Giftschlamm-Katastrophe in Ungarn

Aus einer Aluminiumfabrik der MAL AG im Westen Ungarns fliesst seit Montag, 4. Oktober, ungehindert giftiger Rotschlamm in die Umwelt. Die Menge an Giftstoffen im Schlamm ist unerwartet hoch. Unterdessen ist das Gift in die Donau gelangt.

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Am 4. Oktober 2010 ist ein Damm der Aluminiumfabrik Ajkai Timföldgyár nahe der Ortschaft Kolontar in Westungarn geborsten. Dadurch flossen rund eine Million Kubikmeter eines schwer ätzenden und gesundheitsschädlichen Schlamms aus, der sich auf Ortschaften und Feldern verteilte. Wie Proben von Greenpeace zeigt, beeinhaltet der Schlamm höhere Mengen Arsen, Chlor und Quecksilber, als bisher angenommen.

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