Recht ohne Grenzen


Unternehmensverantwortung hier und jetzt!

Unternehmen müssen ihre soziale und ökologische Verantwortung wahr nehmen und ihr desaströses Verhalten ändern. Wir fordern rechtlich verbindliche Regeln für transnationale Konzerne. Die Konzernzentralen sollen nicht nur Gewinne einstreichen, sondern auch für das Verhalten ihrer Filialen auf der ganzen Welt gerade stehen müssen.

Durch die Liberalisierung der Märkte sind die Spielräume transnationaler Konzerne rasant gewachsen. So rasant, dass nationale Gesetze lange schon keinen ausreichenden Rahmen mehr setzen. Und freiwilliges Engagement der Unternehmen ist häufig das Hochglanzpapier nicht wert, auf dem es dokumentiert wird. Ob es um die Patentierung überlebenswichtiger Medikamente geht, um rücksichtslose Rohstoffgewinnung oder die Ausbeutung von Arbeiterinnen und Arbeitern: Die Gier der Global Player kennt keine Grenzen.

Mit den Public Eye Awards setzen die Erklärung von Bern und Greenpeace  einen kritischen Kontrapunkt zum Jahrestreffen des WEF in Davos. Wir zeigen den Akteuren der Weltwirtschaft, dass Menschen und Umwelt verachtende Geschäftspraktiken Konsequenzen haben – primär für die davon Betroffenen, aber auch für das Firmenimage.

Klare Regeln für Schweizer Konzerne. Weltweit.
Das fordern rund 50 Menschenrechtsorganisationen und Hilfswerke, Umwelt- und Frauenverbände, kirchliche Gruppen und Gewerkschaften mit der Kampagne Recht ohne Grenzen.

Greenwashing: Dabei geht es darum, umweltschädigenden Tätigkeiten eine grüne Tarnung zu geben. Zum Erdgipfel in Rio 1992 publizierte Greenpeace einen Rapport über die Greenwashing-Machenschaften von Unternehmen. Pünktlich zur Nachfolgekonferenz Rio+20 liegt eine neue Version des Berichts vor. >mehr

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