Heute morgen kletterten Greenpeace-AktivistInnen auf ein Gebäude im boomenden Zürich West, um auf die gewaltigen Flächen ungenutzten Solar-Potenzials aufmerksam zu machen. „Photovoltaik gehört auf der politischen Agenda ganz nach oben“ war die Botschaft.

Auf diesem Dach liegt Solarpotenzial brach.

© Greenpeace / Christian Schmutz

„Solarpotenzial ungenutzt“ leuchtete ein riesiges gelbes Banner heute morgen von einem Gebäude der Swiss-Prime-Platform in Zürich West. Die erfolgreiche Aktion zeigt: Auf hunderttausenden von Schweizer Dächern könnte Strom produziert werden – Sonnenenergie, die derzeit brach liegt.

Das ist auch die Botschaft des Spiels, das Greenpeace heute auf solarmacher.ch startet. Gemeinsam mit möglichst vielen „Solarmachern“ und „Solarmacherinnen“ aus der Bevölkerung will Greenpeace ein Signal gegenüber der Bundespolitik und den grossen Stromkonzernen setzen. Mit solarmacher.ch lässt sich für jedes Dach in der Schweiz mit wenigen Klicks das Solarpotenzial errechnen, markieren und damit das gigantische Solarpotential des Landes sichtbar machen.

Neben der Steigerung von Energieeffizienz ist Solarstrom von Schweizer Hausdächern der Hauptpfeiler einer ökologischen und dezentralen Energiewende. In cleverer Kombination mit Wasserkraft und anderen erneuerbaren Energien macht Solarstrom verlängerte AKW-Laufzeiten und klimaschädliche Gaskraftwerke unnötig. Greenpeace fordert Parlament, Bund, Kantone und Stromkonzerne auf, jetzt mit der Solarenergie ernst zu machen, ihre kleingeistigen Ausbaupläne zu revidieren und ehrgeizige Ziele zu setzen. Georg Klingler, Experte bei Greenpeace für erneuerbare Energien: „Die Verantwortlichen müssen sich von ihren Scheuklappen befreien und zur Kenntnis nehmen, dass die Bundes-Pläne bereits von der dynamischen Realität auf dem weltweiten Solarmarkt überholt wurden.“

 

 

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