Montag, 18. Februar 2013

13/02/16, © Greenpeace

«Bei den Fillialleitern kam die Botschaft an. Bleibt zu hoffen, dass die Konzernleitung bald richtig reagiert.» Mit diesem Satz fasst ein Aktivist der Greenpeace-Regionalgruppe Zürich das Wochenende zusammen. Am Samstag wehte der Migros in Zürich, Winterthur, Bern, Neuenburg, Luzern, Genf und Lausanne eine steife Brise entgegen, als die lokalen Greenpeace-Regionalgruppen sie lautstark zur Entgiftung ihrer Kleiderproduktion aufforderte.  Sie kennzeichneten die fehlbaren Kleider mit Detox-Aufschriften und machten darauf aufmerksam, dass deren giftige Herstellung in den Produktionsländern Asiens die Flüsse verschmutzt und Menschen und Tiere krank macht.

Wir fordern von der Migros, Giftstoffe aus der Produktion ihrer Kleider zu eliminieren - mit einem konkreten und verbindlichen Massnahmen- und Terminplan. Wenn das 17 andere Unternehmen wie Coop und H&M können, dann kann es die Migros auch.

Wir stehen konsequent ein für eine Produktion, die in Asien keine Flüsse und Lebewesen vergiftet. So wie am Samstag die Aktivistinnen und Aktivisten der Greenpeace-Regionalgruppen: «Wir taggten fleissig, als plötzlich im Lautsprecher zwischen der Werbung zu hören war, dass die Detox im Haus sei», sagte einer von ihnen. «Es hat Spass gemacht. Der Migros sollte nun klar sein, dass wir es ernst meinen.»