Donnerstag, 26. April 2012

© Greenpeace/ Rezo / Fred Merz

«Weder Atomkraft noch fossile Brennstoffe — 100% erneuerbare Energien» – das fordern 50 Greenpeace-Aktivisten und Aktivistinnen heute in Lausanne an der Generalversammlung des Energiekonzerns Alpiq.

Grund für die Aktion ist die Investitionsstrategie der Alpiq, die auf Stromproduktion aus Atom-, Gas- und Kohlekraftwerken setzt, anstatt die erneuerbaren Energien in der Schweiz zu nutzen.

 

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Derzeit stammen zwei Drittel des von der Alpiq produzierten Stroms aus AKWs, Gas- oder Kohlekraftwerken. Des Weiteren hat Alpin ihr Rahmenbewilligungsgesuch für den Bau eines neuen Atomkraftwerks noch immer nicht zurückgezogen.
Ausserdem ist die Alpiq Hauptaktionärin des Atomkraftwerks Gösgen, das zu einem grossen Teil Brennstäbe aus der russischen Wiederaufarbeitungsanlage Mayak einsetzt. Die Region von Mayak ist über weite Strecken radioaktiv verseucht. Radioaktive Abwässer belasten das Wasser der Tetscha, des wichtigsten Flusses in der Region.

«Die Betreiber von Mayak begehen Verbrechen an der Umwelt», sagt Florian Kasser, Leiter der Atomkampagne bei Greenpeace Schweiz, «und der Alpiq-Konzern als Abnehmer von wiederaufbereiteten Brennstäben aus der Anlage ist mitverantwortlich für die radioaktive Verschmutzung der Region und gefährdet die Gesundheit der Lokalbevölkerung.»


Zusammenschnitt von der Aktion vor Ort:

 



Bilder von der Aktion vor Ort:

 

Gezwitschere: