Hoi, allerseits! Es geht weiter. Ankunft in Jakarta. Nach der Zollabfertigung am Flughafen empfangen mich die erdrückende Hitze sowie Arthur, Greenpeace-Freiwilliger, der mir sogleich das Haus seiner Schwester als Unterkunft anbietet. Ich willige ein, da ich ja schliesslich bei den Leuten wohnen und was von der hiesigen Kultur mitbekommen will und nicht nur im Ausländer-Ghetto verbleiben möchte. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn Sprache und Sitten kennenzulernen bedarf einer Anstrengung, Beharrlichkeit und vor allem Zeit.

Freiwilligenkoordinator Didit und ich am Satay-EssstandAber gerade die Zeit fehlt mir. Wer schon für Greenpeace gearbeitet hat, weiss, wie hektisch es im Vorfeld von grossen Events, Aktionen und Kampagnen zugeht. Das internationale Greenpeace-Projekt „Road to Bali“ sieht ohne Verschnaufpausen reihenweise grosse publizitäre oder politische Geschichten vor: Zuerst das Forest Defender Camp (FDC) in Riau, Sumatra, dann die Forest Defender Camp Satellite Station (FDCSS), danach die Rainbow Warrior-Ankünfte in Singapore und Jakarta, dann das Klimakonferenz in Bali. Meine Aufgabe ist es, als Coach und «Capacity Builder» des Youth Support Centers (YSC) von Greenpeace International dafür zu sorgen, dass die geplanten Greenpeace-Jugendaktivitäten sich durch Qualität auszeichnen und schliesslich in langfristige Jugendaktivitäten von Greenpeace Indonesien münden.

Wie ihr seht, habe ich als YSC-Coach schon so viel zu tun, dass ich meinen Aufenthalt im Forest Defender Camp in Riau, Sumatra, auf Mitte November verschieben musste. Wer aber jetzt schon was darüber lesen will, geht auf die Greenpeace International-Website.