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Strom ohne Atom ist ab 2025 möglich

Heute stellt sich nicht mehr die Frage, ob wir aus der Atomenergie aussteigen müssen, sondern wie und bis wann. Greenpeace hat die Antworten.

Eine Stromversorgung der Schweiz ohne Atomstrom ist ab 2025 möglich. Die nötigen Potenziale bei neuen erneuerbaren Energien und den Effizienzmassnahmen sind vorhanden, ökologisch verträglich und wirtschaftlich. Gerade mal zwischen 0,1 und 0,5 Rappen pro Kilowattstunde kostet der vorgezogene Ausstieg.

Greenpeace hat zusammen mit anderen Umweltorganisationen 10 Bausteine erarbeitet, wie die Stromwende bis spätestens 2035 gelingen kann. Nun ist es an der Politik, diese zügig voranzutreiben.

  1. Parlament beschliesst Atomausstieg
  2. Verbindlicher Fahrplan für den Umstieg
  3. Ausbildungsoffensive für Fachleute, Informationsoffensive für Konsumentinnen und Konsumenten
  4. Verstärkte Effizienzanreize: u.a. Stromlenkungsabgabe [Wirkung als Einzelmassnahme: 20 Terawattstunden/Jahr]
  5. Nur Bestgeräte: strengere Mindestanforderungen an Beleuchtung, Geräte & Motoren [6 TWh/a]
  6. Ersatzpflicht Elektroheizungen und Elektroboiler [5.6 TWh/a]
  7. Effizienzauftrag für Elektrizitätswerke: u.a. progressive Tarife [19 TWh/a]
  8. Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) ausbauen: Deckel weg [19 - 25 TWh/a]
  9. Hemmnisse bei erneuerbaren Energien abbauen: straffere Verfahren und klare Planungsrichtlinien für bessere, naturverträgliche Projekte
  10. Ausbau Netzinfrastruktur und intelligentes Lastmanagement: Smart Grids, Smart Metering

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