Tokyo/Zürich. Eine internationale Gruppe von Strahlenschutz-Experten von Greenpeace hat zwischen dem 10. Und 17. Oktober Radioaktivitäts-Messungen in Fukushima City und der hoch kontaminierten Stadt IItate durchgeführt. Mit dabei war auch Florian Kasser, Atomexperte bei Greenpeace Schweiz. Heute wurden die Resultate in Tokyo an einer Medienkonferenz vorgestellt. Die offiziellen Messstationen weisen das Strahlungsrisiko systematisch als zu niedrig aus. Greenpeace wirft den japanischen Behörden vor, die Bevölkerung über die effektive Belastung gezielt im Unklaren zu lassen.