Senegals Fang des Lebens

Kommentare hinzufügen
Story - 5. September, 2012
Ein Sieg für Fischerdörfer

Ein Grund zum Tanzen

Die lokale Fischereigemeinde in Thiaroye, Dakar, hat wirklich einen Grund zum Tanzen. Seit die neue Regierung Senegals Massnahmen ergriffen hat, um die Überfischung zu stoppen, regenerieren sich die Fischgründe in der Region langsam wieder und die Fischer kehren mit gesünderen Fängen heim. © Clément Tardif

 

Eine herzerwärmende "David-und-Goliath"-Geschichte von unseren Meereskampagnen in Westafrika (mit einem Happy End).

Die lokale Fischereigemeinde in Thiaroye, Dakar, hat nun wirklich einen Grund zum Tanzen. Seit die neue Regierung Senegals Massnahmen ergriffen hat, um die Überfischung zu stoppen, regenerieren sich die Fischgründe in der Region langsam wieder und die Fischer kehren mit gesünderen Fängen heim.

Beim Kampf gegen die Plünderung der afrikanischen Ozeane geht es nicht nur um Fische, sondern auch um das Schicksal von Menschen. Indem man sicher stellt, dass die Fischbestände gut verwaltet werden und regelmässig die Chance zur Regeneration erhalten, wird eine sehr wertvolle Ressource gesichert, die für Arbeit sorgt, leere Bäuche füllt und die Meere voller Leben hält.

Gesunde Ozeane bedeuten auch gesunde Menschen – etwas, dass wir heute aus erster Hand in Dakar, Senegal beobachten können.

 

 

Die Westküste Afrikas ist Heimat einiger der reichsten Fischbestände der Welt – eine vitale Quelle für Proteine und Arbeit für die Menschen in den Dörfern in Senegal und den anderen Ländern entlang der Küste. Da die Gewässer in Europa und Asien fast vollständig leer gefischt sind, sind die Flotten, die für diese Zerstörung verantwortlich sind, traurigerweise nun in afrikanische Gewässer vorgestossen. (mehr Information finden Sie in unserem Artikel Lizenz zum plündern und der dazugehörigen Diashow

Indem sie jeden Tag grosse Mengen Fisch aus dem Wasser zogen – um ein Vielfaches grössere Mengen als das, was die lokalen Fischer in einem Jahr fangen würden – begannen diese Flotten, auch diese Fischbestände ernsthaft zu dezimieren. Die lokalen Fischer aus Senegal mussten in der Folge immer mehr Zeit auf dem Meer verbringen, für immer kleinere Fänge.

Doch nun ist ein glücklicher Ausgang zu sehen. Dank effizienter Mobilisierung der lokalen Gemeinschaften in Senegal, und dank einem entschiedenem Vorgehen der neuen Regierung des Landes ist eine Wende in Gang gekommen.

Mehr Informationen zu dieser freudigen Entwicklung sind in dem unten folgenden Video  zu finden: Ein Sieg für die Menschen in Senegal und für das Greenpeace-Büro in Dakar.

 

 

 

Kategorien
Noch keine Kommentare gefunden Kommentar hinzufügen

Schreiben Sie einen Kommentar 

Fülle diese Felder aus, um als unregistrierter User einen Kommentar zu hinterlassen.
Pflichtfelder sind mit einem Stern(*) gekennzeichnet.

info

Email