Die isländische Regierung hat erneut und ungeachtet internationaler Kritik eine Fangquote von 40 Minkwalen für die derzeitige Jagdsaison festgelegt. Die ersten Walfänger stachen bereits in See. Dies obwohl in Island schlicht kein Markt für Walfleisch besteht und das Fleisch wohl auf einer Müllhalde landen wird.

Die Jagd gefährdet nicht nur den Bestand der Wale. Auch die isländische Tourismusbranche und damit die Wirtschaft könnten geschädigt werden.

Die Entscheidung für die Aufnahme der Jagd ging von Fischereiminister Einar Gudfinnsson aus. Andere Mitglieder der Regierung distanzieren sich von dieser Entscheidung. Einer der immer noch nicht kapiert hat, dass mit Whale-Watching mehr zu holen ist als mit dem sinnlosen Abschlachten der Tiere.