Von 30 auf ganze fünf Stück geschrumpft, stehen unsere Eisbären ziemlich verloren auf dem Trottoir herum. Umtost vom Feierabendverkehr auf der Hauptstrasse, die das arme Dorf durchschneidet.

Mit dem Wirt des Restaurant Rauber war nicht gut Kirschen essen. Auf keinen Fall würden auf seinem Grund und Boden irgendwelche Kinderzeichnungen präsentiert, da ändere auch ein Rendez-Vous mit Nationalratskandidatin Elvira Bader persönlich nichts. Fand auch die herbeigerufene Präsidentin der CVP Solothurn. Also sind wir ausgewichen auf den öffentlichen Grund, quetschen uns und eine Minidelegation Eisbären auf das schmale Trottoir.

Unwirtlich hier. Und das ausgerechnet an der Derniere unserer Tour de CVP.

Gut kommt Frau Bader früher als geplant: redselig, aber hart in der Sache. Eine Absage an die Atomenergie, wie im Klimavertrag gefordert, betrachtet sie als leichtsinnig, das Entsorgungsproblem als gelöst. bader.jpg

"Unsere" Jungen, Fabian und Laura, halten sich wacker - richtige Klimaschutz-Profis sind das mittlerweile.

Wenigstens von ihnen sind die 7000 Kinder und Jugendlichen, die ihre Klimasorgen bei Greenpeace deponiert haben, gut vertreten.