2 Jahre Fukushima: Leben mit der Katastrophe

Nach der Atomkatastrophe in Fukushima, Japan, haben Bundesrat und Parlament den schrittweisen Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen. Das heisst erst, dass keine neuen AKW gebaut werden sollen. Die bestehenden Reaktoren werden noch Jahre weiter laufen – das AKW Mühleberg bis mindestens 2022!

Es bedroht uns alle. Denn das AKW Mühleberg gehört zu den ältesten der Welt und ist vom gleichen Typ wie die Reaktoren in Fukushima. Mühleberg weist auch gravierende Sicherheitsmängel auf: Risse im Kernmantel, Notsysteme, die ungenügend gegen Erdbeben gesichert sind, eine Gebäudehülle, die einem Flugzeugabsturz nicht standhalten würde, usw. Ein GAU, wie er in Japan geschah, würde den Kanton Bern und die Schweiz grossräumig und dauerhaft kontaminieren.

Greenpeace fordert, dass der Altreaktor Mühleberg sofort vom Netz geht. Bis 2025 müssen gestaffelt die AKW Beznau, Gösgen und Leibstadt folgen. Atomstrom – ein Risiko, das wir nicht mehr tragen müssen.

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Trotz Bundesgerichtsentscheid: Mühleberg muss vom Netz!

Newsblog-Eintrag von Martin C. Müller | 28. März, 2013 3 Kommentare

Die Würfel sind gefallen: Das Bundesgericht erteilt dem AKW Mühleberg die Lizenz zum unbefristeten Betrieb ohne verschärfte Sicherheitsvorschriften und verpasst es damit, Atomrisiken zu begrenzen und die Bevölkerung zu schützen.

Zwei Jahre nach Fukushima – die Katastrophe geht weiter

Newsblog-Eintrag von Marco Fähndrich | 11. März, 2013

Der Fukushima-Effekt ist nicht verpufft: Weltweit haben in den letzten Tagen zehntausende von Menschen an die Atomkatastrophe erinnert, die vor genau zwei Jahren stattgefunden hat. In der Politik stösst diese Botschaft aber auf taube...

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