Lizenz zum plündern

Europäische Schleppnetz-Trawler vor Afrika gefährden nebst den Fischbeständen die Existenz unzähliger Menschen.

Die Situation ist alarmierend. Greenpeace- Aktivistinnen entdecken vor der afrikanischen Westküste immer mehr europäische Trawler, deren Crews mit Schleppnetzen arbeiten und so die Bestände gefährden. Die meisten kommen aus Spanien und den Niederlanden – mehrere Hundert Tonnen Fisch werden täglich auf ihnen verarbeitet. Gegen diese Profitflotten haben die Einheimischen nicht die geringste Chance. Über Jahrhunderte haben sie vom Meer
 gelebt. Was sie mit ihren kleinen Booten jetzt noch fangen, reicht kaum zum überleben.
 Die einzigen, die von den unfairen Fischereiabkommen mit der EU profitieren, sind die Westafrikanischen Regierungen. Greenpeace kämpft vor Ort dafür, dass diese Politik geändert wird und hat kürzlich ein Büro in Dakar eröffnet.

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