an Land mit den Naturparks und Naturreservaten gut funktioniert, lässt sich auch im Meer realisieren. Meeresreservate sollen nicht nur die Überfischung verhindern, sondern die gesamte Meeresumwelt schützen. Algen und Annemonen, Krebse und Korallen, Muscheln und Moränen, Sprotten und Sardinen sollen sich in diesem grossartigen Ökosystem entfalten können.

Fischerei und Bergbau müssen in den ausgedehnten Meeresreservaten absolut verboten sein, selbstverständlich auch die Einlagerung von Abfällen. Kernzonen sollten ganz frei von menschlichen Aktivitäten sein. Nur drastische Massnahmen erlauben es auch bedrohten Arten, sich wieder zu erholen.

Ein Netzwerk von Schutzgebieten muss mindestens 40 Prozent der Meeresoberläche abdecken, damit es funktioniert. Zurzeit sind lediglich fünf Prozent geschützt. Mit der «Roadmap to Recovery: A Global Network of Marine Reserves» präsentiert Greenpeace einen Vorschlag, um die Weltmeere langfristig zu schützen.

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